Neuer Zertifikatskurs „Jugendhilfe“ an den EFS Osnabrück

 

Professionell in der Jugendhilfe

Ein Weiterbildungskurs über sieben Module mit einem vielfältigen und multiprofessionellen Referententeam startet in diesem Herbst in den neuen Fortbildungsräumen an den EFS Osnabrück.

Weiterbildungsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe

Professionell in der Jugendhilfe: Zusatzqualifikation zum Sozialfachwirt für den Schwerpunktbereich Jugendhilfe

 

Die Erwartungen an die Kinder- und Jugendhilfe sind groß und scheinen kontinuierlich zu wachsen und sich zu verändern. Die damit einhergehenden Veränderungen der Aufgabenstrukturen stellen neue und andere Herausforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Mit der Zusatzqualifikation zum Sozialfachwirt für den Schwerpunktbereich Jugendhilfe werden die wichtigsten Handlungskompetenzen vermittelt, um souverän stationär oder teilstationär im Arbeitsfeld zu interagieren.

Der Kurs richtet sich an pädagogische/r MitarbeiterInnen in aktueller oder zukünftiger Teamleitungsfunktion, sowie Pädagogen im Arbeitsbereich der Jugendhilfe, die ihre beruflichen Kompetenzen durch neuen, theoretischen Input ergänzen möchten.

In der Zeit von Oktober 2021 bis Mai 2022 bieten wir folgende Module als Kompaktwochenenden an:

 

Modul 1

01.10. / 02.10.2021          Leitungspersönlichkeit

Modul 2

12.11. / 13.11.2021          Organisationsentwicklung

Modul 3

03.12. / 04.12.2021          Managementmethoden

Modul 4

14.01. / 15.01.2022          Kommunikation- und Konfliktmanagement

Modul 5

11.02. / 12.02.2022          Personalmanagement

Modul 5

18.03. / 19.03.2022          Teamentwicklung

Modul 6

08.04. / 09.04.2022          Kompetenz und Persönlichkeit

Modul 7

13.05. / 14.05.2022          Rechtsgrundlagen

 

Die Kompaktwochenenden haben folgende Zeitstruktur: Freitag 14 bis 20 Uhr und Samstag 9 bis 16 Uhr. Die Kurskosten betragen 970€ je TeilnehmerIn.

Zur Erreichung des Zertifikats ist das Erarbeiten von zwei schriftlichen Nachweisen erforderlich.

 

Weitere Informationen und ein erstes Kennenlernen ermöglichen hierzu unsere Online-Infoveranstaltungen via Zoom am 20.07.2021, 19 Uhr und/oder am 31.08.2021 19 Uhr (Anmeldung per Mail an Kristina Nolte K.nolte@efs-os.de).

 


EFS-Fortbildung Praxismentoren

Fortbildungen der Evangelischen Fachschulen erfreuen sich großer Beliebtheit: Verena Jannaber von den EFS hat jetzt im Rahmen eines Praxismentoren-Kurses Erzieherinnen und Erzieher des evangelischen Kirchenkreises Bramsche ausgebildet.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten etwa erfahren, wie sie junge Kolleginnen und Kollegen noch besser auf den Berufsalltag vorbereiten können. Erzieherinnen und Erzieher aus 17 Einrichtungen haben die fünf Module – per Videokonferenz und vor Ort – besucht.

 

Hier geht es zum Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 20. Mai:

NOZ_Praxismentoren


Pfingsten: Zeit zum Aufbruch

 

von Diakonin Birgit Jaeger

Schon lange verschlossene Türen:

  • Homeschooling
  • fehlende Sozialkontakte
  • kein Kino, Festivals oder Partys

Verschlossene Türen öffnen sich:

  • ich bekomme neuen Mut
  • bin wieder frei
  • fühle mich lebendig

Das alles passiert auch Pfingsten durch das Kommen des Heiligen Geistes zu den Jüngerinnen und Jüngern Jesu, die sich auch hinter verschlossene Türen zurückgezogen hatten, aus Angst und Verzweiflung. Doch dann wagen sie sich heraus. Feuerzungen erwärmen sie, ein zärtlicher Windhauch umgibt sie. Angst und Sorgen fallen ab. Sie sind neu motiviert und ermutigt durch die Erfahrung „Gottes Geist macht lebendig“. Was macht uns lebendig in diesen Tagen? Türen öffnen sich nach langer Pandemie langsam wieder. Urlaub und Restaurantbesuche werden langsam wieder möglich. Frühling erfrischt. Begegnung befreit. Freuen wir uns auf die Pfingsttage und auf Gottes Geist, der uns begleitet und lebendig macht, der uns ermutigt und bestärkt.


