Feierstunde in der Aula: Zertifikatsübergabe an die Absolvent*innen der Fortbildung „SOE“

Am Samstag, 7.12.19, gab es in der Aula der Ev. Fachschulen wieder einen feierlichen Anlass:
Die 15 Teilnehmer*innen der Fortbildung „Sozial und Organisationsmanagement“, kurz genannt „SOE“, die sich in elf Seminarblöcken mit einer breiten Palette von Themen auseinandergesetzt haben, erhielten ihre Zertifikate und dürfen sich nun als „Sozialfachwirt*in“ bezeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

Schwerpunkt der zertifizierten Zusatzqualifikation ist es, sich mit den aktuellen Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte in Leitungsfunktionen auseinanderzusetzen, dazu gehören beispielsweise Themen wie die Entwicklung von Teamprozessen, die Positionierung von Einrichtungen auf dem Markt, Personalmanagement sowie die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Führungskompetenzen.

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Leitung von Silvia Reiner und Kristina Nolte, die diese Fortbildung bereits zum wiederholten Mal angeboten haben, konnten die Teilnehmenden sich professionell auf zukünftige Leitungsaufgaben vorbereiten.

Gefeiert wurde der erfolgreiche Abschluss der Fortbildung mit einigen Dankesworten und einem anschließenden Sektempfang sowie leckerem Fingerfood.


Renate Alf – eine „treffende“ Cartoonistin zu Besuch in den Ev. Fachschulen

Mit dem Thema „Frühe Bildung in der Kita“ beschäftigen sich nicht nur die SchülerInnen der EFS im Unterricht, sondern auch die Cartoonistin Renate Alf, die am 4.12.2019 im Rahmen der Jubiläumswoche zu Gast in der Fachschule war.

Mit spitzer Feder hat sie die Herausforderungen für MitarbeiterInnen in der Kita zu Papier gebracht und sorgte mit ihren Bildern und den entsprechenden Erklärungen für verbreitetes Schmunzeln und zustimmendes Lachen. Situationen aus dem Alltag in Kita und Familie wurden auf humorvolle Weise ins Licht gerückt und der eine und die andere erkannte sich wieder im „Kiga-Rennen“, bei dem es von der Eingewöhnung bis zur Weihnachtsfeier so manche Hürde zu bewältigen gilt.

Die individuelle, soziale und kulturelle Vielfalt in der Kindertagesbetreuung und die damit verbundenen Aufgaben stehen im Mittelpunkt der Bilderreihe „Vielfalt leben und erleben“, die für den Kooperationspartner Nifbe im Rahmen des gleichnamigen Bildungsschwerpunkts erstellt wurde und noch bis Anfang Februar 2020 in der Aula der Fachschule zu sehen ist.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Text: Antje Christiani

 

 

 


Das war: Improtheater! Erfolgreiche Show der IAW und der HPTZ 2 am 1. Advent in der Aula der EFS

„Ich möchte ein Aquarium kaufen.“ – mit dieser Aufforderung betritt Annika die Bühne. Schnell zaubert Maximilian ein kleines imaginäres Aquarium herbei:
„Da passen drei kleine Fische rein.“
Wie wird die Kundin reagieren? Freudig? Wütend? Oder gelangweilt?
Das bestimmt das Publikum, denn die Schaupielenden auf der Bühne müssen in 5 Sekunden das umsetzen, was das Publikum zuvor der Moderation zugerufen hat. Total schnelle und extreme Gefühlswechsel auf Zuruf bei der Kundin – und der Verkäufer soll einfach neutral bleiben. Oha.
Was für eine Herausforderung – aber kein Problem für Annika und Maximilian.

Improtheater ist mutiges Theater, denn es wird nichts auswendig gelernt, es gibt kein Bühnenbild und keine Kostüme – sondern nur die Kreativität der Mitspielenden. Begeistert applaudierte das Publikum bei der Show, die die Heilpädagogik-Klasse (HPTZ 2) gemeinsam mit der Impro-Aktiv-Werkstatt (IAW) der Ledder Werkstätten improvisierte.

Zahlreiche Lacher machten deutlich, wie gut sich die Zuschauer*innen unterhalten haben – ob bei der Pantomime von schwangeren Männern im Wartezimmer der Gynäkologin oder bei der Oper in der Kalumet-Herstellung der Ledder Werkstätten.

