Mission 2030 – Mit 17 Zielen die Welt retten

… so lautet der Titel einer Sonderausstellung im Museum am Schölerberg von Plan International, die am 1.3.20 eröffnet wird. Wir (die O1 und begleitende Lehrkräfte) wurden im Vorfeld vom Museum zu einem Probelauf der Ausstellung und zum Testen des pädagogischen Zusatzprogrammes eingeladen .

An einem Vormittag im Februar hatten wir die Chance, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, um bis 2030 die Welt in verschiedenen Kategorien zu entwickeln, kennenzulernen und in 7 interaktiven Stationen zu erkunden.
Zur Einführung stellten wir jeder ein Nachhaltigkeitsziel im Rahmen des Netzspieles vor. So konnten wir erkennen, dass alle Ziele zusammenhängen und miteinander verknüpft sind. Werden Ziele verfehlt, fällt die Welt zwischen den Fäden des Netzes hindurch.
Dann ging es in die Ausstellung. Jeder bekam einen Delegiertenausweis, mit dem die interaktiven Stationen erkundet werden konnten.

 

 

Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen
In dieser Station wird interaktiv das Ziel Gesundheit und Wohlergehen am Beispiel von Timor-Leste dargestellt. Dabei wurden die Herausforderungen beim Aufbau eines funktionierenden Gesundheitssystems und bei der Bewältigung der geringen Bildungschancen aufgrund früher Schwangerschaften aufgezeigt. Verantwortlich dafür sind die mangelnde Aufklärung und mangelndes Wissen über Verhütung.
Um die Situation in Timor-Leste zu verbessern, wurden konkrete Ziele aufgestellt. Zum Beispiel, dass Kinder nicht mehr an vermeidbaren Krankheiten sterben sollen, Frauen selbstbestimmt Mütter werden können und allen Menschen Zugang zu medizinischer Behandlung und Medikamenten ermöglicht werden soll. Als praktische Umsetzungsmöglichkeit wurde in Timor-Leste die Aufklärungs-App, in der die Menschen anonym Fragen zum Thema an Experten stellen können, präsentiert.

Zur Verdeutlichung, warum es in einigen Ländern Herausforderungen mit der Aufklärung gibt, kann man an dieser Station ein Spiel durchführen, wo mehrere Begriffe zum Thema Sexualität erklärt werden sollen.

Ziel 10: Weniger Ungleichheiten
An unserer Station war zu Beginn eine Weltkugel dargestellt, wo in der Farbe Magenta Deutschland gekennzeichnet war. Darüber hing eine Tafel mit allgemeinen Informationen über unser Land. Unter einem Bildschirm hingen verschiedene Scancodes mit den Begriffen: Fairtrade, Gold, Baumwolle, Elektroschrott, Hähnchenfleisch, Kakao, Bananen und Palmöl.

Wir haben diese Codes abgescannt und schon wurden wir über Verarbeitung, Herkunft und Auswirkungen auf die Natur, wie z.B., dass sich zu viel Elektroschrott ansammelt und dieser in Übermaßen nicht entsorgt werden kann, informiert.

Alle Menschen sind vom Gesetz her gleich. Das heißt, dass wir alle die gleichen Rechte haben, z.B. das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Das bedeutet auch, dass wir alle die gleichen Chancen haben sollten, etwa beim Zugang von Bildung und zur Gesundheitsversorgung sowie sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe. Vielen Menschen bleibt dies jedoch verwehrt, weil sie von Armut betroffen sind. Auch eine Gesundheitsversorgung ist nicht für alle Menschen selbstverständlich, ebenso wenig wie die Gleichstellung von Mann und Frau.

Wir haben Jonas in einem Video kennengelernt, der sich mit verschiedenen Aspekten auseinandergesetzt hat. Er stellt fest, dass Menschen oft in Bezug auf  Geschlecht, Sexualität, Herkunft, Wirtschaft und Lebensort verurteilt werden. Als Zeichen der Veränderunge hat er hat in Berlin ein Graffiti mit jungen Menschen gestaltet. Er ist in ein wirtschaftlich ärmeres Land gereist, um sich dort um die Geburtsurkunden der Kinder zu kümmern. 230.000 Mio. Kinder im Alter von 1-5 Jahren haben keine Geburtsurkunde in diesem Land. Ebenfalls ist es ihm wichtig, dass es öffentliche Orte gibt, wo Menschen sich begegnen und austauschen können, wie z.B. in einem Park.
Menschen gestalten und verändern die Welt!

Ziel 16 Frieden, Gerechtigkeit und Stärke Institutionen
Wir durften uns mit der Geschichte von Ana Delia aus Kolumbien beschäftigen und sind in ihre Welt eingetaucht. An dieser Station wurden wir über den bewaffneten Konflikt und seine Folgen in Kolumbien aufgeklärt und welche Bewältigungsmaßnahmen nach dem Friedensvertrag von den Bürgern vorgenommen wurden.