M5 Spiel: Actionbounds gegen Corona-Blues

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir uns in den Oberstufen im Modul 5 mit dem Thema Spiel beschäftigt. An sich ein eher praktisches Thema. Dadurch, dass es in diesem Schuljahr examensrelevant war, wurde im Vorfeld deutlich, dass auch mehr theoretische Inhalte als üblich einfließen würden. Die Corona-Pandemie hat uns im Hinblick auf das praktische Tun und das Ausprobieren der Spielmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun mussten coronakompatible Spielalternativen her, da der Unterricht teilweise in Halbgruppen und oftmals im kompletten Homeschooling stattfand. Aber wir wollten spielen! Also entschieden wir uns in der O1 für Actionbounds.

Actionbound?! Was ist das eigentlich? Actionbound beschreibt eine App, mit der es möglich ist, digitale Schnitzeljagden zu spielen und selbst zu kreieren. Wir starteten im Dezember mit einem Weihnachts-Actionbound. Alle nutzten die App, und wir versuchten gemeinsam -digital- unser Weihnachtsfest zu retten, indem wir kniffelige Rätsel lösten. Im Anschluss haben wir in Gruppen via Videokonferenzen eigene Actionbounds erstellt und so konzipiert, dass diese von jedem zu Hause gespielt werden konnten, und wir dennoch ein gemeinsames Erlebnis hatten. Großen Spaß hat im Anschluss die Ergebnisauswertung gemacht – insbesondere das Begutachten der aufgenommenen Audio- und Bilddateien.

Helena Ungemach


Gestalten mit der Natur… in der Natur…

Der Modul-5-Kurs „Kunst – Landart“ stellt sich vor.

Im Kurs „Kunst – Landart“ haben die Oberstufenklassen Werke mit Naturmaterialien im Freien gestaltet. Inspiriert durch das Schaffen des Landartkünstlers Andy Goldsworthy wurden verschiedene Arbeitsaufträge mit Hilfe von unterschiedlichen Gestaltungstechniken und vielfältigen Naturmaterialien umgesetzt.

Besonders viel Spaß kam bei der gemeinsamen Gestaltung in Gruppen auf – zum Beispiel beim Auftrag „Gestalten mit dem Material Holz“ oder „Ein Quadratmeter Natur ordnen“! Aber auch die besondere Situation unter „Corona-Bedingungen“ konnte den Schaffensdrang nicht ausbremsen. Jede/r konnte in Einzelarbeit im Homeschooling-Modus Werke in der Natur gestalten. So sind viele individuelle Installationen entstanden. Die Ergebnisse wurden – ganz im Zeichen der Digitalisierung – in gemeinsamen „Padlets“ zusammengefügt und zur Ausstellung gebracht.

Eine Auswahl der Ergebnisse ist hier zu bewundern!

Eckhard Heggemann

 


Einladung zum inklusiven Ostergottesdienst

Fragt Ihr Euch, was Ihr am Ostersonntag macht? Wie wäre es mit einem inklusiven Oster-Videogottesdienst mit Gebärdendolmetscherin?!

Als Inklusionsbeauftragte für den Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte hat Birgit Jäger zusammen mit einem Team einen Oster-Gottesdienst für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gedreht. Das Thema: Von der Trauer zur Hoffnung Veranstalter sind die Kontaktstelle Inklusion und die ev. luth. St. Mauritiuskirchengemeinde Dissen.

Mitwirkende sind Bewohner aus dem HHO-Wohnheim Camminerstrasse in Hilter.

Ab Ostersonntag 9 Uhr ist dieser ganz besondere Gottesdienst abrufbar unter folgendem Link: https://youtu.be/AJiFPcaPpM4


Ostern: Fest der Hoffnung

Von Diakonin Birigit Jaeger.