Neben den gefühlsintensiven Szenen beeindruckten spontan vorgetragene Gedichte zum Thema „Baumarkt“ oder „Schlüsselbein“, akrobatische Leistungen beim Yogakurs oder spontane Lieder über die Kunst des Window-Colors oder über Window-Calamaris…

War der Urlaub auf Helgoland eigentlich total schön? Oder haben die vielen Robben am Strand nur genervt? Ist es zu vertrauenssoll, ein Schäferstündchen mit einem soeben kennengelernten BoFrostmann einzugehen? Und wer war der männliche Hauptdarsteller bei „Dirty Dancing“? Wohl nicht John Travolta, aber beim Impro ist eben alles möglich…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während die Profis der IAW bereits seit über 16 Jahren auf der Bühne stehen, war es für den Großteil der HPTZ 2 das erste Mal – aber sie ließen sich von den Profis mitziehen und zogen auch selbst hervorragend mit, als es hieß: 5-4-3-2-1 los.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu danken ist an dieser Stelle allen Beteiligten, und insbesondere Christian Flechsig von den Ledder Werkstätten, Verena Jannaber, der Leitung der IAW sowie Julian Schwindt, der die Show sehr gekonnt am Klavier musikalisch begleitet hat.

Danke auch für die zahlreichen Kuchenspenden und das Geld im Hut, welches dem Schülerhilfefond der EFS zugute kommen wird. Danke an ALLE für einen wunderbaren, amüsanten und lebendigen Sonntagnachmittag!

 

 

 

 

 

 

 

In der Moderation und im Gleichschritt – wenn es um das Improvisieren geht ;-))
Verena Jannaber und Friederike Niederdalhoff


Drumbob bewegt…! Mentor*innen für Projekt mit Kindern in VPKA-Horten gesucht

Die Aula der EFS war am 11.11.19 gefüllt mit Rhythmusinstrumenten, die direkt zur Nutzung aufforderten. Doch bevor die Schüler*innen selber trommeln durften,  erläuterte Frau Nieweg, Leitung des Horts  „Rosenkinder“ das Projekt, welches –  von der Egerland-Stiftung unterstützt  – in den VPAK Horten initiiert wurde.

 

 

 

Unter der Leitung von Joachim Brüntjen können die Kinder im Rahmen einer AG gemeinsam trommeln und haben sogar schon einige Auftritte beispielsweise auf der Maiwoche absolviert. Das Interesse der Kinder ist groß und so werden Mentoren gesucht, die bereit sind, mit der Unterstützung vom Trommellehrer Brüntjen eine AG zu übernehmen. Daher diente der  bewegte und rhythmische Vormittag in der Aula auch der Werbung für das Projekt – wie viel Spaß das gemeinsame Trommeln macht, ist im Video zu sehen:

Sehr laut, mit viel Bewegung und Engagement stellten die Unterstufen unter der Anleitung von Joachim Brüntjen ihr Rhythmus- und Taktgefühl unter Beweis.

Bei Interesse an der Mitwirkung in der AG des Hortes „Rosenkinder“ können sich gerne auch Schüler*innen anderer Jahrgangsstufen bei Anne Harpenau melden – Besser spät als nie!


„Einheit in Vielfalt“ – Jubiläumsgottesdienst zum 90. Geburtstag der EFS

Am Freitag, 22. November, 90 Jahre nach der Entstehung der Ev. Fachschulen Osnabrück, fand mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche und einem Sektempfang in der Aula der EFS der abschließende Festakt zum Jubiläumsjahr statt. 1929 hatte Pastor Schmelzkopf (St. Katharinen,Osnabrück) das Evangelische Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnenseminar gegründet.
Heute besuchen 398 Schüler*innen zwischen 16 und 58 Jahren  die Ev. Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik in Osnabrück. Sie werden unterrichtet von 46 Lehrkräften in 18 Klassen und lernen ihren Beruf in Vollzeit oder in einer berufsbegleitenden Ausbildungsform.

Ulrike Kläfker, Schulleiterin der EFS, begrüßte  die zahlreichen Gäste  herzlich in der Lutherkirche und leitete den Gottesdienst mit einem Dank ein:
90 Jahre Ev. Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik in Osnabrück – ein guter Grund zum Feiern. Ein guter Grund dankbar zu sein für die vielfältigen Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten, für die Gemeinschaft in der Schule und die gute Unterstützung vieler beteiligter Menschen und Einrichtungen, um eine Ausbildung mit guter Qualität und guten Entwicklungswegen für alle Schülerinnen und Schüler bieten zu können.

