Unsere Blackbox geht auf Reisen

Berufsinformation ist wichtiger denn je. In unserer nigelnagelneuen Blackbox erfahren Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte, warum der Erzieherberuf so ungemein wichtig ist, wie sich die Ausbildung an den EFS gestaltet, und warum es sich lohnt, jetzt eine Bewerbung einzureichen.

Karin Heidemann und Silvia Retta-Juchem waren beim Berufsinformationstag in Fürstenau und hatten unsere Blackbox im Gepäck.

 


Neues Beratungsangebot an den EFS

Wir sind Christiane Schoo und Jan Pries, im Februar als Beratungsteam gestartet und ergänzen somit das Angebot an den EFS. Die wichtigste Botschaft: Jede Schülerin und jeder Schüler mit einem Anliegen ist herzlich willkommen! Wie das Ganze organisatorisch abläuft, wie Ihr uns überhaupt für eine Beratung findet, dafür möchten wir für beide eine Übersicht geben:

Jan Pries

Wann? Für Termine stehe ich schwerpunktmäßig mittwochs zwischen der 5. und 13. Schulstunde (11:15-19:00 Uhr) zur Verfügung, alternativ online am Donnerstag und Freitag. Die Orientierung an die Schulstunden ist gewollt und jede Beratung bietet bis zu 45 Minuten Zeit. Ist der Bedarf kleiner, ist sie eben kürzer.

Wie melde ich mich? Für einen Termin einfach kurz per Mail unter j.pries@efs-os.de melden und mindestens zwei zeitliche Vorschläge machen. Mittwochs findet alternativ in der Mittagspause (12:45-13:15 Uhr) eine offene Sprechstunde für kurze inhaltliche oder organisatorische Fragen statt.

Wo überhaupt? Ich bin im externen Wohnheim Büro direkt neben der Schule. Einige kennen den Raum auch als Erste-Hilfe-Zimmer. Wer vor dem Wohnheimeingang steht, findet dort eine Bank und diverse Briefkästen. Die linke Tür aus dieser Sicht führt direkt zu mir.

Schwerpunkte? Meine weitere Tätigkeit umfasst die ambulante Psychotherapie. Hinsichtlich der Aufnahme einer externen Therapie und möglicher Diagnosen kann ich Hilfestellungen geben, auch eine kurze Diagnostik ist im Einzelfall möglich. Einzelne therapeutische Inhalte sind denkbar, wenn dies durch lange Wartezeiten sinnvoll erscheint. Ich ersetze jedoch in keinem Fall rechtlich wie inhaltlich eine gesonderte Psychotherapie, sondern setze den Fokus auf Stabilisierung, schnelle Hilfen und Anbindung.

Was ist sonst zu beachten? Wenig. Im Gegensatz zu vielen anderen Hilfen können wir ohne großen Aufwand starten. Einzig das Fehlen im Unterricht sollte vorab abgeklärt sein. Bei längerfristigen Beratungen ist meine Empfehlung, die Stunden zu wechseln und auch Zeiten nach Schulschluss ins Auge zu fassen.

Christiane Schoo

Wann? Ich bin Mittwochs von 7.45 Uhr/8 Uhr bis ca 14 Uhr in der Schule und Donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 12.30 Uhr. Eine Beratung ist innerhalb der Schulstunden (nach Absprache mit der Lehrkraft) und auch in Freistunden und Pausen möglich. Ebenso wie bei meinem Kollegen könnte ich zu anderen Zeiten auch eine online Beratung anbieten.

Wo? Mich finden Sie im 1. OG 05, gekennzeichnet als QM Büro.

Zu meiner Person/Inhalte: Ich bin gelernte Erzieherin und Dipl. Sozialpädagigin/-arbeiterin und derzeit in der Weiterbildung zum Coach. Gerne können Sie sich bei mir melden (über Iserv) und einen Termin zur Beratung vereinbaren, wenn es Probleme rund um die Ausbildung, aber auch persönliche Probleme gibt. Elemente des Coachings können Sie in der Entwicklung eigener Lösungswege unterstützen und begleiten.

