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Über die Evangelischen Fachschulen Osnabrück

 Die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) sind eine der modernsten staatlich anerkannten Fachschulen für Sozialberufe, in denen lebendiges Lernen praktiziert wird.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fest der Kulturen der Stadt Osnabrück

BFS 2 - Klassen wirken im kreativem Bereich und beim Bühnenprogramm mit.

Vom 1.-30. September 2011 fand in Osnabrück die Aktion "Interkult"  -
Wochen der Kulturen statt. Mehr als 100 Vereine, Initiativen und
Einrichtungen beteiligten sich daran und stellten ein buntes und
kulturell vielfältiges Programm auf die Beine. Als Höhepunkt der
Veranstaltung gilt das Fest der Kulturen, welches am 18. September auf
dem Marktplatz und in der Altstadt gefeiert wurde.

Bereits im Mai wurde die EFS vom Osnabrücker Büro für Friedenskultur
gefragt, ob eine ehrenamtliche Mitwirkung der Schule im Kinderprogramm möglich sei - und die Schülerinnen der jetzigen BFS 2a und BFS 2b stimmten dem gerne zu. So bereiteten die Klasse sich darauf vor, gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Silvia Retta-Juchem und Friederike Niederdalhoff einige Aktionen im kreativen Bereich und im Kinderbühnenprogramm durchzuführen. Bei zumeist gutem Wetter und großem Besucherandrang machte das Fest dann auch richtig Vergnügen, der Arbeitseinsatz hat sich gelohnt. Ob Schminken, Drucken, Basteln, Malen am EFS-Kreativstand oder Tanzen, Singen, Theaterspielen auf der Bühne - alle Schülerinnen und Schüler zeigten vollen Einsatz und wurden durch großen Applaus und freudige Dankesbekundungen belohnt.


Und der "Lerneffekt"? Für zukünftige Erzieherinnen und Erzieher wird die Gestaltung von Kitafesten und Aktionen für Eltern und Kinder ganz sicher zum Arbeitsauftrag gehören - da ist es sehr sinnvoll, wenn man in der Ausbildung schon erste Erfahrungen gesammelt hat. Der Dank geht an alle, die sich für das Fest der Kulturen ehrenamtlich engagiert haben!
Friederike Niederdahlhoff


„Kunst mit dem was da ist“
:
Schneiden, Drucken und Malen mit  Papier und  Farben in der Kreativwerkstatt.   Unter der Glyzinienpergola hatte man uns von der BFS 2 A einen sehr attraktiven Standort angeboten. Wir bildeten den Eingang zum Kinderbereich mit  direktem Blick auf die Kinderbühne. Noch während wir mit dem Aufbau und der Dekoration unseres Standes beschäftigt waren, kamen schon die ersten Gäste und wollten loslegen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene probierten von 13 bis 18 Uhr unterschiedliche Mal- und Mischtechniken aus. Sie rissen, schnitten, klebten und druckten sich ihre Papierformate zurecht , kurzum sie ließen der eigenen Phantasie freien Lauf. Insbesondere das koopereative Malen zu zweit und dritt mit verknoteten und in Temperafarben getauchten  Bindfäden war sehr beliebt. Der absolute Hit war das Beauty- und Schminkstudio, wo die Kinder  sich mit und ohne Vorlage dekorativ bemalen lassen konnten. Und nicht nur die Mädchen kamen! Auch viele Jungs hatten ganz genaue Vorstellungen davon, wie sie an diesem Nachmittag aussehen wollten. Dabei hatten die Kinder  zunehmend Spaß daran, die wartenden Jungen und Mädchen zu beraten und Hilfestellungen beim Schminken zu geben. Am Nachmittag riss die Wolkendecke auf, und auf „unserem“ liebevoll mit Fleecedecken ausgelegten Mäuerchen nahmen viele Eltern Platz, die ihren Kindern beim Werken zuschauten, sich unterhielten und dabei die warmen Sonnenstrahlen genossen. Der heftige Schauer um 17:30 Uhr machte leider dieser harmonischen Stimmung ein Ende.

Die meisten Eltern flüchteten irgendwohin ins Trockene. Den mächtigen Glyzinien sei Dank, unsere Materialien und vor allem die Kunstwerke nahmen trotz des Regens keinen großen Schaden.

Wie ich finde, ein gelungener Nachmittag für alle Beteiligten! Und wir können stolz darauf sein, dass die Organisatoren schon nachgefragt haben, ob wir im nächsten Jahr wieder mit der Kreativwerkstatt dabei sind. Ist doch klar, oder?

Silvia Retta-Juchem