Anschließend stellte Frau Kläfker die vielfältigen Verbindungen und Netzwerke der EFS zu den Kirchenkreisen, den Kirchengemeinden, den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Nachbarschaft am Schölerberg und vielen weiteren Kooperationspartnern dar und betonte die zentrale Bedeutung dieser gelingenden Zusammenarbeit.  Das Kuratorium der EFS, welches die gesamte Entwicklung der EFS begleitet, wurde aufgrund seiner Relevanz noch einmal besonders hervorgehoben:

„Das Kuratorium der EFS begleitet im Auftrag des Verbandes die schulische Arbeit sehr eng und verantwortet die wirtschaftlichen Entscheidungen. Besonderer Dank geht an Herrn Windmöller, der die Entwicklung der EFS viele Jahrzehnte mitgetragen und verantwortet hat – an Herrn Kreutzfeld, der ebenfalls sehr lange im Kuratorium mitgearbeitet und uns juristisch beraten hat. Ohne den Sachverstand und das Engagement von Herrn Böhne wären unsere baulichen Vorhaben in den letzten Jahren nicht so reibungslos verlaufen. Herr Sommer hat  als Erzieher, Heilpädagoge und ehemaliger Kommunalpolitiker fachliche und politische Aspekte eingebracht. Frau Hübner-Roehl nimmt als Vorsitzende an unseren Gesamtkonferenzen teil und ist immer nah am Geschehen und an den Menschen in der Schule. Frau Kroos-Kuhlenbeck und Herr Goettker bringen ihre Erfahrungen aus der Schulleitungsarbeit ein und bieten einen guten fachlichen Austausch. Seitens der kirchlichen Verwaltung hat Herr Knäblein das Wohl der Schule viele Jahrzehnte im Blick gehabt und in den letzten Jahren hat  Herr Pohle aus der Finanzabteilung das Kuratorium in wirtschaftlichen Fragen und finanziellen Angelegenheiten beraten.“

Überleitend zum Gottesdienst dankte Ulrike Kläfker allen Beteiligten und betonte die Wichtigkeit der vielen „Bausteine“, die die EFS zu einem lebendigen Ganzem machen:  „Damit die „EFS“  mit guter Qualität und umfassend versorgt arbeiten und funktionieren kann, bedarf es vieler Kompetenzen und passendem Sachverstand, vielfältiger Unterstützung, Beratung und Begleitung. Dann wird aus vielen Teilen ein Ganzes.“

Der Festgottesdienst stand unter dem Thema: „Einheit in Vielfalt“
Die EFS sind vielfältig – und das seit 90 Jahren. Die Vielfalt der Schule betonte Dr. Jeska in seiner Predigt über den 1. Korinther 12: Ein Leib, viele Glieder. Die Unterschiedlichkeit und die verschiedenen Profile, Talente und Fähigkeiten könnten  in der Schülerschaft, beim Kollegium und in der Schule selbst entdeckt werden. Dabei hob er die unterschiedlichen Ausbildungsgänge mit ihrem jeweils eigenen Profil besonders hervor.

Die Geschichte der EFS und des Berufs der Ezieherin wurden in den Grußworten durch Frau Dr. Otto-Schindler der Nds. Landesschulbehörde und Frau Westmann (stellvertretende Bürgermeisterin) aufgegriffen.

Frau Dr. Otto-Schindler betonte, dass die sozialpädagogische Ausbildung als eine der wenigen beruflichen Fachrichtungen expandiere. „Wir müssen uns nicht verstecken, sondern können selbstbewusst durch das Land gehen.“ Zusätzlich griff sie eine OECD-Studie auf, die zeigt, wie der Erzieherberuf an Attraktivität gewinne. Frau Dr. Otto-Schindler attestierte der EFS: „Ich finde sehr viele Parallelen zur Studie.“ Dabei ging sie insbesondere auf die Teilzeit-Modelle der EFS ein oder die berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungsangebote.

Frau Westmann bemerkte in ihrem Grußwort, dass die EFS „im Herzen auch nach 90 Jahren jung geblieben sind durch eine stetige Weiterentwicklung“ und damit aus der Bildungslandschaft in Stadt und Landkreis nicht mehr wegzudenken sei.