Gerne können Sie uns über Iserv anschreiben, um einen Termin zu vereinbaren. Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander und Sie alle kennenzulernen!

Beste Grüße Jan Pries und Christiane Schoo

Einen guten Start und alles Gute!


Schüler*innen der TZ4 erhalten Examen

„Mit Abstand die beste Feier seit langem“, so lautet das Fazit der Schülerinnen und Schüler, die Ende Januar ihr Examen zu staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern an den Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS-OS) gefeiert haben. Und dass, obwohl aufgrund der Corona-Pandemie leider keine Familienmitglieder oder Freunde dabei sein konnten.

In der stimmungsvoll geschmückten Aula blickten die 26 Absolvent:innen auf vier erlebnis- und lehrreiche Jahre zurück, denn sie gehörten der Teilzeitklasse 4 an den EFS an. Das bedeutet: Sie besuchten die EFS dreieinhalb Jahre an drei Abenden in der Woche sowie an diversen Samstagen und in Blockwochen – ein besonderer Kraftakt, bei dem Familie und Ausbildung, Beruf und Lehre in Einklang gebracht werden müssen.

Absolventin Mareike Schulte zieht positive Resonanz: „In meiner schulischen Laufbahn habe ich so viele Schulen von innen erlebt und auch so viele Lehrerinnen und Lehrer. An den EFS habe ich zum ersten Mal ein Gefühl der fairen und vom Herzen bemühten Begleitung durch die Pädagogen erfahren. Und ich bin sehr froh, dass ich mit dieser Erfahrung meine Schullaufbahn beenden durfte.“

Pädagogin Anke Meckfessel gab den AbsolventInnen mit: „Ich habe euch als kluge Frauen und Männer kennengelernt. Und besonders hat mich beeindruckt, wie sehr ihr euch als Gruppe verbunden habt. Obwohl eure Klasse anders ist als vor dreieinhalb Jahren, hat eine Verbindung zwischen euch bestanden. Niemand musste allein bleiben. Für diejenigen, die hier heute sitzen, hat sich immer jemand gefunden, die/der dafür gesorgt hat, dass der nächste Weg nicht allein gegangen werden musste.“ Als Erinnerung an diese geschaffenen Verbindungen erhielt jede und jeder ein Stück Band.

Klassenlehrkraft Kristina Nolte berichtete in ihrer Ansprache über Highlights mit der Klasse und hob die besondere Harmonie und Unkompliziertheit der TZ4 hervor. Ein weiterer Höhepunkt der Abschlussfeier war die Rede des Klassensprechers Markus Wesner. Dieser hatte sich sehr persönliche Gedanken zur Ausbildung gemacht und sie in ein musikalisches Medley gepackt. Mit viel Witz und Ironie begeisterte Markus die Teilnehmenden und bekam Standig Ovations. Die Feier endete nach Ausgabe der Zeugnisse und einem Fun-Bag überreicht von Kristina Nolte mit Klavierspiel und Gesang von Mareike Heimbrock.


Theaterpädagogischer Projekttag „Frühlings Erwachen“

 

 

Seit September 2021 beschäftigen sich die drei Unterstufenklassen im Fach Deutsch mit Wedekinds Kindertragödie „Frühlings Erwachen“. Dieses Drama hat seine Aktualität bis heute bewahrt, obwohl es bereits 1891 veröffentlicht wurde.

