Fachtag Medien: Digitale Lebenswelten 2019

Am 11.09. fand in den Ev. Fachschulen ein Medientag statt, an dem Pädagoginnen und Pädagogen  unterschiedlicher Osnabrücker Institutionen für alle Schüler*innen ein buntes (Workshop)Programm boten.
Vormittags nahmen die Tagesklassen am Programm teil, ab 16:30 Uhr wechselten die Abendklassen ab. Zur Einführung sprach Stefan Berendes und ging kurz auf den Wandel im Umgang von Jugendlichen mit digitalen Medien ein. So haben laut einer 2017 veröffentlichten Studie des Medienpädagogischen Forschungsinstituts 97% aller 12-19 jährigen ein Smartphone. Sehr lebendig begründete er, weshalb also auch für die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern der tägliche Gebrauch von Medien von Bedeutung ist, so bezeichnete er das Smartphone als „Nabelschnur zum Freundeskreis“, als „Garant von Teilhabe“ sowie als „Lebensorganisationswerkzeug“ – und zeigt damit die positiven Aspekte des in der Pädagogik allgemein eher negativ bewerteten allgegenwärtigen Handys auf.

 

 

 

 

 

 

Entsprechend eingestimmt suchten sich die Teilnehmer*innen der Workshops die für sie interessantesten heraus, hörten Vorträge und arbeiteten an Themen wie Hörspiel, Jugend- und Datenschutz, aber auch praktisch.
So entstanden Fotostories, und Kurzfilme wurden gedreht und geschnitten.

Ludwig, Studierender der O2, zog folgendes Fazit zum Besuch des Workshops:
Der Vortrag über Hörspiele war sehr praxisnah und ich könnte mir vorstellen, so ein Angebot mit Kindern zu gestalten. Der Überblick der technischen Mittel, die man benötigt, war sehr hilfreich.“

Eine lange Schlange entstand in der Aula, in der mit VR – Brillen ein ganz besonderer virtueller Rundgang erfolgen konnte.
Besonders bemerkenswert fand ich die VR-Brille, mit der man körperlich und geistig vollkommen un die virtuelle Welt abtauchen konnte. Das Geschehene fühlte sich realistisch an und es ist mir ein Rätsel, wie so etwas technisch möglich ist.“
Milena, O2.

In der neu renovierten Jugendherberge präsentierten unsere Nachbarn das „Makerspace“. Hier werden Räume geboten, in denen verschiedene Facetten der Digitalisierung ausprobiert werden konnten: So entstanden Kunstwerke im 3-D-Drucker und Videospiele wurden gebaut.

Insgesamt ein sehr vielseitiger und interessanter Tag, der viele Aspekte der Medienwelt und der Medienpädagogik aufgezeigt hat.
Vielen Dank allen Referent*innen für die gelungenen Einblicke!

Anne Harpenau und Friederike Niederdalhoff, 13.09.2019

Und abschließend ein Schülerkommentar zum Fachtag: 

Medien beherrschen die Lebenswelt von Jugendlichen und auch Kindern. Deshalb ist es unabdingbar, dass wir als angehende Erzieherinnen Medienkompetenz erwerben, um die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit Medien zu begleiten.
Dafür war der Medientag ein guter Anfang. Wir konnten zum einen praktische Anwendungsbeispiele für Medien in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kennenlernen. Zum anderen konnten wir uns beispielsweise im Workshop „Smartphone/ Prävention“ von Stephan Apel (Haus der Jugend) über Chancen und Risiken, die die Nutzung von Medien durch Kinder und Jugendliche (und auch durch Erwachsene!) mit sich bringen, informieren. Präventive Maßnahmen unter dem Aspekt des Jugend-/Datenschutz sowie der Arbeit mit Eltern zu digitalen Themen wurden praxisnah dargestellt.
Wünschenswert wäre gewesen, dass mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, um noch mehr von dem breiten Angebot profitieren zu können.
Es bleibt zu hoffen, dass die Thematik ‚Vermittlung von Medienkompetenz‘ in der Ausbildung zukünftig stärker gewichtet
wird.

