Einladung zum inklusiven Ostergottesdienst

Fragt Ihr Euch, was Ihr am Ostersonntag macht? Wie wäre es mit einem inklusiven Oster-Videogottesdienst mit Gebärdendolmetscherin?!

Als Inklusionsbeauftragte für den Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte hat Birgit Jäger zusammen mit einem Team einen Oster-Gottesdienst für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gedreht. Das Thema: Von der Trauer zur Hoffnung Veranstalter sind die Kontaktstelle Inklusion und die ev. luth. St. Mauritiuskirchengemeinde Dissen.

Mitwirkende sind Bewohner aus dem HHO-Wohnheim Camminerstrasse in Hilter.

Ab Ostersonntag 9 Uhr ist dieser ganz besondere Gottesdienst abrufbar unter folgendem Link: https://youtu.be/AJiFPcaPpM4


Ostern: Fest der Hoffnung

Von Diakonin Birigit Jaeger.

Es gibt einen Impfstoff. Endlich sagen viele. Ein Mittel, das uns erlöst aus der Coronakrise, wieder durchstarten ins freie Leben- eine hoffnungsvolle Perspektive.

So ein Impfstoff kann die Wende herbeiführen. Lang genug sind wir nun auf der Schattenseite des Lebens unterwegs, Einsamkeit, Angst, Trauer, Verlust, Unfreiheit belasten uns.

Wir sehnen uns nach einer neuen Perspektive und hoffen, dass uns der Impfstoff zurück auf die Sonnenseite des Lebens führt.

Wir wollen wieder

Gemeinschaft – Freiheit – Freude – Leben – Lieben – Lachen

Das Osterfest steht bevor und ist wie eine solche hoffnungsvolle Perspektive für unser gesamtes Leben. Wir feiern an Ostern, dass es gegen die Perspektivlosigkeit unseres Lebens einen Impfstoff gibt. Dieser Impfstoff ist Gottes Liebe, seine schöpferische Kraft, die wir auch jetzt gerade in der Natur entdecken, im Erblühen der Gärten. Seine Liebe und Kraft ist stärker als alles Lebenszermürbende und -zerstörende, auch stärker als der Tod. Er zeigt uns eine Perspektive aus dem Dunkel ins Licht.

Einen Perspektivenwechsel können wir auch in unserem Leben selbst mitgestalten. Wir können unsere Gedanken neu programmieren, eine eigene Impfung vornehmen vom Negativen zum Positiven.

Dazu eine Geschichte, die auch zum Nachmachen motiviert.

Die Geschichte von den Glücksbohnen:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

Ich finde diese Idee mit den Bohnen toll. Es müssen ja nicht Bohnen sein. Kleine Perlen, Reiskörner oder was auch immer tun es auch. Es geht einfach darum, dass wir damit einen neuen Blick auf das Schöne und Positivebekommen, auf die kleinen Glücksmomente, die wir sonst vielleicht nicht wahrnehmen.

Ein Hoch auf das, was vor uns liegt!

Andreas Bourani https://youtu.be/pg9k-lAM7M8

Frühlingshafte Grüße von Birgit Jaeger


Neue Unterrichtszeiten Abendbereich und neue Vollzeitklasse

Trotz der aktuellen Corona- Krise haben sich die EFS dem stetig wachsenden Abendbereich gewidmet und dort einige notwendige Änderungen entschieden.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre und der zunehmenden Belastungen durch die steigende Anzahl der Abendklassen, die sowohl bei den SchülerInnen als auch bei den Lehrkräften wahrgenommen wurden, soll künftig wesentlich weniger Unterricht am Wochenende erteilt und stattdessen der Montagabend (16.30 bis 21.30 Uhr) als Unterrichtsabend hinzugenommen werden. Zeitgleich wird die Anzahl der Unterrichtswochenenden auf einmal im Monat reduziert.

Dies bedeutet eine bessere Möglichkeit der Regeneration. Ein weiterer Vorteil wird ein konstanterer Stundenplan sein.

Eine weitere Neuerung, die im kommenden Schulahr im berufsbegleitenden Bereich anlaufen wird, ist die Vollzeit-berufsbegleitende Klasse, deren Unterrichtstage Montag- und Dienstagvormittag (7.45 Uhr bis 15.35 Uhr) sowie Mittwochabend (16.30-21.30 Uhr) und ein Samstag im Monat sein werden. Diese Klasse wird dazu noch sechs Blockwochen haben, um die nötige Stundenzahl zu erreichen.



Musikunterricht in Zeiten von Corona

Musikunterricht – alternativ

Ein Musikunterricht ohne Singen ist eigentlich unvorstellbar. Dennoch schafft die EFS wertvolle Möglichkeiten, den Musikunterricht alternativ zu erleben.

Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Bodypercussion und die Verklanglichung von Texten (Klanggeschichten). Dazu zählen unter anderem das gemeinsame rhythmische Spielen mit Handtrommeln, Bongos und Cajons.

Zusätzlich runden Klanghölzer, Glockenspiele, Xylophone und Rasseln die Vertonung von Geschichten ab.

Freies und improvisiertes Instrumentalspiel setzt dabei keine musikalische Vorbildung voraus. Es ist ganz einfach und spielerisch, sich für diese Musikangebote zu begeistern.

 


Klasse O2 gibt Tipps gegen Cybermobbing

Was kann man tun, wenn ein Kind gemobbt wird (via Handy oder im Netz)? Wie kann man rechtlich vorgehen? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen-Klassen beschäftigt.

Ihre zentralen Handlungsempfehlungen:

  • Eltern und Erzieher sollten so schnell wie möglich, aber mit Bedacht reagieren, wenn  es einen berechtigten Verdacht gibt.
  • Dem Opfer sollten niemals Vorwürfe gemacht werden.
  • Der Mobbing-Vorfall ist ernst zu nehmen und darf nicht ignoriert werden.
  • Sie sollten dem Opfer helfen und deutlich machen, dass dies eine Verletzung des Persönlichkeitsrecht ist.
  • Sie sollten unbedingt Vorfälle dokumentieren und Beweise sichern.
  • Sie sollten Konsequenzen für den/die Täter*in überlegen.
  • Im Falle eines Falles sollten sie rechtliche Schritte einleiten (Polizei etc.)
  • Sie sollten Vorfälle melden (Melde-Buttons auf Internetseiten).
  • Es gibt Beratungsstellen, die sie kontaktieren können.
  • Eine Unterlassungsklage oder eine Abmahnung sind Optionen.
  • Sie sollten den Anbieter kontaktieren.
  • Lehrer und Schulleitung sollten gegebenenfalls die Schulsozialarbeiter informieren.
  • Es ist wichtig, nicht voreilig Kontakt zu den Eltern der Täter zu suchen, sondern genau abzuwägen.

Weitere Informationen zum Thema Cybermobbing hat die O2 in diesem Handout zusammengestellt:

Cybermobbing


Quereinstieg und vergütete Praxisstellen

Für Quereinsteiger*innen – insbesondere mit praktischen Vorerfahrungen – besteht im Rahmen der Ausbildung die Möglichkeit einer vergüteten Praxisstelle durch Anstellung als Ergänzungskraft (50-Prozent-Stelle) in Einrichtungen im Stadtgebiet Osnabrück. Nachstehend findet sich eine Liste der Kitas, die derartige Stelle anbieten.  Die Anstellung ist nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 möglich.

Im Landkreis Osnabrück werden die vergüteten Praxisstellen (50-Prozent-Stellen) unter dem Begriff „Zusatzkräfte in Ausbildung“ angeboten. Eine Liste der aktuell bekannten Einrichtungen findet sich ebenfalls unten.

Die Stellen werden nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 vergeben.

Die Ausbildung wird in zwei Vollzeitformaten angeboten:

  1. Berufsfachschule Klasse 2 mit Abendunterricht (Einsatz in der Praxis durchgehend an 4 bis 5 Tagen pro Woche möglich).
  2. Berufsfachschule Klasse 2 mit Tagesunterricht (Einsatz an zwei Tagen pro Woche, in den Blockwochen und Ferienzeiten möglich).

Unterrichtszeiten für Vollzeitklassen BFS und FSP

  • Mo – Fr. 7.45 – 15.45 Uhr

Unterrichtszeiten BFS mit Abendunterricht

  • Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr
  • 1 x Monat Samstag 7.45 – 14.45 Uhr
  • 4 Blockwochen (Mo-Fr. 7.45 – 16.20, Sa. 7.45 – 12.45) über das Schuljahr verteilt

Bitte teilen Sie in der Bewerbung den Einrichtungen die bevorzugte Variante mit.

Bitte schicken Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Motivationsschreiben, beglaubigte Kopien des Schulabschlusses, beglaubigte Kopien der Berufsausbildung (falls vorhanden), pfarramtliches Zeugnis, 2 Lichtbilder (Fotos mit Namen beschriften!), Beschäftigungsnachweise bei Personen mit beruflicher Vorbildung/Berufserfahrung), und Sie erhalten einen Termin für ein Bewerbungsgespräch an den EFS Osnabrück.