Es geht um die drei jugendlichen Hauptfiguren Wendla, Moritz und Melchior, die unter den Herausforderungen der Pubertät leiden und in ihrer Entwicklung von ihren Eltern mehr oder weniger im Stich gelassen werden. Die Situation spitzt sich dermaßen zu, dass zwei von ihnen sterben, Wendla an den Folgen einer Abtreibung, Moritz suizidiert sich, weil er aufgrund seiner schulischen und persönlichen Probleme keinerlei anderen Ausweg sieht. Nur Melchior, der immer wieder versucht, sich rational zu verhalten und sich traut, den Erwachsenen mutiger entgegen zu treten, überlebt – allerdings auch mit großen Blessuren.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit konnte erfreulicherweise ein Theaterprojekttag mit dem Team der Theatervermittlung des Stadttheaters Osnabrück stattfinden.
Die U1 wurde dabei von Paula Römer angeleitet, die ihren Workshop folgendermaßen angekündigt hatte:

„Melchior: Wovon träumst du, wenn du allein bist?“
Wir beschäftigen uns mit Marthas, Wendlas und Melchiors Träumen, Wünschen und Ängsten.
Was für Gedanken wälzen sich in ihren Köpfen?
Was für Gefühle werfen sie aus der Bahn?
Was möchten sie der Welt erzählen?
Gemeinsam schreiben und entwickeln wir Texte und erforschen dabei Möglichkeiten der szenischen Umsetzung.

Und dieses Programm wurde mit der U1 sehr engagiert umgesetzt. Nach einem sportlichen Warming Up versetzten sich die Schülerinnen und Schüler in die drei Hauptfiguren und ihre Gefühle und schrieben in Gruppen eigene Texte dazu – Texte, die auf den Geschehnissen des Dramas basieren und doch weit darüber hinaus gehen. Entstanden sind Anklagen, berührende und schmerzende Anklagen an die Generation der Erwachsenen, die autoritär und bigott in der Erziehung der Kinder versagt haben und damit verantwortlich sind für diese „Kindertragödie“. Anschließend probten die Gruppen die Inszenierung der eigenen Texte mithilfe ästhetischer Mittel – dabei entstanden sehr beeindruckende Szenen, die verdeutlichten, wie intensiv sich die Beteiligten mit dem Drama und der theatralischen Umsetzung auseinandergesetzt haben.

Friederike Niederdalhoff, 1.2.22

 


Neuer Film demonstriert Vielfältigkeit des Erzieherberufs

Bis 2030 sollen in deutschen Krippen, Kitas und anderen Einrichtungen mehr als 230.000 Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Eine kindgerechte Personalausstattung ist so nicht zu gewährleisten. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Um die Vielfältigkeit und den Facettenreichtum des Erzieher:innen-Berufs sichtbarer zu machen haben die EFS im Rahmen des EU-Projekts Wir machen mehr AUS-BILDUNG“ einen Image-Film für die Ausbildung und das vielfältige Berufsbild von Erzieher*innen realisiert, der sich insbesondere an interessierte Schulabgänger:innen aber auch Quereinsteiger:innen richtet. Unterstützt wurde dieses Video von Maßarbeit und Landkreis Osnabrück sowie Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen. Verantwortlich war die EFS mit dem Arbeitspaket 3 im Projekt sowie den Pädagoginnen Karin Heidemann, Verena Jannaber und Silvia Retta-Juchem.

Hand in Hand mit pädagogischen Fachkräften aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern für Erzieher:innen, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der EFS wurde dieser Film in den vergangenen Monaten entwickelt und produziert. Insbesondere soll er für die Berufsorientierung eingesetzt werden. Verantwortlich sind die ProjektmitarbeiterInnen und Lehrkräfte an den EFS Karin Heidemann und Verena Jannaber in Kooperation mit Marcus Wolf von Loup Media.

„Entstanden ist dieser Film im Rahmen des Projekts ‚Wir machen mehr AUS-Bildung – Fachkräfte für die Kitas‘. Viele denken beim Beruf der Erzieherin und des Erziehers vorrangig an Betreuung im Kindergarten. Dabei gibt es so viele verschiedene Einrichtungen, die auf der Suche sind, und auch so viele unterschiedliche Aufgaben und Bereiche, die viel zu selten Erwähnung finden, und die wir in diesem Film einmal ansprechen wollen, um aufzuklären und zu informieren“, erklärt Ulrike Kläfker, Leiterin der EFS.