Die Friedensstifter aus Kolumbien leiteten uns durch die Ausstellung und berichteten von ihren Erlebnissen. 1964 wurden vor allem ärmere benachteiligte Gebiete von bewaffneten Kämpfern eingenommen. Die Menschen in Kolumbien durften keine freie Meinung äußern und mussten unter der bewaffneten Unterdrückung ihr Leben weiter fort führen. Viele Menschen wurden gequält, getötet und täglich wurden mindestens sieben Leichen in den Fluss Cauca geworfen. Dieser Fluss war vor dem bewaffneten Konflikt eine wichtige Lebensquelle und ein Ort der Zuflucht für die Menschen. Durch das unwürdige und respektlose  „Beseitigen“ der Leichen wurde der Fluss zum Schauplatz des Schreckens.
Rund 50 Jahre dauerte es, bis 2016 der Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und den bewaffneten Gruppierungen geschlossen wurde. Die Menschen in Kolumbien mussten sich an die neuen Zustände ohne Unterdrückung gewöhnen, woraufhin das Projekt Friedensstifter aufgebaut wurde.

Das Projekt beinhaltet Angebote,  die den Zusammenhalt stärken und zum Verarbeiten der traumatischen Ereignisse anregen soll. Es werden kreative, hauswirtschaftliche und musikalische Aktivitäten angeboten. Des Weiteren bauen die Bürger für die Verstorbenen Wasserflöße, die auf dem Fluss Cauca niedergelassen werden, um ehrwürdig an die Opfer zu gedenken, Abschied zu nehmen und um sich mit dem Fluss zu versöhnen.

Die Menschen in Kolumbien halten an der Kraft für den Frieden fest und glauben fest daran, dass sich nur etwas verändern lässt, wenn auch die Menschen sich verändern.

Foto: Meryem Documaci

Ziel 6 Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen
Die Station besitzt mehrere multimediale Angebote. Man kann zum Beispiel virtuell seine eigene Latrine bauen oder Wasserkanister schleppen, um sich Videos angucken zu können. Auch auf einigen Plakaten waren interessante Themen angesprochen. Auf einem wird zum Beispiel die Wasserverfügbarkeit von sauberem Wasser angesprochen. Diese liegt in Deutschland bei 99,8%, in Ghana auf dem Land bei 11,5% und in der Stadt bei 56,5%.
Dies liegt hauptsächlich daran, dass man Wasser oft via Kanister transportieren muss und die Wasserquellen häufig verschmutzt sind.

Auch der Zugang zu Toiletten ist in Ghana eingeschränkt, hier haben nur 18% Zugang, wobei in Deutschland 99% Zugang haben. Im Sinne dieser Zahlen durften wir uns mit Joshua befassen, dieser ist ein Helfer in einem kleinen Dorf in Ghana, hier versucht man im Sinne des 6. SDGs die Hygiene zu verbessern. In Ghana sterben 18,8 von 100000 Menschen an Hygieneproblemen.

Deshalb hat Joshua mit Schulkindern in diesem Dorf Latrinen entworfen und gebaut und eine Art Waschbecken, das „Teckytap“ erfunden. Durch diese Projekt ist in Joshuas Dorf seit 6 Jahren niemand mehr an Hygieneproblemen gestorben.

Ziel 5 Geschlechter-Gleichheit
Unsere Station hat sich mit dem Thema „Geschlechter Gleichheit“ in Ägypten befasst. Mädchen haben in diesem Land weniger Rechte und können sich auf den Straßen kaum frei bewegen. Die beiden Protagonistinnen der Station haben berichtet, dass sie aber inzwischen schon in der Schule Fußball spielen dürfen und im Unterricht ihre Rechte kennen lernen. Weiterhin wurden bestimmte Initiativen eingerichtet, bei denen junge Mädchen und Frauen Orte einreichen können, an denen sie sich entweder besonders sicher oder unsicher fühlen. Außerdem sollen auch Jungen und Männer die Rechte von Mädchen kennen lernen und diese respektieren. Dazu wurden auch Behörden wie die Polizei informiert und zu mehr Achtsamkeit aufgefordert. Die Station an sich war sehr interaktiv und beinhaltete zum Beispiel einen Tischkicker. Mit diesem konnte man jedoch nur spielen, wenn sowohl Jungen, als auch Mädchen mitspielen.

Texte und Fotos: O1 und Katrin Reichert


zuFrieden? Bericht zur Projektwoche und zum Tag der offenen Tür 20.-25. Januar 2020

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr beeindruckt von den Ausstellungen und Aktivitäten, die die Schülerinnen und Schüler während der vorausgehenden Projektwoche erstellt hatten und nun am Tag der offenen Tür (Samstag, 25.01.20) gemeinsam mit den Lehrkräften präsentierten.

