

Besonders gut gefallen hat mir:
- die Betonung der Wichtigkeit der Erzieherpersönlichkeit und ihrer Haltung
- die Darstellung der Eltern als Mitverantworter von Erziehungspartner-schaft und nicht als "Verursacher" von Konflikten und Negativsituationen
- die Betonung auf "kleine Gesten" und nicht der übersteigerte Glaube an Lernprogrammen und sonstiges didaktisches Material
- die intendierte leise Aufforderung, die eigene Sprachkompetenz in der Muttersprache zu evaluieren.
Der Vortrag wurde sehr praxisnah, sehr lebendig und ohne "intellektuelle Hürden" für Schüler(innen) vorgetragen.
Gabi Kamp, Lehrerin

In seinem Vortrag machte Prof. Dr. Haderlein wesentliche
Eckpunkte einer evangelischen Schulkultur deutlich. Eine Zusammenfassung der
Ausführungen folgt. Anschließend teilte sich das Plenum in Gruppen auf, die
von den Religionslehrern der Fachschulen moderiert wurden. Die Gruppen
tauschten sich über den Vortrag aus. Ebenso wurden Wünsche und Vorstellungen
zur Fortentwicklung des schuleigenen Profils eingebracht.
Es handelte sich um eine gemeinsame Veranstaltung der evangelischen
Fachschulen in der Landeskirche Hannovers.

Das Thema behandelt: „Die Dimension der Mehrsprachigkeit in der Zusammenarbeit mit Eltern“ . Dazu hat Frau Schlösser ein Handout verfasst. mehr > pdf-Datei
Die vierte Pilotprojekt- Weiterbildung der Sarah-Wiener-Stiftung fand an den Evangelischen Fachschulen in Osnabrück statt.
Ziel der Stiftung ist es das Kochkurskonzept in die Ausbildung von Erzieher(innen) zu etablieren. mehr >
Die hohe Aktualität des
Situationsorientierten Ansatzes
für die heutige Elementarpädagogik![]()
Fachvortrag von Dr. Armin Krenz am 15.03.2010 in den EFS
Gut erinnern konnten sich einige aus unserem Kollegium an den Vortrag von Herrn Krenz vor einigen Jahren, der im Anschluss rege Diskussionen im Unterricht auslöste.
Krenz definiert den „Situationsorientierten Ansatz“ wie folgt:
„Der „Situationsorientierte Ansatz“ gibt Kindern die Möglichkeit, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, bedeutsame Fragen zu beantworten und Zusammenhänge zu begreifen, um aus der Bewältigung erlebter Situationen und Ereignisse (Erfahrungen) individuelle soziale Kompetenzen auf- und auszubauen.“
Was bedeutet das für die Erzieher/-innen?
Hierzu meint Krenz:
„Der „Situationsorientierte Ansatz“ ist eine Vernetzung von Einstellungen der
Erzieher/-innen, einer bestimmten, humanistisch geprägten kontinuierlichen (!)
Arbeitsweise mit Kindern und einem bestimmten Arbeitsverhältnis, um Kindern
dabei zu helfen, sich in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln“
(Krenz, Der Situationsorientierte Ansatz, 2008, S. 106 ff.).
Die Nachfragen aus dem Publikum ließen erkennen, dass gerade dies für den pädagogischen Arbeitsalltag eine besondere Herausforderung darstellt.