Fröhliche Abschlussfeier der Sozialfachwirtinnen

Zertifizierte Zusatzqualifikation für LeiterInnen zur Sozialfachwirtin für Sozialmanagement aus Kindertageseinrichtungen und Familienzentren.

14 Kita-LeiterInnen haben jetzt ihre Zusatzqualifikation zur Sozialfachwirtin für Sozialmanagement an den EFS erhalten.

Die Bildungslandschaft in der Elementarstufe und die hiermit einhergehenden Veränderungen der Aufgaben stellen neue und andere Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte. Die Kita-Landschaft befindet sich im Wandel – Leitung wird zum Balanceakt. Einer Fülle von neuen Herausforderungen stehen Leitungen neben ihren Führungsfunktionen gegenüber. Die Kita-Leitung wird zur Kita-Managerin. Das hat Konsequenzen und bedarf der Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und der Organisationsentwicklung.

Mit der Zusatzqualifikation zur Sozialfachwirtin werden die wichtigsten Handlungskompetenzen vermittelt, um dem strukturellen Wandel angemessen und souverän begegnen zu können. Im Zentrum der Qualifikation stehen Managementmethoden, damit können Sie:

  • Ihre Leitungskompetenzen reflektieren und weiter ausbauen
  • Zufriedenheit für das berufliche Handeln entwickeln
  • Ihre Zeit ressourcenorientiert planen
  • Strukturveränderungen effektiv gestalten
  • die Eigenständigkeit Ihrer Einrichtung darstellen.

Nach 190 Unterrichtseinheiten, zwei angefertigten Leistungsnachweisen war es soweit und die Übergabe der Zertifikate konnte beginnen.

Das Referentinnen- Duo Silvia Reiner als Seminarleitung und Kristina Nolte als Koordinatorin des Fortbildungsbereiches und Referentin in dem Kurs waren begeistert. „Es ist etwas ganz Besonderes euch heute hier zu verabschieden. Ein Kurs der geprägt ist von vielfältigen Möglichkeiten der Durchführung: online, offline mit Test-und Maskenpflicht, wurde von der Gruppe mit aller Bereitschaft und starker Motivation getragen!“



Unsere Blackbox geht auf Reisen

Berufsinformation ist wichtiger denn je. In unserer nigelnagelneuen Blackbox erfahren Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte, warum der Erzieherberuf so ungemein wichtig ist, wie sich die Ausbildung an den EFS gestaltet, und warum es sich lohnt, jetzt eine Bewerbung einzureichen.

Karin Heidemann und Silvia Retta-Juchem waren beim Berufsinformationstag in Fürstenau und hatten unsere Blackbox im Gepäck.

 


Neues Beratungsangebot an den EFS

Wir sind Christiane Schoo und Jan Pries, im Februar als Beratungsteam gestartet und ergänzen somit das Angebot an den EFS. Die wichtigste Botschaft: Jede Schülerin und jeder Schüler mit einem Anliegen ist herzlich willkommen! Wie das Ganze organisatorisch abläuft, wie Ihr uns überhaupt für eine Beratung findet, dafür möchten wir für beide eine Übersicht geben:

Jan Pries

Wann? Für Termine stehe ich schwerpunktmäßig mittwochs zwischen der 5. und 13. Schulstunde (11:15-19:00 Uhr) zur Verfügung, alternativ online am Donnerstag und Freitag. Die Orientierung an die Schulstunden ist gewollt und jede Beratung bietet bis zu 45 Minuten Zeit. Ist der Bedarf kleiner, ist sie eben kürzer.

Wie melde ich mich? Für einen Termin einfach kurz per Mail unter j.pries@efs-os.de melden und mindestens zwei zeitliche Vorschläge machen. Mittwochs findet alternativ in der Mittagspause (12:45-13:15 Uhr) eine offene Sprechstunde für kurze inhaltliche oder organisatorische Fragen statt.