Der Termin wurde auch von „neuen Interessierten“ genutzt, um sich über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an den EFS zu informieren.
Am „Infopoint“ in der Cafeteria stellten sich jetzige Schüler*innen sowie Lehrkräfte gerne den Fragen der Besucher*innen, egal ob es um die Sozialpädagogische Assistenz, die Fachschule für Erzieher*innen in Voll- und Teilzeit oder die Heilpädagogik ging.

Hier einige exemplarische Ergebnisse und Plakate der Projektwoche:

Das Oberthema „zuFrieden?“ wurde in 20 Projektgruppen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, in Diskussionsrunden erörtert, kreativ gestaltet, politisch hinterfragt und musikalisch umgesetzt.
Und es gab auch einen Flashmob in der Osnabrücker Innenstadt:

Die Ergebnisse sind hier dokumentiert (ca. 60 MB):


Die TZ 4 feiert Examen in der Lutherkirche am 18.01.2020 – Herzliche Glückwünsche!

„Du hebst mich hoch, dass ich auf den Bergen stehen kann“ (You raise me up, J.Groban) – in ihrem Sologesang verbindet Vera all die Gefühle und Erfahrungen, die ihre Mitstudierenden, neunzehn hochmotivierte Frauen und ein Mann, auf dem langen und steinigen Aufstieg auf den Berg erlebt haben.

Mit der „Bergbesteigung“ ist die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin in Teilzeit mit Abendunterricht gemeint, die im August 2016 gestartet ist und am 18.1.2020 mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse in der Lutherkirche endet.


„Der Glaube versetzt Berge“ – Mit voller Überzeugung haben die frischgebackenen Erzieher*nnen dieses Motto für die Feier gewählt. Alle Studierenden konnten zwar zu Beginn des „Aufstiegs“ eine solide Grundausbildung in Sozialpädagogischer Assistenz vorweisen sowie eine Menge an Lebenserfahrungen, erworben in anderen beruflichen Einsätzen und Studien, und last not least, im Familienleben.

Dennoch hatte jede Studierende zusätzlich zum beruflichen Einsatz in Kita, Krippe oder Hort noch ein umfangreiches Pensum an Schulstunden und damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen. Sie stellten sich neuen Herausforderungen in Praxisprojekten, bei Hospitationen in Jugendhilfeeinrichtungen und während der Maßnahmen von Teambuilding wie Drachenbootfahren und Kollegialer Beratung.

„Manchmal löst ein Abgrund in mir Angst aus. Doch ich geh‘ nicht zurück, ich nehm‘ nur Anlauf.“ (Tim Bendzko, Hoch)
Die Recherche und Bewältigung umfangreicher Fachliteratur zur Erarbeitung einer Facharbeit und des Kolloquiums waren die letzten tiefen „Abgründe und Schluchten“, die es zu überwinden galt.

Trotz großer Unterschiede zwischen den einzelnen Menschen, hat sie doch immer wieder der Blick auf das „Gipfelkreuz“, den Abschluss zur pädagogischen Fachkraft, geeint. Überwältigende Lebensereignisse der letzten drei Jahre, wie die Geburt eines Kindes, mehrere Hochzeiten, eine Großmutterschaft, wurden gewürdigt und gefeiert.
„Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann“ (J.Groban, You raise me up)

Der Zuspruch Gottes erfolgt in der Regel durch den Zuspruch der „Lieblingsmenschen“ an uns. In einer beeindruckenden Symbolhandlung konnte jede einzelne Absolventin die Last der Ausbildung, die schweren Steine und Felsen am Altar ablegen und einen weißen Stein des Zuspruchs aufheben. Begleitet wurde diese Zeichenhandlung durch das Erklingen einer Sprachnachricht, die Freunde, Lebenspartner, Familienangehörige für die jeweilige Studierende persönlich formuliert hatte.

„Auch wenn wir schon weit gekommen sind, wir gehen immer weiter hoch hinaus“ (Tim Bendzko, Hoch)
Zum Abschluss singen alle miteinander dieses Lied und machen damit deutlich: Dieser eine Berg ist bezwungen, aber es warten noch einige andere!
Mit diesem Gefühl und der Hoffnung auf noch viele neue Ausblicke endet die Examensfeier in der Lutherkirche.

Wie gut, dass die Studierenden an alle Mitfeiernden ein kleines Taschentuch verteilt haben, so konnten alle (Freuden) Tränen getrocknet werden.

Der herzlichen Einladung, miteinander in der EFS  noch etwas beisammen zu sein und miteinander auf den Erfolg anzustoßen, sind fast alle Gäste gefolgt.