Nach der Präsentation einiger Fotos aus den neun Jahrzehnten EFS formulierte Ulrike Kläfker das Schlusswort des „offiziellen“ Teils der Veranstaltung:
Eine lebendige, freundliche, dem einzelnen Menschen zugewandte Schule zu bleiben, die demokratische Prozesse und Partizipation ernst nimmt, die mit hoher Fachlichkeit Bildungsaufgaben bewältigt und Menschen dazu befähigt, den wichtigen Beruf der Erzieher*in zu erlernen, ist für uns als Lehrer*innenteam der Fachschule eine zentrale Aufgabe. In unserem Umgang miteinander, im Unterricht, in unseren Gottesdiensten im Laufe des Schuljahres, bei den Abschlussfeiern, Schulversammlungen, den Studienfahrten  versuchen wir zu zeigen, was evangelisch fundierte Bildungsarbeit für uns ist. Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch ist geschaffen nach dem Bilde Gottes und daher sein geliebtes Kind. Menschen können, wie gerade gesungen:

„Aufstehn,
aufeinander zugeh’n,
voneinander lernen miteinander umzugehn und sich nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn.“

Kollegium, Mitarbeiterschaft, Schülerschaft und Kuratorium freuen sich auf die nächsten spannenden Jahre in den evangelischen Fachschulen Osnabrück.

Beim anschließenden Sektempfang wurden viele interessante Gespräche mit den Mitarbeiter*innen der kooperierenden Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den zahlreich erschienenen Netzwerkpartner*innen geführt – über die Vergangenheit und die Zukunft der Ev. Fachschulen Osnabrück.

Den Gottesdienst gestaltete die U3 mit Birgit Jäger, die musikalische Gestaltung übernahm die BFS 2a mit Jörg Spaude – und für das leibliche Wohl sorgten das Hausteam sowie die Verwaltungsmitarbeiterinnen der EFS! Vielen Dank!

Verena Jannaber und Friederike Niederdalhoff, 27.11.19

 



Renate Alf – Cartoonistin – zu Besuch in den EFS

Herzliche Einladung zur Veranstaltung mit Renate Alf am Mittwoch, 4.12.2019 um 16.30 Uhr in der Aula der EFS! Gleichzeitig ist das auch die Ausstellungseröffnung ihrer Bilderreihe „Vielfalt leben und erleben“, die bis Februar in der Aula zu sehen sein wird.
Im Anschluss an die Präsentation signiert Frau Alf Buchexemplare, die von der Buchhandlung Wenner zum Verkauf angeboten werden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

 


Einladung zur Impro-Show am 1. Advent!

Am Sonntag, 1.12.19 um 15 Uhr laden die HP TZ 2  (Studierende der Fachschule Heilpädagogik) UND die Impro-Aktiv-Werkstatt (IAW) der Ledder Werkstätten ganz herzlich zu einer Improtheatershow in die Aula der EFS ein.
Nach einigen gemeinsamen Proben wollen die Profis der IAW und die „angelernten“ HP-Studierenden nun dem öffentlichen Publikum zeigen, was sie können, wenn es heißt: 5-4-3-2-1- LOS!
An welchem Ort spielt die nächste Szene? Wie heißt die Hauptfigur? Welchen gefährlichen Beruf will jemand erlernen? Welches Gefühl dominiert die nächste Szene? Auf solche Vorgaben aus dem Publikum muss nach fünf Sekunden eine Theaterszene entstehen! Wow!
Wer das nicht verpassen will, ist herzlich eingeladen!
Ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen – und das Beste:

Eintritt frei, Spenden willkommen ;-))

Hier das Werbefoto der HPTZ 2 –
inklusive des Fotos des „Quotenmannes“ Maximilian

 


Fachtag Medien: Digitale Lebenswelten 2019

Am 11.09. fand in den Ev. Fachschulen ein Medientag statt, an dem Pädagoginnen und Pädagogen  unterschiedlicher Osnabrücker Institutionen für alle Schüler*innen ein buntes (Workshop)Programm boten.
Vormittags nahmen die Tagesklassen am Programm teil, ab 16:30 Uhr wechselten die Abendklassen ab. Zur Einführung sprach Stefan Berendes und ging kurz auf den Wandel im Umgang von Jugendlichen mit digitalen Medien ein. So haben laut einer 2017 veröffentlichten Studie des Medienpädagogischen Forschungsinstituts 97% aller 12-19 jährigen ein Smartphone. Sehr lebendig begründete er, weshalb also auch für die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern der tägliche Gebrauch von Medien von Bedeutung ist, so bezeichnete er das Smartphone als „Nabelschnur zum Freundeskreis“, als „Garant von Teilhabe“ sowie als „Lebensorganisationswerkzeug“ – und zeigt damit die positiven Aspekte des in der Pädagogik allgemein eher negativ bewerteten allgegenwärtigen Handys auf.