Fabian Metzner, O2


5 Klassen BFS 2: Verabschiedung der „Sozialpädagogischen Assistent*innen“ in der Lutherkirche

In der Lutherkirche herrschte eine freudige und feierliche Stimmung, denn insgesamt fünf Klassen der EFS wurden am 28. Juni 2019 verabschiedet. Nach zwei Jahren Ausbildung in Vollzeit haben die AbsolventInnen der BFS 2a und BFS 2b ihre Ausbildung beendet. Als Quereinsteigerklassen wurde von den Klassen BFS 2d und BFS 2e das Pensum ebenfalls in Vollzeit in einem Jahr bewältigt. Eine weitere Klasse absolvierte als Abendklasse (BFS 2c A) erfolgreich die Ausbildung. Alle sind nun staatlich geprüfte/r Sozialpädagogische/r Assistent/in. Neben Frau Kläfker (Schulleitung) beglückwünschten die Klassenlehrerinnen Rebecca Reuter, Hedwig Wübbels, Melanie Witte, Susanne Lührmann und Friederike Niederdalhoff den AbsolventInnen zum erfolgreichen Abschluss. Viele der Schüler/innen werden auch anschließend ihre Ausbildung zum/zur Erzieher/in an den EFS in den Teilzeit- bzw. Vollzeitklassen fortsetzen. Nun heißt es für die AbsolventInnen, die erworbenen „Talente“ (Kompetenzen) im Beruf anzuwenden oder in der anschließenden Ausbildung zu erweitern.

Fotos und Text:
Eckhard Heggemann, 30. Juni 2019

 


Hurra: Die Zielgerade erreicht! 76 Erzieher*innen haben ihre Ausbildung an den EFS erfolgreich beendet

Feierliche Stimmung herrschte am Freitag, 21. Juni 2019 in der Lutherkirche, als die Absolvent*innen der Fachschule Sozialpädagogik – jetzt ausgebildete Erzieher*innen mit Fachhochschulreife – ihre Abschlusszeugnisse entgegen nahmen.

Vom Start vor drei bis vier  (oder mehr)  Jahren bis zum Ziel im Juni 2019 war es doch eine lange Ausbildungsstrecke, die neben den abschließenden Examina und der praktischen Prüfung zahlreiche Unterrichtsstunden in den berufsübergreifenden Fächern und den Modulen, viele Leistungsnachweise, Exkursionen, mehrere Praxisphasen sowie Projektwochen und Studienfahrten beinhaltete.

Foto: Katja Steinkamp /NOZ

Artikel aus der NOZ vom 26.06.2019 „In Osnabrück ausgebildete Erzieher starten ins Berufsleben“: https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1784602/in-osnabrueck-ausgebildete-erzieher-starten-ins-berufsleben

Der OLB Religionspädagogik gestaltete mit Karina Wilkens eine Andacht, in der es um zum einen um die bestandenen Leistungen wie auch um die bevorstehenden neuen Aufgaben ging, der Chor der Unterstufen präsentierte mit Jörg Spaude zwei musikalische Beiträge und Josy Iding, selbst Absolventin dieses Jahrgangs, begeisterte mit einem Gesangssolo, welches mit großem Applaus von den zahlreich erschienenen Gästen bedacht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Kläfker, Schulleiterin der EFS, hob in Ihrer Ansprache besonders hervor, wie gefragt die neuen Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt seien, und dass die neuen Absolvent*innen bitte auch aus eigenem berufsständischen Interesse in Zukunft mit darauf achten sollten, dass die qualitativen Standards in der  Ausbildung nicht gesenkt werden dürften.

Anne Harpenau, Kirsten Sülzle-Temme und Verena Jannaber, die drei Klassenlehrerinnen, hatte sich noch eine abschließende zusätzliche humorvolle Fachprüfung ausgedacht, die von den anwesenden „Ex-Schüler*innen“ ohne Probleme bewältigt wurde. In einem improvisierten Sketch, der im Lehrerzimmer der EFS spielte, nahmen die fertigen Erzieher*innen ihre Lehrkäfte und deren  individuellen Eigenheiten noch einmal in den Blick und sorgten damit für manche Lacher im Publikum.
Weitere Ansprachen der Klassensprecherinnen an die ehemaligen Mitschüler*innen mit zahlreichen Erinnerungen, lustigen Anekdoten und auch ein bisschen Wehmut wegen des Abschieds erfolgten am 22. Juni, als die Jahrgangsstufe Familie und Freunde in die Osnabrücker Lagerhalle zur abschließenden und sehr gelungenen Examensparty einlud.