Silvia Retta-Juchem, Klassenleiterin der FSTZ 4


Nachhaltigkeit – ein aktuelles Thema an den EFS

Mehr Nachhaltigkeit in den Evangelischen Fachschulen:  Nach den Sommerferien 2019 startete der OLB Nachhaltigkeit. Zwanzig Schülerinnen und Schüler der Oberstufen beschäftigten sich mich dem aktuellen Stand des Klimawandels, der Plastikmüllsituation und dem Erhalt von Artenvielfalt. Zunächst führten sie eine Analyse über ihr eigenes nachhaltiges Leben, um ihre Vorbildfunktion in diesem Bereich zu überprüfen und zu verbessern. Dazu wurden viele mögliche neue Alternativen wie das Herstellen von Wachstüchern, Stoffkosmetikpads (siehe Anleitung), Deo und Waschmittel erfolgreich ausprobiert. Es wurden Projekte zur Durchführung mit Kindern verschiedener Altersstufen geplant und einige Exkursionen unternommen. Dabei besuchten wir Tara unverpackt, das Museum am Schölerberg zum Thema Bienen und bauten in Kooperation mit dem BUND Insektenhotels!

Aber auch die Nachhaltigkeit der EFS sollte verbessert werden. So entstand ein großes Kräuterbeet, es wurden Hinweisschilder für SchülerInnen und LehrerInnen in der Schule aufgehängt und ein Leihfahrrad besorgt, repariert und farblich gestaltet.

Hier nun zwei Berichte von den SchülerInnen:

Wir schaffen ein Haus für Insekten!
Wir, Anell, Mara, Lea J., Viola, Jan, Gerd und Ann-Sophie haben uns mit den FSJlern des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland) getroffen und mit ihnen zwei Insektenhotels für das Gelände der EFS gebaut.

In mühsamer Kleinstarbeit wurde Bambus geschnitten und gefeilt sowie Löcher in Holzscheite gebohrt. Während ein Teil unserer Gruppe mit den filigraneren Aufgaben beschäftigt war, konnten die anderen ihr handwerkliches Talent beim Zusammenbauen der Häuschen unter Beweis stellen.
Nachdem die Rahmen und das Füllmaterial vorbereit waren, haben wir Lehm angerührt und diesen in die liegenden Häuschen gefüllt. So konnten die Bambusröhrchen und die Holzscheite hineingedrückt und befestigt werden. Dann waren unsere Insektenhotels schon fertig!

Die Insektenhotels werden in südöstliche Richtung auf der Rasenfläche aufgestellt, die sich hinter der Schule, in Richtung des AWO-Geländes befindet.

Sie dienen übrigens dazu, das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten, da Insekten und ihre Larven darin überwintern können und darin vor Fressfeinden und der Witterung geschützt sind.

Wir bedanken uns bei der Firma Hornbach für die Materialspende und bei dem Sägewerk Schnatmeier aus Ostercappeln für das nachhaltige Eichenholz!

Projekt „Kräuterbeet anlegen“: Wir, Sandra, Julia, Silvia, Nadja, Lisa und Sina, haben uns dazu entschieden, ein Kräuterbeet für die EFS anzulegen. Um den SchülerInnen und LehrerInnen der EFS die Möglichkeit zu geben, Kräuter aus dem angelegten Beet zu benutzen, haben wir innerhalb von ca. 10 Unterrichtsstunden geschaufelt, Steine gelegt und Kräuter und Gewürze wie z.B. Zitronenmelisse, Schoko-Minze und Thymian eingepflanzt. Es war eine spannende Erfahrung und Herausforderung zugleich, unseren Ansprüchen gerecht zu werden, sodass wir einiges umplanen mussten, bis das Beet fertig gestellt war.

Rebecca Reuter und der OLB „Nachhaltigkeit“, Januar 2020


Ein tierisches Wochenende in der Schule – Kinderfreizeit in den EFS

14  Kinder aus Hildesheim haben sich lange darauf gefreut, ein Wochenende in einer Schule verbringen zu dürfen – und wurden nicht enttäuscht. Dies mag an dem besonderen Stundenplan gelegen haben.

Nach der langen Anreise am Freitag erreichten die Kinder, betreut von PädagogInnen des Kinder- und Jugendhauses Nordstadt (KJN), die Stadt Osnabrück. Ziel waren die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS), wo Schulleiterin Ulrike Kläfker mit einer Gruppe Schülerinnen, allesamt angehende Erzieherinnen, den teils von Reisekrankheit gebeutelten Kindern einen herzlichen Empfang bereiteten.