 

 

 

 

 

 

Entsprechend eingestimmt suchten sich die Teilnehmer*innen der Workshops die für sie interessantesten heraus, hörten Vorträge und arbeiteten an Themen wie Hörspiel, Jugend- und Datenschutz, aber auch praktisch.
So entstanden Fotostories, und Kurzfilme wurden gedreht und geschnitten.

Ludwig, Studierender der O2, zog folgendes Fazit zum Besuch des Workshops:
Der Vortrag über Hörspiele war sehr praxisnah und ich könnte mir vorstellen, so ein Angebot mit Kindern zu gestalten. Der Überblick der technischen Mittel, die man benötigt, war sehr hilfreich.“

Eine lange Schlange entstand in der Aula, in der mit VR – Brillen ein ganz besonderer virtueller Rundgang erfolgen konnte.
Besonders bemerkenswert fand ich die VR-Brille, mit der man körperlich und geistig vollkommen un die virtuelle Welt abtauchen konnte. Das Geschehene fühlte sich realistisch an und es ist mir ein Rätsel, wie so etwas technisch möglich ist.“
Milena, O2.

In der neu renovierten Jugendherberge präsentierten unsere Nachbarn das „Makerspace“. Hier werden Räume geboten, in denen verschiedene Facetten der Digitalisierung ausprobiert werden konnten: So entstanden Kunstwerke im 3-D-Drucker und Videospiele wurden gebaut.

Insgesamt ein sehr vielseitiger und interessanter Tag, der viele Aspekte der Medienwelt und der Medienpädagogik aufgezeigt hat.
Vielen Dank allen Referent*innen für die gelungenen Einblicke!

Anne Harpenau und Friederike Niederdalhoff, 13.09.2019

Und abschließend ein Schülerkommentar zum Fachtag: 

Medien beherrschen die Lebenswelt von Jugendlichen und auch Kindern. Deshalb ist es unabdingbar, dass wir als angehende Erzieherinnen Medienkompetenz erwerben, um die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit Medien zu begleiten.
Dafür war der Medientag ein guter Anfang. Wir konnten zum einen praktische Anwendungsbeispiele für Medien in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kennenlernen. Zum anderen konnten wir uns beispielsweise im Workshop „Smartphone/ Prävention“ von Stephan Apel (Haus der Jugend) über Chancen und Risiken, die die Nutzung von Medien durch Kinder und Jugendliche (und auch durch Erwachsene!) mit sich bringen, informieren. Präventive Maßnahmen unter dem Aspekt des Jugend-/Datenschutz sowie der Arbeit mit Eltern zu digitalen Themen wurden praxisnah dargestellt.
Wünschenswert wäre gewesen, dass mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, um noch mehr von dem breiten Angebot profitieren zu können.
Es bleibt zu hoffen, dass die Thematik ‚Vermittlung von Medienkompetenz‘ in der Ausbildung zukünftig stärker gewichtet
wird.

Fabian Metzner, O2


Einladung zur Infoveranstaltung für die Fortbildung Sozialfachwirt/in am 14.11.19 um 18 Uhr

Zertifizierte Zusatzqualifikation für LeiterInnen zur Sozialfachwirtin für Sozialmanagement aus Kindertageseinrichtungen und Familienzentren – Sozialmanagement und Organisationmanagement

Die Bildungslandschaft in der Elementarstufe und die damit einhergehenden Veränderungen der Aufgaben stellen neue und andere Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte. Die Kita-Landschaft befindet sich im Wandel – Leitung wird zum Balanceakt. Einer Fülle von neuen Herausforderungen stehen Leitungen neben ihren Führungsfunktionen gegenüber. Die Kita-Leitung wird zur Kita-Managerin, das hat Konsequenzen und bedarf der Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und der Organisationsentwicklung.

Mit der Zusatzqualifikation zur Sozialfachwirtin werden die wichtigsten Handlungskompetenzen vermittelt, um dem strukturellen Wandel angemessen und souverän begegnen zu können.

Weitere Infos bei Dr. Kirsten Sülzle-Temme unter k.suelzle-temme@efs-os.de!