Und hier die Fotos der drei Abschlussklassen O1, O2 und O3:
Herzliche Glückwünsche!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friederike Niederdalhoff, 24.06.2019


Happy Birthday, liebe EFS! Die Revue zum 90. Geburtstag

Von großem Applaus begrüßt, betrat die alte Dame „EFS“ mit ihrem Butler James die Bühne, um ihren 90. Geburtstag mit vielen Aktionen und Erinnerungen gebührend zu feiern. Am Geburtstagstisch versammelten sich die Schülervertretung, das Lehrerkollegium, die Schulleitung und das Hausteam, um mit Miss Sophie (alias EFS) anzustoßen.
Und so wurde anlässlich des Jubiläums ein musikalischer, politischer und (religions-)pädagogischer Bogen von 1929 bis 2019 gespannt, den die OLB-Kurse der Unterstufen mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatten – begleitet wurden die Schüler*innen von den vier Lehrkräften Verena Jannaber, Karina Wilkens, Jörg Spaude und Eckhard Heggemann.
„Mein kleiner grüner Kaktus“ aus den frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts war das erste Lied des Chores, der gemeinsam mit der Band passende Musik aus neun Jahrzehnten präsentierte.

Auch das Publikum durfte sich beteiligen, denn einige Theaterszenen wurden improvisiert – so ging es z.B. beim Experteninterview um die pädagogischen Dimensionen der Socke, deren Relevanz in Bezug auf das Bindungsverhalten von Eltern und Kindern vor allem von männlichen Erziehern erkannt wurde.
Ein blauer Stift, der bei Matheklausuren wie von selbst schreibt, kam beim Publikum ebenfalls sehr gut an.

Abwechslungsreich, unterhaltsam, zum Nachdenken anregend und sehr kurzweilig, so lässt sich der Abend zusammenfassen.

Das Publikum zeigte sich begeistert von den mitreißenden Darstellungen und der gesamten Atmosphäre, wozu auch das Catering der BFS 2e beitrug. Danke dafür!

Friederike Niederdalhoff, 18. Mai 2019

Den Bericht „Eine Bühne für einen runden Geburtstag“ der Osnabrücker Zeitung vom 30.05.2019 können Sie hier lesen.

 


Der 90. Geburtstag: Die EFS-Revue! Einladung für Freitag, 17. Mai, 19 Uhr in der Aula der EFS

Neben ernster Arbeit darf gerade in dieser Berufsausbildung die Lebensfreude nicht zu kurz kommen. Gesang und Spiel sind auch für die Schülerinnen selbst unentbehrlich. Kasperle und Schattenspiele, kleinere und größere Aufführungen heiteren und ernsten Charakters bereiten den Schülerinnen und ihren Gästen gleich genußreiche und frohe Stunden.“ (Auszug aus der Chronik der Ev. Fachschulen Osnabrück, um 1930).

2019 steht ganz im Zeichen des 90jährigen Jubiläums der Ev. Fachschulen. Da darf eine Geburtstags-Revue der OLB Kurse Chor, Band, Religionspädagogik und Improvisationstheater nicht fehlen. Seit letztem Herbst arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe zusammen mit Jörg Spaude, Eckhard Heggemann, Karina Wilkens und Verena Jannaber in verschiedenen Wahl-Kursen an diesem gemeinsamen Projekt. Das Ergebnis wird ein bunter Revue-Abend mit Hits aus neun Jahrzehnten Musikgeschichte, aber auch besinnlichen Momenten durch religionspädagogische Impulse sowie einem unterhaltsamen, mit Improszenen gespickten Rückblick auf 90 Jahre EFS.

Die Aufführung findet statt am Freitag, 17.05., 19.00 Uhr in der Aula der EFS. Der Eintritt ist frei. Spenden für den Schülerhilfefond dürfen am Ende des Abends gerne abgegeben werden. Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung unter: info@efs-os.de oder telefonisch unter 0541/951010.

Wer es am 17.05. nicht zur Aufführung schafft, ist auch schon herzlich zur öffentlichen Generalprobe am Donnerstag, 16.05. ab 13.45 Uhr eingeladen.

Es freuen sich auf viele Zuschauende: Die Unterstufen der EFS!