Sie gewannen umgehend die Sympathie der Kinder und konnten ihr ‚Schulprogramm‘ starten. Bei Lauf- und Ballspielen sowie einem Bewegungsparcours konnten sich die fünf Jungen und neun Mädchen im Alter von 8 – 12 Jahren ordentlich auspowern. Nach dem Abendessen wurde noch flink ein riesiger Berg Plätzchen gebacken. In zwei kreisrunden, sehr gemütlichen Räumen mit weichen Teppichen konnten Kleine und Große die Nacht verbringen.

Nur ein kleines Wäldchen trennt die Schule vom Osnabrücker Zoo. In stillen Nächten kann man angeblich die Löwen bis dorthin hören. Die Kinder schliefen aber tief und fest, statt in die Dunkelheit zu lauschen. Also spazierte die Gruppe am Samstag direkt in den Zoo. Die tolle Führung einer Zoopädagogin brachte neues Wissen über Löwen, Seelöwen, Elefanten und Affen. Fellproben durften befühlt, der Zehennagel eines Elefanten bestaunt werden.  Selbst das Barthaar eines Seelöwens war beeindruckend, denn es erfüllt, wie man erfuhr, wichtige Funktionen. Trotz Kälte blieben die Kinder munter und sehr wissbegierig. Besonders spannend waren auch das Aquarium und der unterirdische Teil des Zoos.

Am Abend durften die Kinder Rucksäcke mit Wildtier-Motiven gestalten und Giraffen basteln. Nach all den Stunden an der frischen Luft, dem obligatorischen Ballspiel und einem köstlichen Abendessen, war es erstaunlich, mit wie viel Eifer und Konzentration sich die kleinen Menschen dem kreativen Schaffen widmeten.

Eine Adventsfeier mit gemeinsamem Singen und (selbstgebackene) Kekse knabbern, bildete den Abschluss eines erlebnisreichen Wochenendes, welches alle Beteiligten zufrieden, wenn nicht gar glücklich gemacht hat. Es war halt tierisch gut.

Seit drei Jahren besteht die Kooperation zwischen dem KJN und der EFS bereits. SchülerInnen planen und gestalten ein Wochenende für eine Kindergruppe. Von der Umsetzung in die Praxis profitieren dann Hildesheimer Kinder. Stephanie Terstappen und Madita Geneit vom KJN begleiten die Fahrt, bieten vor Ort einen Einblick in den Charakter der Offenen Arbeit mit Kindern, unterstützen die SchülerInnen und geben ein Feedback.

Stephanie Terstappen, Dezember 2019

 


Feierstunde in der Aula: Zertifikatsübergabe an die Absolvent*innen der Fortbildung „SOE“

Am Samstag, 7.12.19, gab es in der Aula der Ev. Fachschulen wieder einen feierlichen Anlass:
Die 15 Teilnehmer*innen der Fortbildung „Sozial und Organisationsmanagement“, kurz genannt „SOE“, die sich in elf Seminarblöcken mit einer breiten Palette von Themen auseinandergesetzt haben, erhielten ihre Zertifikate und dürfen sich nun als „Sozialfachwirt*in“ bezeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

Schwerpunkt der zertifizierten Zusatzqualifikation ist es, sich mit den aktuellen Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte in Leitungsfunktionen auseinanderzusetzen, dazu gehören beispielsweise Themen wie die Entwicklung von Teamprozessen, die Positionierung von Einrichtungen auf dem Markt, Personalmanagement sowie die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Führungskompetenzen.

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Leitung von Silvia Reiner und Kristina Nolte, die diese Fortbildung bereits zum wiederholten Mal angeboten haben, konnten die Teilnehmenden sich professionell auf zukünftige Leitungsaufgaben vorbereiten.

Gefeiert wurde der erfolgreiche Abschluss der Fortbildung mit einigen Dankesworten und einem anschließenden Sektempfang sowie leckerem Fingerfood.


Das war: Improtheater! Erfolgreiche Show der IAW und der HPTZ 2 am 1. Advent in der Aula der EFS

„Ich möchte ein Aquarium kaufen.“ – mit dieser Aufforderung betritt Annika die Bühne. Schnell zaubert Maximilian ein kleines imaginäres Aquarium herbei:
„Da passen drei kleine Fische rein.“
Wie wird die Kundin reagieren? Freudig? Wütend? Oder gelangweilt?
Das bestimmt das Publikum, denn die Schaupielenden auf der Bühne müssen in 5 Sekunden das umsetzen, was das Publikum zuvor der Moderation zugerufen hat. Total schnelle und extreme Gefühlswechsel auf Zuruf bei der Kundin – und der Verkäufer soll einfach neutral bleiben. Oha.
Was für eine Herausforderung – aber kein Problem für Annika und Maximilian.

Improtheater ist mutiges Theater, denn es wird nichts auswendig gelernt, es gibt kein Bühnenbild und keine Kostüme – sondern nur die Kreativität der Mitspielenden. Begeistert applaudierte das Publikum bei der Show, die die Heilpädagogik-Klasse (HPTZ 2) gemeinsam mit der Impro-Aktiv-Werkstatt (IAW) der Ledder Werkstätten improvisierte.