Wo überhaupt? Ich bin im externen Wohnheim Büro direkt neben der Schule. Einige kennen den Raum auch als Erste-Hilfe-Zimmer. Wer vor dem Wohnheimeingang steht, findet dort eine Bank und diverse Briefkästen. Die linke Tür aus dieser Sicht führt direkt zu mir.

Schwerpunkte? Meine weitere Tätigkeit umfasst die ambulante Psychotherapie. Hinsichtlich der Aufnahme einer externen Therapie und möglicher Diagnosen kann ich Hilfestellungen geben, auch eine kurze Diagnostik ist im Einzelfall möglich. Einzelne therapeutische Inhalte sind denkbar, wenn dies durch lange Wartezeiten sinnvoll erscheint. Ich ersetze jedoch in keinem Fall rechtlich wie inhaltlich eine gesonderte Psychotherapie, sondern setze den Fokus auf Stabilisierung, schnelle Hilfen und Anbindung.

Was ist sonst zu beachten? Wenig. Im Gegensatz zu vielen anderen Hilfen können wir ohne großen Aufwand starten. Einzig das Fehlen im Unterricht sollte vorab abgeklärt sein. Bei längerfristigen Beratungen ist meine Empfehlung, die Stunden zu wechseln und auch Zeiten nach Schulschluss ins Auge zu fassen.

Christiane Schoo

Wann? Ich bin Mittwochs von 7.45 Uhr/8 Uhr bis ca 14 Uhr in der Schule und Donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 12.30 Uhr. Eine Beratung ist innerhalb der Schulstunden (nach Absprache mit der Lehrkraft) und auch in Freistunden und Pausen möglich. Ebenso wie bei meinem Kollegen könnte ich zu anderen Zeiten auch eine online Beratung anbieten.

Wo? Mich finden Sie im 1. OG 05, gekennzeichnet als QM Büro.

Zu meiner Person/Inhalte: Ich bin gelernte Erzieherin und Dipl. Sozialpädagigin/-arbeiterin und derzeit in der Weiterbildung zum Coach. Gerne können Sie sich bei mir melden (über Iserv) und einen Termin zur Beratung vereinbaren, wenn es Probleme rund um die Ausbildung, aber auch persönliche Probleme gibt. Elemente des Coachings können Sie in der Entwicklung eigener Lösungswege unterstützen und begleiten.

Gerne können Sie uns über Iserv anschreiben, um einen Termin zu vereinbaren. Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander und Sie alle kennenzulernen!

Beste Grüße Jan Pries und Christiane Schoo

Einen guten Start und alles Gute!


Berufsinformationstag voller Erfolg

Egal ob AWO, Don Bosco, HHO, Kirchenkreis Osnabrück oder Jugendhof Obermeyer: Die Schülerinnen und Schüler der EFS hatten beim Berufsinfomationsmarkt am Mittwoch die Qual der Wahl. Gleich 16 Träger der Kinder- und Jugendhilfe der Region informierten über Einrichtungen und Einsatzmöglichkeiten.

Bei welchem Träger bewerbe ich mich fürs nächste Praktikum? Kann ich mir die Jugendhilfe oder eher eine Krippe vorstellen? Die drei Oberstufen konnten zudem potenziellen Arbeitgebern auf den Zahn fühlen.

Es entwickelten sich zahlreiche Gespräche, denn gut ausgebildete Sozialassistentinnen und Sozialassistenten, Erzieherinnen und Erzieher sowie HeilpädagogInnen werden händeringend gesucht. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die die EFS ihren AbsolventInnen bieten, eignet sich ideal, um im Beruf Fuß zu fassen. Wir wünschen viel Erfolg bei Praktikums- und Stellensuche!


Friedensandacht

Friede soll mit uns sein…

Dietmar König hat die Abend- und Tagesklassen der EFS jetzt zu einer bewegenden Friedensandacht in die Aula geladen.

Hier ein Auszug aus dieser Andacht:

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein! Das haben 150 Kirchen aus der ganzen Welt 1948 in Amsterdam einstimmig erklärt. Millionenfacher Tod und die unmenschliche Grausamkeit im Zweiten Weltkrieg waren Hintergründe für das gemeinsames Bekenntnis der Kirchen. Die Herrschenden können sich bei ihrer Kriegstreiberei nicht mehr auf Gott berufen.