 

Vorgestellt werden die Arbeit in Kita, Krippe, Jugendhilfe, Eltern-Kind-Haus und Ganztagsbetreuung an einer Schule. „Es gibt zwei Versionen des Films, der unter Corona-Bedingungen entstanden ist. Wir hoffen, dass wir so viele Interessierte gewinnen und ein klein wenig dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, sagt Pädagogin Karin Heidemann. Bereits jetzt gebe es eine hohe Nachfrage und künftig werde diese Nachfrage noch steigen. An den EFS können Schülerinnen und Schüler in Voll- und Teilzeit die Ausbildung zur Sozialassistentin und zum Sozialassistenten, darauf aufbauend zur Erzieherin und zum Erzieher sowie zur Heilpädagogin und zum Heilpädagogen absolvieren. Eine enge Verknüpfung von Praxis und Theorie, neuen und traditionellen Themen und Aspekten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Zielgruppe sind zum Beispiel Schüler:innen an allgemeinbildenden Schulen, die sich über die Arbeit als Sozialassistent:in, Erzieher:in oder Heilpädagog:in informieren möchten. Aber auch in Beratungsgesprächen für die Berufsinformation kann der Film genutzt werden.

Verfügbar sind die Videos auf dem Youtube-Kanal der EFS:

Langversion: https://youtu.be/_BI9HHSDMq8

Kurzversion: https://www.youtube.com/watch?v=1p5P6FTP3fE

 


Spannende Weiterbildungsangebote der EEB Osnabrück

Konfliktmanagement, Gewaltfreie Kommunikation und Mediation gehören zu den Schwerpunkten der aktuellen Bildungsangebote der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) Region Osnabrück, Kooperationspartner der EFS im Bereich der Fort- und Weiterbildung.

Die Corona-Pandemie hat den sozialen Zusammenhalt in allen Bereichen unseres Lebens herausgefordert. Homeoffice, Kinderbetreuung, Homeschooling, die Sorge um den Arbeitsplatz, existentielle Sorgen – wir werden privat, gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich vor große Herausforderungen gestellt.

Die EEB Osnabrück begegnet den Herausforderungen mit einem Angebot für die persönliche Weiterbildung – offen für Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche und Gemeinde, Neugierige und Interessierte:

Vielleicht ist auch etwas für Sie und Euch dabei?
Weitere Informationen für alle Angebote und Anmeldungen auf www.eeb-osnabrueck.de.


Wenige Restplätze Weiterbildung Krippenpädagogik

Kleinkinder im Kindergarten zu betreuen stellt hohe Anforderungen an Kinder, Eltern und das pädagogische Fachpersonal. Die vielfältige Lebenswelt sowie die unterschiedlichen familiären Ausgangslagen fordern ein hohes Maß an Empathie. Es gibt eine Vielzahl von Besonderheiten in der Betreuung von Kleinstkindern wie sie in dieser Form bei der Betreuung von älteren Kindern nicht auftreten. Die pädagogische Fachkraft bietet sowohl den Kindern als auch den Eltern eine „haltende Umgebung“, für das Kleinkind ist sie „Brückenbauerin“ und „sicherer Hafen“. Ziel der Veranstaltung soll sein, anzuknüpfen an Grundkenntnisse der Kleinstkindpädagogik unter dem Schwerpunkt „Kinder zu den Aktivitäten des Lebens führen durch eine haltende Umgebung: Frühkindliche Bildung und Partizipation im Alltag begleiten und gestalten.“

Start der Weiterbildungsreihe „Auf dem Anfang kommt es an“ unter der Leitung von Silvia Retta-Juchem ist der 22.02.2022. Es folgen sieben weitere Module mit Schwerpunkten zur Kernthematik U3.