Zahlreiche Lacher machten deutlich, wie gut sich die Zuschauer*innen unterhalten haben – ob bei der Pantomime von schwangeren Männern im Wartezimmer der Gynäkologin oder bei der Oper in der Kalumet-Herstellung der Ledder Werkstätten.

Neben den gefühlsintensiven Szenen beeindruckten spontan vorgetragene Gedichte zum Thema „Baumarkt“ oder „Schlüsselbein“, akrobatische Leistungen beim Yogakurs oder spontane Lieder über die Kunst des Window-Colors oder über Window-Calamaris…

War der Urlaub auf Helgoland eigentlich total schön? Oder haben die vielen Robben am Strand nur genervt? Ist es zu vertrauenssoll, ein Schäferstündchen mit einem soeben kennengelernten BoFrostmann einzugehen? Und wer war der männliche Hauptdarsteller bei „Dirty Dancing“? Wohl nicht John Travolta, aber beim Impro ist eben alles möglich…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während die Profis der IAW bereits seit über 16 Jahren auf der Bühne stehen, war es für den Großteil der HPTZ 2 das erste Mal – aber sie ließen sich von den Profis mitziehen und zogen auch selbst hervorragend mit, als es hieß: 5-4-3-2-1 los.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu danken ist an dieser Stelle allen Beteiligten, und insbesondere Christian Flechsig von den Ledder Werkstätten, Verena Jannaber, der Leitung der IAW sowie Julian Schwindt, der die Show sehr gekonnt am Klavier musikalisch begleitet hat.

Danke auch für die zahlreichen Kuchenspenden und das Geld im Hut, welches dem Schülerhilfefond der EFS zugute kommen wird. Danke an ALLE für einen wunderbaren, amüsanten und lebendigen Sonntagnachmittag!

 

 

 

 

 

 

 

In der Moderation und im Gleichschritt – wenn es um das Improvisieren geht ;-))
Verena Jannaber und Friederike Niederdalhoff


„Einheit in Vielfalt“ – Jubiläumsgottesdienst zum 90. Geburtstag der EFS

Am Freitag, 22. November, 90 Jahre nach der Entstehung der Ev. Fachschulen Osnabrück, fand mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche und einem Sektempfang in der Aula der EFS der abschließende Festakt zum Jubiläumsjahr statt. 1929 hatte Pastor Schmelzkopf (St. Katharinen,Osnabrück) das Evangelische Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnenseminar gegründet.
Heute besuchen 398 Schüler*innen zwischen 16 und 58 Jahren  die Ev. Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik in Osnabrück. Sie werden unterrichtet von 46 Lehrkräften in 18 Klassen und lernen ihren Beruf in Vollzeit oder in einer berufsbegleitenden Ausbildungsform.

Ulrike Kläfker, Schulleiterin der EFS, begrüßte  die zahlreichen Gäste  herzlich in der Lutherkirche und leitete den Gottesdienst mit einem Dank ein:
90 Jahre Ev. Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik in Osnabrück – ein guter Grund zum Feiern. Ein guter Grund dankbar zu sein für die vielfältigen Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten, für die Gemeinschaft in der Schule und die gute Unterstützung vieler beteiligter Menschen und Einrichtungen, um eine Ausbildung mit guter Qualität und guten Entwicklungswegen für alle Schülerinnen und Schüler bieten zu können.

Anschließend stellte Frau Kläfker die vielfältigen Verbindungen und Netzwerke der EFS zu den Kirchenkreisen, den Kirchengemeinden, den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Nachbarschaft am Schölerberg und vielen weiteren Kooperationspartnern dar und betonte die zentrale Bedeutung dieser gelingenden Zusammenarbeit.  Das Kuratorium der EFS, welches die gesamte Entwicklung der EFS begleitet, wurde aufgrund seiner Relevanz noch einmal besonders hervorgehoben:

„Das Kuratorium der EFS begleitet im Auftrag des Verbandes die schulische Arbeit sehr eng und verantwortet die wirtschaftlichen Entscheidungen. Besonderer Dank geht an Herrn Windmöller, der die Entwicklung der EFS viele Jahrzehnte mitgetragen und verantwortet hat – an Herrn Kreutzfeld, der ebenfalls sehr lange im Kuratorium mitgearbeitet und uns juristisch beraten hat. Ohne den Sachverstand und das Engagement von Herrn Böhne wären unsere baulichen Vorhaben in den letzten Jahren nicht so reibungslos verlaufen. Herr Sommer hat  als Erzieher, Heilpädagoge und ehemaliger Kommunalpolitiker fachliche und politische Aspekte eingebracht. Frau Hübner-Roehl nimmt als Vorsitzende an unseren Gesamtkonferenzen teil und ist immer nah am Geschehen und an den Menschen in der Schule. Frau Kroos-Kuhlenbeck und Herr Goettker bringen ihre Erfahrungen aus der Schulleitungsarbeit ein und bieten einen guten fachlichen Austausch. Seitens der kirchlichen Verwaltung hat Herr Knäblein das Wohl der Schule viele Jahrzehnte im Blick gehabt und in den letzten Jahren hat  Herr Pohle aus der Finanzabteilung das Kuratorium in wirtschaftlichen Fragen und finanziellen Angelegenheiten beraten.“