  • Weitere Anfragen richten Sie bitte direkt an die Kindertagesstätten im Landkreis Osnabrück.
  • Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft informieren über die pädagogischen Geschäftsführerinnen der Ev. Kindertagesstätten.
  • Im Bereich Melle-Georgsmarienhütte informiert Frau Anke Fuchs (Fuchs@evlka.de), und im Bereich Bramsche gibt Frau Siri Wolff (siri.wolff@ev-kitas-bramsche.de) Auskunft.
  • In der Samtgemeinde Bersenbrück ist Petra Barth barth@bersenbrueck.de Ansprechpartnerin.

Informationen Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogische Assistent Klasse 2:

  • 960 Stunden Theorie
  • 600 Stunden Praxis für Quereinsteiger/-innen
  • (Vorgabe KMK-Vereinbarung)

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger + Realschulabschluss
  • Berufsausbildung + Realschulabschluss
  • Realschulabschluss + Aufbauqualifizierung
  • (Tagespflegepersonen und Spielkreisleitungen)
  • + dreijährige Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung
  • Absolventinnen/Absolventen der zweijährigen BFS Sozialpädagogik
  • weitere Einzelfallentscheidungen
  • Anrechnungsmöglichkeiten von einschlägigen Praxiszeiten erbracht im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes.

Liste der Einrichtungen sowie weitere Informationen hier:

Brosch_Quereinstieg

Kindertagesstätten_Osnabrück

Kitas Tätigkeitsbegleitende Ausbildung Landkreis


Aktuelle Unterrichtszeiten an den EFS

An dieser Stelle haben wir die Unterrichtszeiten für Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Fachschulen Osnabrück übersichtlich zusammengefasst. 

  1. Unterrichtszeiten für Vollzeitklassen BFS und FSP

Mo – Fr. 7.45 – 15.45 Uhr

Dauer der Ausbildung jeweils 2 Jahre

 

  1. Unterrichtszeiten BFS mit Abendunterricht

Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr

1 x Monat Samstag 7.45 – 14.45 Uhr

4 Blockwochen (Mo-Fr. 7.45 – 16.20, Sa. 7.45 – 12.45) über das Schuljahr verteilt

Dauer der Ausbildung 1 Jahr

 

  1. Unterrichtszeiten Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeitform

Montag, Mittwoch jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr

Freitag 16.30 – 21.30 Uhr 1 x pro Monat

Samstag 7.45 – 15.35 Uhr 1 x pro Monat

2 Blockwochen (Mo-Fr. 7.45 – 15.35, Sa. 7.45 -12.45) über das Schuljahr verteilt

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

 

  1. Unterrichtszeiten Fachschule Sozialpädagogik in Vollzeitform

Mit berufsbegleitender Praxis

Mo –Di 7.45 – 15.35 Uhr

Mittwoch 16.30 – 21.30 Uhr

Samstag 7.45 – 12.45 Uhr ca. 9 x im Schuljahr

4 Blockwochen (Mo-Sa) über das Schuljahr verteilt

2 Blockwochen ( Mo-Sa) in den Schulferien

 

  1. Unterrichtszeiten Fachschule Heilpädagogik in Teilzeitform

Modell 1: Mittwoch 17.00 – 20.30 und Freitag 13.45 – 20.30 Uhr

Ausgewählte Samstage 7.45 – 14.30/15.30 Uhr

2 Blockwochen pro Jahr

Modell 2: Freitag 17.00 -20.30 Uhr und

Samstag 7.45 -14.30/15.30 Uhr

2 Blockwochen pro Jahr

Ausbildungsdauer: 2,5 Jahre

Die Modelle wechseln sich ab.

 

Für alle Ausbildungsgänge gelten die niedersächsischen Schulferien.



7 Wochen ohne! Fastenaktion

7 Wochen ohne: So heißt eine Kampagne zum Verzicht in der Zeit vor Ostern.

Ich habe mir überlegt, welche Art Fasten ich in diesem Jahr für mich wähle. Auf Schokolade verzichten, aufs Fernsehen?

Andere haben uns die Entscheidung inzwischen abgenommen:
Das Corona-Virus und die Behörden. Sozusagen staatlich verordnetes „Kontakt-Fasten“.
Die Einschränkungen sind massiv, denn, sie betreffen ja nicht nur eigene Gewohnheiten, sondern greifen in Grundrechte ein. Darunter leiden wir alle gerade täglich.

Ich verzichte: auf einen Teil meiner Freiheit, auf das Recht hinzugehen, wo und wann ich will, mich zu treffen, mit wem ich will, zu konsumieren, was ich will. Es geht nicht mehr darum, was ich will, sondern darum, was für alle gut ist, um Leben zu retten.

Wir sind in der Passionszeit, die uns an den Leidensweg Jesu erinnert. Jesus verzichtete auf Freiheit, auf Gemeinschaft, am Ende sogar auf sein Leben – für uns.

Jesu Verzicht führte ihn in den Tod – aber rettete die ganze Welt ins Leben!

Ein Hoffnungszeichen!

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