Es gibt einen Impfstoff. Endlich sagen viele. Ein Mittel, das uns erlöst aus der Coronakrise, wieder durchstarten ins freie Leben- eine hoffnungsvolle Perspektive.

So ein Impfstoff kann die Wende herbeiführen. Lang genug sind wir nun auf der Schattenseite des Lebens unterwegs, Einsamkeit, Angst, Trauer, Verlust, Unfreiheit belasten uns.

Wir sehnen uns nach einer neuen Perspektive und hoffen, dass uns der Impfstoff zurück auf die Sonnenseite des Lebens führt.

Wir wollen wieder

Gemeinschaft – Freiheit – Freude – Leben – Lieben – Lachen

Das Osterfest steht bevor und ist wie eine solche hoffnungsvolle Perspektive für unser gesamtes Leben. Wir feiern an Ostern, dass es gegen die Perspektivlosigkeit unseres Lebens einen Impfstoff gibt. Dieser Impfstoff ist Gottes Liebe, seine schöpferische Kraft, die wir auch jetzt gerade in der Natur entdecken, im Erblühen der Gärten. Seine Liebe und Kraft ist stärker als alles Lebenszermürbende und -zerstörende, auch stärker als der Tod. Er zeigt uns eine Perspektive aus dem Dunkel ins Licht.

Einen Perspektivenwechsel können wir auch in unserem Leben selbst mitgestalten. Wir können unsere Gedanken neu programmieren, eine eigene Impfung vornehmen vom Negativen zum Positiven.

Dazu eine Geschichte, die auch zum Nachmachen motiviert.

Die Geschichte von den Glücksbohnen:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

Ich finde diese Idee mit den Bohnen toll. Es müssen ja nicht Bohnen sein. Kleine Perlen, Reiskörner oder was auch immer tun es auch. Es geht einfach darum, dass wir damit einen neuen Blick auf das Schöne und Positivebekommen, auf die kleinen Glücksmomente, die wir sonst vielleicht nicht wahrnehmen.

Ein Hoch auf das, was vor uns liegt!

Andreas Bourani https://youtu.be/pg9k-lAM7M8

Frühlingshafte Grüße von Birgit Jaeger


Neue Unterrichtszeiten Abendbereich und neue Vollzeitklasse

Trotz der aktuellen Corona- Krise haben sich die EFS dem stetig wachsenden Abendbereich gewidmet und dort einige notwendige Änderungen entschieden.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre und der zunehmenden Belastungen durch die steigende Anzahl der Abendklassen, die sowohl bei den SchülerInnen als auch bei den Lehrkräften wahrgenommen wurden, soll künftig wesentlich weniger Unterricht am Wochenende erteilt und stattdessen der Montagabend (16.30 bis 21.30 Uhr) als Unterrichtsabend hinzugenommen werden. Zeitgleich wird die Anzahl der Unterrichtswochenenden auf einmal im Monat reduziert.

Dies bedeutet eine bessere Möglichkeit der Regeneration. Ein weiterer Vorteil wird ein konstanterer Stundenplan sein.

Eine weitere Neuerung, die im kommenden Schulahr im berufsbegleitenden Bereich anlaufen wird, ist die Vollzeit-berufsbegleitende Klasse, deren Unterrichtstage Montag- und Dienstagvormittag (7.45 Uhr bis 15.35 Uhr) sowie Mittwochabend (16.30-21.30 Uhr) und ein Samstag im Monat sein werden. Diese Klasse wird dazu noch sechs Blockwochen haben, um die nötige Stundenzahl zu erreichen.



Musikunterricht in Zeiten von Corona

Musikunterricht – alternativ

Ein Musikunterricht ohne Singen ist eigentlich unvorstellbar. Dennoch schafft die EFS wertvolle Möglichkeiten, den Musikunterricht alternativ zu erleben.

Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Bodypercussion und die Verklanglichung von Texten (Klanggeschichten). Dazu zählen unter anderem das gemeinsame rhythmische Spielen mit Handtrommeln, Bongos und Cajons.

Zusätzlich runden Klanghölzer, Glockenspiele, Xylophone und Rasseln die Vertonung von Geschichten ab.

Freies und improvisiertes Instrumentalspiel setzt dabei keine musikalische Vorbildung voraus. Es ist ganz einfach und spielerisch, sich für diese Musikangebote zu begeistern.