Überleitend zum Gottesdienst dankte Ulrike Kläfker allen Beteiligten und betonte die Wichtigkeit der vielen „Bausteine“, die die EFS zu einem lebendigen Ganzem machen:  „Damit die „EFS“  mit guter Qualität und umfassend versorgt arbeiten und funktionieren kann, bedarf es vieler Kompetenzen und passendem Sachverstand, vielfältiger Unterstützung, Beratung und Begleitung. Dann wird aus vielen Teilen ein Ganzes.“

Der Festgottesdienst stand unter dem Thema: „Einheit in Vielfalt“
Die EFS sind vielfältig – und das seit 90 Jahren. Die Vielfalt der Schule betonte Dr. Jeska in seiner Predigt über den 1. Korinther 12: Ein Leib, viele Glieder. Die Unterschiedlichkeit und die verschiedenen Profile, Talente und Fähigkeiten könnten  in der Schülerschaft, beim Kollegium und in der Schule selbst entdeckt werden. Dabei hob er die unterschiedlichen Ausbildungsgänge mit ihrem jeweils eigenen Profil besonders hervor.

Die Geschichte der EFS und des Berufs der Ezieherin wurden in den Grußworten durch Frau Dr. Otto-Schindler der Nds. Landesschulbehörde und Frau Westmann (stellvertretende Bürgermeisterin) aufgegriffen.

Frau Dr. Otto-Schindler betonte, dass die sozialpädagogische Ausbildung als eine der wenigen beruflichen Fachrichtungen expandiere. „Wir müssen uns nicht verstecken, sondern können selbstbewusst durch das Land gehen.“ Zusätzlich griff sie eine OECD-Studie auf, die zeigt, wie der Erzieherberuf an Attraktivität gewinne. Frau Dr. Otto-Schindler attestierte der EFS: „Ich finde sehr viele Parallelen zur Studie.“ Dabei ging sie insbesondere auf die Teilzeit-Modelle der EFS ein oder die berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungsangebote.

Frau Westmann bemerkte in ihrem Grußwort, dass die EFS „im Herzen auch nach 90 Jahren jung geblieben sind durch eine stetige Weiterentwicklung“ und damit aus der Bildungslandschaft in Stadt und Landkreis nicht mehr wegzudenken sei.

Nach der Präsentation einiger Fotos aus den neun Jahrzehnten EFS formulierte Ulrike Kläfker das Schlusswort des „offiziellen“ Teils der Veranstaltung:
Eine lebendige, freundliche, dem einzelnen Menschen zugewandte Schule zu bleiben, die demokratische Prozesse und Partizipation ernst nimmt, die mit hoher Fachlichkeit Bildungsaufgaben bewältigt und Menschen dazu befähigt, den wichtigen Beruf der Erzieher*in zu erlernen, ist für uns als Lehrer*innenteam der Fachschule eine zentrale Aufgabe. In unserem Umgang miteinander, im Unterricht, in unseren Gottesdiensten im Laufe des Schuljahres, bei den Abschlussfeiern, Schulversammlungen, den Studienfahrten  versuchen wir zu zeigen, was evangelisch fundierte Bildungsarbeit für uns ist. Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch ist geschaffen nach dem Bilde Gottes und daher sein geliebtes Kind. Menschen können, wie gerade gesungen:

„Aufstehn,
aufeinander zugeh’n,
voneinander lernen miteinander umzugehn und sich nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn.“

Kollegium, Mitarbeiterschaft, Schülerschaft und Kuratorium freuen sich auf die nächsten spannenden Jahre in den evangelischen Fachschulen Osnabrück.

Beim anschließenden Sektempfang wurden viele interessante Gespräche mit den Mitarbeiter*innen der kooperierenden Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den zahlreich erschienenen Netzwerkpartner*innen geführt – über die Vergangenheit und die Zukunft der Ev. Fachschulen Osnabrück.

Den Gottesdienst gestaltete die U3 mit Birgit Jäger, die musikalische Gestaltung übernahm die BFS 2a mit Jörg Spaude – und für das leibliche Wohl sorgten das Hausteam sowie die Verwaltungsmitarbeiterinnen der EFS! Vielen Dank!

