
Über die Evangelischen Fachschulen Osnabrück
Die
Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) sind eine der modernsten
staatlich anerkannten Fachschulen für Sozialberufe, in denen lebendiges Lernen
praktiziert wird.


Bereits im Mai wurde die EFS vom Osnabrücker Büro für
Friedenskultur
gefragt, ob eine ehrenamtliche Mitwirkung der Schule im Kinderprogramm möglich
sei - und die Schülerinnen der jetzigen BFS 2a und BFS 2b stimmten dem gerne
zu. So bereiteten die Klasse sich darauf vor, gemeinsam mit den
Klassenlehrerinnen Silvia Retta-Juchem und Friederike Niederdalhoff einige
Aktionen im kreativen Bereich und im Kinderbühnenprogramm durchzuführen. Bei
zumeist gutem Wetter und großem Besucherandrang machte das Fest dann auch
richtig Vergnügen, der Arbeitseinsatz hat sich gelohnt. Ob Schminken, Drucken,
Basteln, Malen am EFS-Kreativstand oder Tanzen, Singen, Theaterspielen auf der
Bühne - alle Schülerinnen und Schüler zeigten vollen Einsatz und wurden durch
großen Applaus und freudige Dankesbekundungen belohnt.

Und der "Lerneffekt"? Für zukünftige Erzieherinnen und Erzieher wird die
Gestaltung von Kitafesten und Aktionen für Eltern und Kinder ganz sicher zum
Arbeitsauftrag gehören - da ist es sehr sinnvoll, wenn man in der Ausbildung
schon erste Erfahrungen gesammelt hat. Der Dank geht an alle, die sich für das
Fest der Kulturen ehrenamtlich engagiert haben!
Friederike Niederdahlhoff
„Kunst mit dem was da ist“:
Schneiden, Drucken und Malen mit Papier und Farben in der
Kreativwerkstatt. Unter der Glyzinienpergola hatte man uns von der BFS 2
A einen sehr attraktiven Standort angeboten. Wir bildeten den Eingang zum
Kinderbereich mit direktem Blick auf die Kinderbühne. Noch während wir mit
dem Aufbau und der Dekoration unseres Standes beschäftigt waren, kamen schon
die ersten Gäste und wollten loslegen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene
probierten von 13 bis 18 Uhr unterschiedliche Mal- und Mischtechniken aus. Sie
rissen, schnitten, klebten und druckten sich ihre Papierformate zurecht ,
kurzum sie ließen der eigenen Phantasie freien Lauf. Insbesondere das
koopereative Malen zu zweit und dritt mit verknoteten und in Temperafarben
getauchten Bindfäden war sehr beliebt. Der absolute Hit war das Beauty- und
Schminkstudio, wo die Kinder sich mit und ohne Vorlage dekorativ bemalen
lassen konnten. Und nicht nur die Mädchen kamen! Auch viele Jungs hatten ganz
genaue Vorstellungen davon, wie sie an diesem Nachmittag aussehen wollten.
Dabei hatten die Kinder zunehmend Spaß daran, die wartenden Jungen und
Mädchen zu beraten und Hilfestellungen beim Schminken zu geben. Am Nachmittag
riss die Wolkendecke auf, und auf „unserem“ liebevoll mit Fleecedecken
ausgelegten Mäuerchen nahmen viele Eltern Platz, die ihren Kindern beim Werken
zuschauten, sich unterhielten und dabei die warmen Sonnenstrahlen genossen.
Der heftige Schauer um 17:30 Uhr machte leider dieser harmonischen Stimmung
ein Ende.

Die meisten Eltern flüchteten irgendwohin ins Trockene. Den mächtigen Glyzinien sei Dank, unsere Materialien und vor allem die Kunstwerke nahmen trotz des Regens keinen großen Schaden.
Wie ich finde, ein gelungener Nachmittag für alle Beteiligten! Und wir können stolz darauf sein, dass die Organisatoren schon nachgefragt haben, ob wir im nächsten Jahr wieder mit der Kreativwerkstatt dabei sind. Ist doch klar, oder?
Silvia Retta-Juchem