Mehr Infos: https://www.efs-os.de/fortbildung/aktuelle-fortbildungen/

 


Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer

Erzieherinnen und Erzieher sind gefragte Fachkräfte. Die Corona-Pandemie hat eindringlich gezeigt, wie wichtig dieser Beruf für das Funktionieren der Gesellschaft ist. Grund genug für die Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer mit den Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS) zu kooperieren: „Damit bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur Einblicke in ein ausgesprochen spannendes Berufsfeld, sondern stärken gleichzeitig in den verschiedenen Projekten ihre sozialen Kompetenzen“, berichtet Schulleiterin Stephanie Baalmann. Begleitet wird die Kooperation von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit.

Das Besondere an der Zusammenarbeit: Die Berufsorientierung hat hier Workshop-Charakter. „Wir bieten zunächst einen Cybermobbing-Kurs und einen Babysitter-Kurs an der Geschwister-Scholl-Oberschule in Bad Laer an“, schildert Frau Kläfker, Schulleiterin der EFS. Die Angebote deuteten schon auf die Vielfalt des Berufsbildes hin: Die Breitbandausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher eröffne Arbeitsfelder von der Krippe über die Kita, den Hort und die Grundschule sowie Jugendhilfe bis zur Jugendarbeit. Dieses große Spektrum ermögliche ein abwechslungsreiches Berufsleben mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Für die Evangelischen Fachschulen ist es die dritte Kooperation mit Schulen im Landkreis Osnabrück und auch die OBS Bad Laer arbeitet bereits mit fünf  regionalen Unternehmen zusammen. „Diese praxisorientierten Partnerschaften sind unglaublich wertvoll für die Jugendlichen in der Berufswahlphase und stärken die Nachwuchsgewinnung in der Region nachhaltig“, betonte Susanne Steininger, Bereichsleiterin der MaßArbeit.

Davon ist auch Annika Schütte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft überzeugt. „Insbesondere die Formate Babysitterkurs und Cybermobbingkurs haben sich an anderen Schulen bereits bewährt und stoßen auf reges Interesse“, skizzierte sie. Doch auch die weiteren Aktivitäten und Angebote böten einen guten Einblick in die Ausbildungsinhalte der EFS, sagte Mareike Himmelreich, Berufsorientierungsbeauftrage an der Geschwister-Scholl-Oberschule und Fachberaterin Berufsorientierung des Regionalen Landesamt für Schule und Bildung. „Ich freue mich besonders auf einen intensiven Austausch zwischen den beteiligten Schülerinnen und Schülern beider Schulen.“

Neben den Workshops nimmt die EFS etwa auch an der „Berufswelterkundung an Stationen“ teil. Dabei handelt es sich um eine eigene Berufsorientierungsveranstaltung der OBS Bad Laer, die jährlich stattfindet. Verschiedene Unternehmen aus der Region präsentieren sich mit ihren Ausbildungsberufen in der Schule und bringen typische Arbeitsaufträge mit, die von den Jugendlichen erprobt werden können. Außerdem stehen die Ansprechpartnerinnen der EFS Rede und Antwort im Unterricht. Hier stellen sie den Ausbildungsweg vor und berichten von ihren Erfahrungen. Darüber hinaus gibt es Tipps und Tricks für eine Bewerbung und das richtige Verhalten im Vorstellungsgespräch.

Die Kooperation der Schulen ist im Rahmen des europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes „Wir machen mehr AUS-BILDUNG – Fachkräfte für die Kitas“ entstanden. „Unser Ziel ist es, Fachkräfte für den Beruf Erzieherin/Erzieher zu finden und diese nachhaltig in den Einrichtungen und Kitas der Region zu halten“, erläuterte Silvia Retta-Juchem, Pädagogin an der EFS und Projektbeteiligte. Es sei ein besonderes Anliegen, unentschlossene Jugendliche, aber auch Quereinsteiger für den Beruf zu gewinnen.

 

 


Erster schuleigener Honig

Jetzt ans nächste Frühstück denken!

Die Bienen-AG der EFS verkauft jetzt erstmals in der 92-jährigen Geschichte unserer Schule leckeren Honig – das ideale Weihnachtsgeschenk!

