Quereinstieg und vergütete Praxisstellen

Für Quereinsteiger*innen – insbesondere mit praktischen Vorerfahrungen – besteht im Rahmen der Ausbildung die Möglichkeit einer vergüteten Praxisstelle durch Anstellung als Ergänzungskraft (50-Prozent-Stelle) in Einrichtungen im Stadtgebiet Osnabrück. Nachstehend findet sich eine Liste der Kitas, die derartige Stelle anbieten.  Die Anstellung ist nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 möglich.

Im Landkreis Osnabrück werden die vergüteten Praxisstellen (50-Prozent-Stellen) unter dem Begriff „Zusatzkräfte in Ausbildung“ angeboten. Eine Liste der aktuell bekannten Einrichtungen findet sich ebenfalls unten.

Die Stellen werden nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 vergeben.

Die Ausbildung wird in zwei Vollzeitformaten angeboten:

  1. Berufsfachschule Klasse 2 mit Abendunterricht (Einsatz in der Praxis durchgehend an 4 bis 5 Tagen pro Woche möglich).
  2. Berufsfachschule Klasse 2 mit Tagesunterricht (Einsatz an zwei Tagen pro Woche, in den Blockwochen und Ferienzeiten möglich).

Unterrichtszeiten für Vollzeitklassen BFS und FSP

  • Mo – Fr. 7.45 – 15.45 Uhr

Unterrichtszeiten BFS mit Abendunterricht

  • Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr
  • 1 x Monat Samstag 7.45 – 14.45 Uhr
  • 4 Blockwochen (Mo-Fr. 7.45 – 16.20, Sa. 7.45 – 12.45) über das Schuljahr verteilt

Bitte teilen Sie in der Bewerbung den Einrichtungen die bevorzugte Variante mit.

Bitte schicken Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Motivationsschreiben, beglaubigte Kopien des Schulabschlusses, beglaubigte Kopien der Berufsausbildung (falls vorhanden), pfarramtliches Zeugnis, 2 Lichtbilder (Fotos mit Namen beschriften!), Beschäftigungsnachweise bei Personen mit beruflicher Vorbildung/Berufserfahrung), und Sie erhalten einen Termin für ein Bewerbungsgespräch an den EFS Osnabrück.

  • Weitere Anfragen richten Sie bitte direkt an die Kindertagesstätten im Landkreis Osnabrück.
  • Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft informieren über die pädagogischen Geschäftsführerinnen der Ev. Kindertagesstätten.
  • Im Bereich Melle-Georgsmarienhütte informiert Frau Anke Fuchs (Fuchs@evlka.de), und im Bereich Bramsche gibt Frau Siri Wolff (siri.wolff@ev-kitas-bramsche.de) Auskunft.
  • In der Samtgemeinde Bersenbrück ist Petra Barth barth@bersenbrueck.de Ansprechpartnerin.

Informationen Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogische Assistent Klasse 2:

  • 960 Stunden Theorie
  • 600 Stunden Praxis für Quereinsteiger/-innen
  • (Vorgabe KMK-Vereinbarung)

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger + Realschulabschluss
  • Berufsausbildung + Realschulabschluss
  • Realschulabschluss + Aufbauqualifizierung
  • (Tagespflegepersonen und Spielkreisleitungen)
  • + dreijährige Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung
  • Absolventinnen/Absolventen der zweijährigen BFS Sozialpädagogik
  • weitere Einzelfallentscheidungen
  • Anrechnungsmöglichkeiten von einschlägigen Praxiszeiten erbracht im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes.

Liste der Einrichtungen sowie weitere Informationen hier:

Brosch_Quereinstieg

Kindertagesstätten_Osnabrück

Kitas Tätigkeitsbegleitende Ausbildung Landkreis



Exkursion nach Bonn

Foto: Friederike Niederdalhoff

Die Klassen 1b und 1c besuchen das „Haus der Geschichte“ in Bonn
Aus welchem Grund sollten sich zukünftige Sozialassistenten für eine Fahrt nach Bonn in das Museum: »Haus der Geschichte« interessieren?

Ganz einfach: »Geschichte der Kindheit« war ein großes Unterrichtsthema im Fach Pädagogik/ Psychologie. Für zukünftige »Professionelle« in der sozialen Arbeit war und ist es spannend und hilfreich, sich mit der Kindheit, mit Erziehungsidealen und mit dem Alltag von Kindern und Familien in den unterschiedlichen historischen Epochen auseinanderzusetzen. „Exkursion nach Bonn“ weiterlesen


Musik erleben

Der Musikunterricht wird modernisiert
Die Evangelischen Fachschulen haben ihr Konzept für den Fachbereich Musik überarbeitet und ergänzt.

Damit soll eine bessere Voraussetzung für unsere Erzieher(innen) geschaffen werden, um mit Kindern musikalisch zu arbeiten und zu singen.

Seit 2008/2009 haben alle Schüler der Berufsfachschule für Sozialassistenten im Bereich des Musikunterrichts verpflichtend Gitarrenunterricht nach Akkorden. Als weiterer Schwerpunkt des Musikunterrichts wird das »Singen mit Kindern« thematisiert. Dabei werden natürlich Rhythmus- und Klanggeschichten, Tanz und Bewegung sowie gemeinschaftliches Musizieren mit unterschiedlichsten Instrumenten nicht vernachlässigt.

In den folgenden zwei Jahren der Erzieherausbildung haben die Schüler(innen) fakultativ die Möglichkeit, weiterhin das Fach Gitarre zu belegen, um erreichte Kenntnisse zum Begleiten von Liedern zu vertiefen und auszubauen.

Foto: Dietmar König

Im Musikunterricht geht es dann um die Vermittlung »Klassische Musik für Kinder«. Ein zusätzliches umfangreiches Themengebiet sind die »Anforderungen an die Stimme in Theorie und Praxis«. Mit diesem Konzept soll ein angemessenes, solides musikalisches Grundwissens vermittelt werden. Gleichzeitig sollen unsere Absolventen Lust und Mut bekommen,
um mit Kindern die Vielfalt der Musik zu erfahren und dessen Zauber zu genießen. Interessierte Schüler(innen) haben zusätzlich die Möglichkeit innerhalb einer AG Einzelunterricht im Fach Stimmbildung/Gesang zu erhalten.

von Gabriela Teske (Musikpädagogin)
und Dietmar König (für den Gitarrenunterricht)