 


Bericht zum Vortrag Prof. Dr. Claudia Maier-Höfer: „Trans*Kindheiten und wie sie „gesprochen“ werden können“

„…die Menschen sind in einem Punkt alle gleich, nämlich, dass sie jeweils verschieden von jemand anderem sind…“

Mit der Ausgangsfrage „Was ist Transgeschlechtlichkeit?“ eröffnete die Referentin ihren Vortrag und beschrieb öffentliche Diskurse wie den in der Medizin (Diagnose) und den Sozialwissenschaften (Anti-Diskriminierung und Teilhabe) mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema. Im weiteren Verlauf der Ausführungen lag dann der Fokus auf einer Broschüre des Berliner Senats, die als Beitrag zur aktuellen Diskussion vorgestellt wurde. Diese Broschüre, die als Handreichung für pädagogische Fachkräfte der Kindertagesbetreuung dient, trägt den Titel: „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“, sowie den Untertitel „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“. Die Inhalte dieser Broschüre sind unter den Begriff der „sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“ zu subsumieren.

Die Referentin beschrieb die Reaktionen auf das Erscheinen dieser Fachpublikation, die sehr unterschiedlich waren. Von einigen Printmedien wie z.B. der Berliner Zeitung und im Internet wurde sie scharf angegriffen. Durch Anträge verschiedener Parteien im Berliner Senat wurde ohne Erfolg versucht, die Verbreitung dieser Handreichung zu stoppen. Die Reaktionen aus der Fachwelt dagegen waren zustimmend und würden hinreichend zeigen, wie kontrovers dieses Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

Im Anschluss an den Vortrag war die anwesende Zuhörerschaft aufgefordert, eigene Erfahrungen aus Alltagssituationen in der Kita zum Thema einzubringen und zu diskutieren. Mit abschließendem Applaus wurde die Referentin für einen sehr informativen Vortrag zu einem aktuellen Thema der Pädagogik verabschiedet.

E. Heggemann, März 2019


Geburtstagsparty zum 90. Geburtstag der EFS – Tolle Stimmung am 8.3.19 in der Lagerhalle Osnabrück

Das war ein großes „Hallo!“  – manche haben sich  mehr als 25 Jahre nicht gesehen, andere saßen morgens noch zusammen im Klassenraum  – und alle fühlen sich der großen Schulgemeinschaft der EFS zugehörig!
Knapp 300 Gäste sind der Partyeinladung gefolgt und haben in der Lagerhalle zusammen gesungen, gefeiert, getanzt, gequatscht und vieles mehr.

Für großen Spaß sorgte auch der „goldene Rahmen“, mit dem sich neue und alte Gruppierungen inszenieren konnten.

So viele Verbindungen zwischen ehemaligen und jetzigen Schüler*innen in der Praxis und privat, so viele noch einmal zu reflektierende Situationen, so viele Erinnerungen an gemeinsamen Unterricht, an Gruppenarbeiten und Prüfungen und Projekte und Studienfahrten, so viel zu erzählen…

Der besondere Dank geht das Team König/Heidemann/Retta Juchem für das großartige „Rudelsingen“ der EFS-Hits, an den Vorbereitungskreis für die gelungene Planung, an die Lagerhalle für die perfekte Location und den Service und vor allem an die vielen gut gelaunten Gäste, die das „EFS-Feeling“ spürbar gemacht haben!


Auftakt zur Projektwoche „90 Jahre EFS“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Hellmann (Hochschule OS)

Am Montagmorgen (4.2.19) wurde es eng in der Aula der EFS, denn die Schulgemeinschaft war mit allen Klassen des Tagesbetriebs vollzählig versammelt, um zur Einführung in die Projektwoche einen wissenschaftlichen Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Hellmann (Hochschule Osnabrück) zu hören.

Passend zum 90. Geburtstag der Schule ging es thematisch zunächst um einen historischen Überblick zur Geschichte der Sozialen Arbeit, und damit auch zur Geschichte von „Armut und Elend“, wie Hellmann sich ausdrückte. Und so spannte er den weiten Bogen vom 12. Jahrhundert über Luther und die Reformation zur Epoche der Industrialisierung, als mit Karl Marx und der beginnenden Arbeiterbewegung auch eine politische Veränderung im Umgang mit Benachteiligten einsetzte. Spannend war die Darstellung der unterschiedlichen Ansichten von Materialisten und Idealisten in Bezug auf das menschliche Dasein und das menschliche Bewusstsein – mit dem Heben des Armes sollten die Zuhörenden kundtun, welcher Ansicht sie eher zustimmen.