Am  Mittwoch, 8.12., besteht in der ersten Pause in der Cafeteria die Möglichkeit, den Schulbienenhonig aus diesem Jahr zu kaufen. Er ist in 250 Gramm Gläsern abgefüllt und kostet 4 Euro.

Falls Honig übrig sein sollte, wird Karin Stöckel ihn mit in das Kioskangebot aufnehmen.

Schulleiterin Ulrike Kläfker hebt die Bedeutung dieser Aktion hervor: „Die Bienen-AG hat viel geschafft und viel bewegt, und das erste Resultat ist wirklich ein großer Erfolg! Wir haben damit unter anderem den Weg zur umweltfreundlichen Schule eingeschlagen, produzieren ein eigenes Lebensmittel und durch das geschaffene Umfeld auch bald unser Schulobst. Blumendekoration für die Schule wächst im eigenen Garten und wird entsprechend der Jahreszeit verwendet.“

Hinzukommt eine Multiplikatorenwirkung, wenn die Teilnehmer der Bienen-AG nach der Ausbildung an ihren Arbeitsplätzen in Kita, Schule oder Jugendhilfe auch eine Bienen-AG einrichten.

Leiterin dieser besonderen AG ist Rebecca Reuter.


Vielfältige Fortbildungen für SozialpädagogInnen an den EFS

Umfangreiches Weiterbildungsangebot. Aktuelles Heft jetzt erschienen. Neuer Zertifikatskurs für Sozialwirte in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe. Individuelle Kurse möglich.

Qualifizierte und engagierte sozialpädagogische Fachkräfte werden händeringend gesucht. Erzieherinnen und Erzieher sind zudem auf der Suche nach themenspezifischen Angeboten, um sich weiterzubilden. Dem tragen die Evangelischen Fachschulen Osnabrück (EFS) jetzt Rechnung: Im neuen Fortbildungsheft finden sich zahlreiche Kurse, Workshops und Seminare, die sich speziell an Fachkräfte aus diesem Bereich richten.

Die pädagogische Landschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und stellt pädagogische Fachkräfte vor immer neue Herausforderungen. Besonders der bestehende Fachkräftemangel bedingt Veränderungen im Alltag und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der aktuellen und zukünftigen Situation. „Fort- und Weiterbildung trägt dabei maßgeblich zur Stärkung und Entwicklung von Kompetenzen bei und kann als zentraler Baustein in der Personalentwicklung gesehen werden. Wir möchten mit unserem Fort- und Weiterbildungsangebot Möglichkeiten bieten, die Einrichtungen unterstützen, sich den Anforderungen zu stellen, und MitarbeiterInnen helfen, ihre fachlichen, sozialen und personalen Kompetenzen zu erweitern“, berichtet EFS-Schulleiterin Ulrike Kläfker. Die Koordinatorin für den Bereich Fortbildung an den EFS, Kristina Nolte, fügt hinzu: „Unsere Angebote möchten Impulse geben, Perspektiven erweitern und Mut machen, Neues auszuprobieren.“

Da neue Rahmenbedingungen häufig auch Veränderungen im Team und sehr individuelle Fragestellungen bedingen, gibt es zudem die Möglichkeit individueller und passgenauer Inhouse-Schulungen. Kristina Nolte und Ulrike Kläfker geben bei Interesse gerne weitere Informationen.

In diesem Jahr ist insbesondere der Bereich der kontinuierlichen Weiterbildungen ausgebaut worden. Neu ist ein Zertifikatskurs für Sozialwirte in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe. Zudem gibt es einen interdisziplinären, aktiven Arbeitskreis für Einrichtungsleitungen mit dem Schwerpunkt Personal- und Organisationsmanagement – gegen den Fachkräftemangel.

Hinzukommen zahlreiche Tagesfortbildungen im neu gestalteten Fortbildungsraum in den EFS Osnabrück.

Hier geht es zum aktuellen Fortbildungsheft:

2022_Fortbildungen_EFS

Weitere Informationen: k.nolte@efs-os.de