Doch nach 1945 ging es weiter mit den Kriegen, u.a. in Korea, in Vietnam, im Irak in Afghanistan, in afrikanischen Staaten. Wir in Europa blieben vom Krieg, bis auf den Balkankrieg  und nationale Konflikte weitgehend verschont. Nun herrscht Krieg in der Ukraine. Wir kennen die Bilder von Tod und Leid, von Angst und Verzweiflung: Menschen töten Menschen, Städte und Dörfer werden verwüstet . Bomben werden feige auf Kinder und wehrlose Menschen geworfen. Eine Barbarei, die durch nichts zu  rechtfertigen ist, darüber herrscht fast weltweite Einigkeit. Wir sind traurig und fassungslos, das so etwas bei uns passieren kann. Viele haben Angst vor der Ausweitung des Krieges. Gerne würden wir dieser Gewalt sofort ein Ende bereiten. Ein Demonstrant auf einer Friedensdemo erklärte in diesem Zusammenhang, dass er sofort bereit wäre, für den Frieden seine Wohnung nicht mehr zu heizen, wenn das helfen würde. (…)

Wir Menschen wünschen uns nichts so sehr als Frieden und doch wird immer wieder Unfrieden gestiftet:  zu Hause, in der Nachbarschaft, an der Arbeitsstelle, um nur drei Lebensbereich zu nennen.

Im Psalm (34,15) steht, wie wir friedlicher werden können: „Lass ab vom Bösen und tut Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!“

Also, der Friede ist nicht leicht zu finden, er muss immer wiedergesucht werden, wie ein verlorener 100 Euro Schein. Da werden wir nicht gleich fündig, manchmal muss an den unmöglichsten Stellen gesucht werden und es sind über Orte und Wege nachzudenken, wo man den Schein verloren haben könnte. Und manchmal verrennt man sich und gibt anderen die Schuld für den Verlust. Aufgepasst, vielleicht wurden noch nicht alle Möglichkeiten bedacht.

„Lass ab vom Bösen und tut Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!“  Was ich noch gut finde an diesem Psalm-Wort: Es wird nicht auf  andere gezeigt, die etwas für den Frieden tun sollen. Nein, der Friede fängt bei mir ganz persönlich an. Es geht um mein Suchen, mein Denken und mein Verhalten.

Was zu tun ist hängt von der Situation ab:

  1. Ich z.B. etwas dagegen sagen, wenn andere den Krieg und Gewalt verherrlichen.
  2. Ich kann darauf aufmerksam machen wie lebenswichtig Frieden für uns ist
  3. Ich kann gegen Krieg und Kriegstreiber demonstrieren.
  4. Ich kann mich an die Seite der Opfer stellen.
  5. Auch mit Geldspenden kann ich helfen. Jeder wo er kann, ohne moralischen Zeigefinger.

Und mitten im Krieg geschehen Taten des Friedens, erfüllt von Mitgefühl und Nächstenliebe: Den Flüchtenden werden Schlafplätze bereitgestellt, Nachbarn bieten Schutz und Brot, Menschen finden sich, die verzweifelte Menschen trösten. Menschen werden in Sicherheit gebracht. Ärzte arbeiten bis zu Erschöpfung, es gibt unbürokratische Hilfe.

Jesus sprach immer wieder vom Reich Gottes, ein Reich der Liebe und des Friedens, das nach christlicher Auffassung mit Jesus hier auf Erden beginnt und ewig bleibt, bezeugt auch durch die Auferstehung, die wir jetzt bald zu Ostern feiern. Das macht Mut und Hoffnung an Gottes Reich des Frieden und der Liebe mitzuarbeiten.  Amen

Schalom – geht in Frieden!


Jenseits von Licht und Schatten: Projekt der SPTZ1A

Die Teilzeitklasse SPTZ1A hat sich mit dem Thema „Jenseits von Licht und Schatten – Blind, na und!?“ beschäftigt.