Das Rauhe Haus Wicherns in Hamburg, die Sozialgesetze Bismarcks, die Gründung der ersten sozialen Frauenschule in Berlin durch Alice Salomon, die sozialpolitischen Erneuerungen der Weimarer Republik  (1924 entstand z.B. das erste Reichsjugendwohlfahrtsgesetz), das ab 1933 existierende menschenverachtende System der Nationalsozialisten und die nach Kriegsende entstehenden Neuerungen wie die UN Menschenrechtskonvention (1948) waren nur einige der Meilensteine, die auf dem Weg in das heutige sozialpolitische und sozialpädagogische System zu nennen sind.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit den aktuellen Anforderungen an die  Akteure professioneller Sozialarbeit weiter, denn die EFS hat sich zum Ziel gesetzt, zum Geburtstagsjubiläum sowohl den Blick zurück in die geschichtlichen Zusammenhänge als auch nach vorn in die Zukunft zu werfen.

So stellte Prof. Dr. Hellmann die Indikatoren einer Profession im allgemeinen vor, um sich dann im speziellen den Aufgaben von Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen zu widmen. Interessante Beispiele zu berufsethischen Prinzipien, zu fachlichen Standards und zur sozialen Gerechtigkeit boten auch nach dem Vortrag noch Impulse zur weiteren Vertiefung. Der Vortrag endete mit dem Appell, für die eigenen beruflichen Interessen zu streiten und „Billigversionen“ von Ausbildung und Studium in sozialpädagogischen Berufen mit großer Skepsis gegenüber zu stehen.

Nach dem abschließenden Applaus und dem Dank an Prof. Dr. Hellmann für seinen interessanten Vortrag starteten dann die 16 Projektgruppen motiviert in die Arbeit – die vielseitigen Ergebnisse werden am Tag der offen Tür am 9. Februar von 11 – 15 Uhr präsentiert.

Herzliche Einladung!


25.01.19: Examensfeier FSP TZ4 und HP TZ3 in der Lutherkirche

Nach 2,5 Jahren beendeten die Studierenden der HP TZ 3 ihre berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Heilpädagog*in, und nach 3,5 Jahren konnten die Studierenden der FSP TZ 4 ebenso stolz ihre Abschlusszeugnisse zum/zur Erzieher*in präsentieren.
Mit einer feierlichen Andacht (Dietmar König und Lotta Befeldt) und treffenden Worten durch die Schulleiterin Ulrike Kläfker, die Klassenlehrerinnen und die Klassensprecherinnen wurde das besondere Engagement der Absolvent*innen intensiv gewürdigt. Über einen so langen Zeitraum zwei mal wöchentlich abends, an vielen Samstagen und in den Blockwochen die Motivation hoch zu halten, neben Beruf und Familie immer wieder zu lernen, sich zu Gruppenarbeiten zu treffen und Prüfungen zu bestehen – das alles wurde gestern mit der Vergabe der staatlichen Anerkennung in den beiden Berufen belohnt.
Besonders hervorgehoben wurde die jeweilige Klassengemeinschaft – das Miteinander in den beiden Klassen hat sehr gut funktioniert, so dass sich alle gegenseitig motivieren und unterstützen konnten. Und auch der Spaß kam offensichtlich nicht zu kurz, wie die anwesenden Gäste durch die vielen Insider-Anspielungen erfahren konnten.

 


U2 stellt Schülerzeitschrift 90/19 vor!

Schülerzeitung als PDF per Klick zum Download.

Lange haben die Schülerinnen und Schüler der U2 daran gearbeitet, jetzt ist sie endlich erhältlich: Die Schülerzeitschrift „90/19“ ist fertig. Neben interessanten Themen wie die „neuen Gesichter der EFS“, „Rezeptvorschläge“ und einer „Fotostory“ sind viele Informationen rund um die Entwicklung der EFS und der Geschichte der Pädagogik zu finden. Hintergrund dieser neuen Zeitschrift ist die thematische Erarbeitung von Kinder- und Jugendzeitschriften im Modul 5/ Literatur. Zeitschriften haben eine besondere Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Diese Wirkung kann in der pädagogischen Praxis genutzt werden, um die Fähigkeit des Lesens und Schreibens zu fördern, kreativ zu werden und in Gemeinschaftsprojekten eigene Zeitschriften herzustellen. Die U2 hat diese Idee aufgegriffen und versucht, die Interessen der Schülerinnen und Schüler der EFS in dieser Zeitschrift anzusprechen.
Daher auf diesem Wege: „Viel Spaß beim Lesen der 90/19“!