Verena Jannaber und Friederike Niederdalhoff, 27.11.19

 


Renate Alf – Cartoonistin – zu Besuch in den EFS

Herzliche Einladung zur Veranstaltung mit Renate Alf am Mittwoch, 4.12.2019 um 16.30 Uhr in der Aula der EFS! Gleichzeitig ist das auch die Ausstellungseröffnung ihrer Bilderreihe „Vielfalt leben und erleben“, die bis Februar in der Aula zu sehen sein wird.
Im Anschluss an die Präsentation signiert Frau Alf Buchexemplare, die von der Buchhandlung Wenner zum Verkauf angeboten werden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

 


Fachtag Medien: Digitale Lebenswelten 2019

Am 11.09. fand in den Ev. Fachschulen ein Medientag statt, an dem Pädagoginnen und Pädagogen  unterschiedlicher Osnabrücker Institutionen für alle Schüler*innen ein buntes (Workshop)Programm boten.
Vormittags nahmen die Tagesklassen am Programm teil, ab 16:30 Uhr wechselten die Abendklassen ab. Zur Einführung sprach Stefan Berendes und ging kurz auf den Wandel im Umgang von Jugendlichen mit digitalen Medien ein. So haben laut einer 2017 veröffentlichten Studie des Medienpädagogischen Forschungsinstituts 97% aller 12-19 jährigen ein Smartphone. Sehr lebendig begründete er, weshalb also auch für die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern der tägliche Gebrauch von Medien von Bedeutung ist, so bezeichnete er das Smartphone als „Nabelschnur zum Freundeskreis“, als „Garant von Teilhabe“ sowie als „Lebensorganisationswerkzeug“ – und zeigt damit die positiven Aspekte des in der Pädagogik allgemein eher negativ bewerteten allgegenwärtigen Handys auf.

 

 

 

 

 

 

Entsprechend eingestimmt suchten sich die Teilnehmer*innen der Workshops die für sie interessantesten heraus, hörten Vorträge und arbeiteten an Themen wie Hörspiel, Jugend- und Datenschutz, aber auch praktisch.
So entstanden Fotostories, und Kurzfilme wurden gedreht und geschnitten.

Ludwig, Studierender der O2, zog folgendes Fazit zum Besuch des Workshops:
Der Vortrag über Hörspiele war sehr praxisnah und ich könnte mir vorstellen, so ein Angebot mit Kindern zu gestalten. Der Überblick der technischen Mittel, die man benötigt, war sehr hilfreich.“

Eine lange Schlange entstand in der Aula, in der mit VR – Brillen ein ganz besonderer virtueller Rundgang erfolgen konnte.
Besonders bemerkenswert fand ich die VR-Brille, mit der man körperlich und geistig vollkommen un die virtuelle Welt abtauchen konnte. Das Geschehene fühlte sich realistisch an und es ist mir ein Rätsel, wie so etwas technisch möglich ist.“
Milena, O2.

In der neu renovierten Jugendherberge präsentierten unsere Nachbarn das „Makerspace“. Hier werden Räume geboten, in denen verschiedene Facetten der Digitalisierung ausprobiert werden konnten: So entstanden Kunstwerke im 3-D-Drucker und Videospiele wurden gebaut.

Insgesamt ein sehr vielseitiger und interessanter Tag, der viele Aspekte der Medienwelt und der Medienpädagogik aufgezeigt hat.
Vielen Dank allen Referent*innen für die gelungenen Einblicke!

Anne Harpenau und Friederike Niederdalhoff, 13.09.2019

Und abschließend ein Schülerkommentar zum Fachtag: 

Medien beherrschen die Lebenswelt von Jugendlichen und auch Kindern. Deshalb ist es unabdingbar, dass wir als angehende Erzieherinnen Medienkompetenz erwerben, um die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit Medien zu begleiten.
Dafür war der Medientag ein guter Anfang. Wir konnten zum einen praktische Anwendungsbeispiele für Medien in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kennenlernen. Zum anderen konnten wir uns beispielsweise im Workshop „Smartphone/ Prävention“ von Stephan Apel (Haus der Jugend) über Chancen und Risiken, die die Nutzung von Medien durch Kinder und Jugendliche (und auch durch Erwachsene!) mit sich bringen, informieren. Präventive Maßnahmen unter dem Aspekt des Jugend-/Datenschutz sowie der Arbeit mit Eltern zu digitalen Themen wurden praxisnah dargestellt.
Wünschenswert wäre gewesen, dass mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, um noch mehr von dem breiten Angebot profitieren zu können.
Es bleibt zu hoffen, dass die Thematik ‚Vermittlung von Medienkompetenz‘ in der Ausbildung zukünftig stärker gewichtet
wird.

Fabian Metzner, O2