Die Klasse hat mithilfe zweier Interviews, eines Spielfilms, einer Dokumentation und über den Kontakt zu der Beratungsstelle in der Pagenstecherstraße viel über das Thema „Blindheit“ erfahren. Außerdem konnten die SuS durch verschiedene Wahrnehmungsspiele selber Erfahrungen damit sammeln, wie es sich anfühlt, blind zu sein.

Hier einige Einblicke in dieses spannende Projekt:

 


TZ3 wandelt auf künstlerischen Pfaden

Die Klasse TZ3 hat sich dem Thema „Licht und Schatten“ künstlerisch genähert. Ohne Licht gibt es keinen Schatten. Aber Schatten hat auch schöne Seiten. Wir haben uns im Rahmen unseres Projekts entschieden Alltagsgegenstände zu beleuchten und aus dem entstehenden Schatten Kunstwerke zu gestalten.  Dabei sind faszinierende Bilder entstanden. Besonders viel Freude hat uns die Auseinandersetzung mit der Erarbeitung der Bilder gemacht. Wir konnten sehen, dass jeder und jede Einzelne eine andere Herangehensweise hatte. Diese kreative Arbeit der anderen Art hat den Projektteilnehmer/innen Spaß gemacht.

Wasser kann Licht verteilen und inspirierende Muster werfen.

Der Clown als Sozialkritik.

Hier kommt der Vogel!


Analoge Fotografie im Fokus der BFS2B

Die Schüler und Schülerinnen der 2b haben sich unter Anleitung von Eckhard Heggemann und Friederike Niederdalhoff mit analoger Fotografie (Camera Obscura und schwarz-weiß Abzügen im Fotolabor) beschäftigt.

Nach einer kurzen Einführung in die Basics der Bildgestaltung – goldener Schnitt, Perspektive, Hintergrund, Verhältnis Blende und Belichtungszeit – wurden zunächst einige Probeaufnahmen und Übungen mit den Handykamers gemacht und gemeinsam ausgewertet. Anschließend ging es in zwei Kleingruppen weiter: Gruppe A hat selbst Kameras gebaut, Gruppe B mit analogen Spiegelreflexkameras zum Thema „Gegensätze“ in Osnabrück und Umgebung fotografiert.

Nach Fertigstellung der Kameras hat Gruppe A dann zahlreiche Versuche gestartet, um mit diesen einfachen Geräten ein Motiv auf das Fotopapier zu bekommen – gefragt waren Frustrationstoleranz und sehr viel Geduld. Die Belichtungszeiten für ein Motiv dauerten bis zu 30 Minuten! Auch Gruppe B – an zwei Tagen professionell begleitet durch Paul Schäper, ausgebildeter Fotograf mit eigenem Labor – lernte die Tücken der analogen Fotografie kennen: Film nicht richtig eingelegt: Leider kein Foto. Fotopapier falsch belichtet: Leider kein Foto. Lampe im Labor strahlt zu viel Licht ab: Leider alle Fotos grau in grau.

Fazit: Jedes gelungene Foto wurde gefeiert, für alle Teilnehmer:innen waren es wirklich neue Erfahrungen, es wurde trotz aller Herausforderungen viel gelacht, die Gruppendynamik war wie immer lebendig – und im Klassenraum der 2b hängt eine kleine Ausstellung mit den Ergebnissen.

Enrico Rust resümiert: „Eine Schwierigkeit stellte es dar, die richtigen Belichtungszeiten zu finden, da diese mehrere Minuten abweichen konnten, abhängig vom Tageslicht. Dadurch hat es jedoch umso mehr Freude bereitet, wenn man am Ende ein gelungenes Bild in den Händen halten konnte. Die zweite Gruppe hat in Kleingruppen zu verschiedenen Themen (Menschen, Tiere, Gegenstände, Gebäuse, uvm.) mit einer analogen Kamera fotografiert. Ein besonderer Fokus waren Gegensätze. Besonders viel Freude hat das selbstständige Entwickeln der Fotos im Labor bereitet.“