Aktuelles

Vortrag Prof. Dr. Claudia Maier-Höfer: „Trans*Kindheiten und wie sie „gesprochen“ werden können“

Das 90-jährige Schuljubiläum der Ev. Fachschulen Osnabrück gibt uns den Anlass, einige Fachvorträge aus der wissenschaftlichen Pädagogik für unsere Kooperationspartner aus der Praxis sowie für unsere Schüler*innen anzubieten.

Am 27.03.19 referiert Frau Prof. Dr. Maier-Höfer zum Thema „Trans*Kindheiten und wie sie „gesprochen“ werden können“.

Hier einige inhaltliche Informationen:
Die Empfindung des eigenen Geschlechts ist eine Dimension von Sorge-um-sich-Selbst, die aus den gegenwärtigen Systematiken der Kategorisierung und Identifizierung von Menschen herausfällt. Diese Dimension wird insbesondere Kindern nicht zugestanden, ebenso wenig wie die Selbstbestimmung ihres Geschlechts, die aus dieser Empfindung hervorgeht. Sie wird z.B. nicht beachtet, wenn es um die Erstellung von Namenslisten geht. Auf andere Weise, und als „die Anderen“ im Gegensatz zu den „Normalen“ wird meist von Trans* gesprochen und zwar so, als ob die Menschen, die es angeht gar nicht dabei sind und mitsprechen könnten, wenn Trans* ein Bezugspunkt wird, um Gemeinschaftsprozesse zu organisieren. Welche Möglichkeiten können Gemeinschaften erarbeiten, um Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen und deren Mitsprechen zu organisieren?

Termin: Mittwoch, den 27. März 2019 
um 14.30 Uhr für Kita- Leitungen und interessierte Fachkräfte
um 17.00 Uhr für unsere Abendklassen in der Erzieher*innen- Ausbildung und im Bereich Heilpädagogik

Herzliche Einladung!
Anmeldung und Infos unter 0541 – 951010


90 Jahre EFS: Sehenswerte, berührende und vielseitige Präsentationen am Tag der offenen Tür

1929 – 2019: 90 Jahre Evangelische Fachschulen in Osnabrück!

Dem Anlass entsprechend haben in der Projektwoche 16 Gruppen intensiv zu unterschiedlichsten historischen, erzieherischen und zukünftigen Themen gearbeitet und am sehr gut besuchten Tag der offenen Tür die Ergebnisse präsentiert.

Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zum Tag der offenen Tür:
Zum Zeitungsartikel vom 10.02.2019

Weitere Berichte folgen…

Hier schon mal einige erste Eindrücke: 


Auftakt zur Projektwoche „90 Jahre EFS“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Hellmann (Hochschule OS)

Am Montagmorgen (4.2.19) wurde es eng in der Aula der EFS, denn die Schulgemeinschaft war mit allen Klassen des Tagesbetriebs vollzählig versammelt, um zur Einführung in die Projektwoche einen wissenschaftlichen Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Hellmann (Hochschule Osnabrück) zu hören.

Passend zum 90. Geburtstag der Schule ging es thematisch zunächst um einen historischen Überblick zur Geschichte der Sozialen Arbeit, und damit auch zur Geschichte von „Armut und Elend“, wie Hellmann sich ausdrückte. Und so spannte er den weiten Bogen vom 12. Jahrhundert über Luther und die Reformation zur Epoche der Industrialisierung, als mit Karl Marx und der beginnenden Arbeiterbewegung auch eine politische Veränderung im Umgang mit Benachteiligten einsetzte. Spannend war die Darstellung der unterschiedlichen Ansichten von Materialisten und Idealisten in Bezug auf das menschliche Dasein und das menschliche Bewusstsein – mit dem Heben des Armes sollten die Zuhörenden kundtun, welcher Ansicht sie eher zustimmen.

Das Rauhe Haus Wicherns in Hamburg, die Sozialgesetze Bismarcks, die Gründung der ersten sozialen Frauenschule in Berlin durch Alice Salomon, die sozialpolitischen Erneuerungen der Weimarer Republik  (1924 entstand z.B. das erste Reichsjugendwohlfahrtsgesetz), das ab 1933 existierende menschenverachtende System der Nationalsozialisten und die nach Kriegsende entstehenden Neuerungen wie die UN Menschenrechtskonvention (1948) waren nur einige der Meilensteine, die auf dem Weg in das heutige sozialpolitische und sozialpädagogische System zu nennen sind.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit den aktuellen Anforderungen an die  Akteure professioneller Sozialarbeit weiter, denn die EFS hat sich zum Ziel gesetzt, zum Geburtstagsjubiläum sowohl den Blick zurück in die geschichtlichen Zusammenhänge als auch nach vorn in die Zukunft zu werfen.

So stellte Prof. Dr. Hellmann die Indikatoren einer Profession im allgemeinen vor, um sich dann im speziellen den Aufgaben von Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen zu widmen. Interessante Beispiele zu berufsethischen Prinzipien, zu fachlichen Standards und zur sozialen Gerechtigkeit boten auch nach dem Vortrag noch Impulse zur weiteren Vertiefung. Der Vortrag endete mit dem Appell, für die eigenen beruflichen Interessen zu streiten und „Billigversionen“ von Ausbildung und Studium in sozialpädagogischen Berufen mit großer Skepsis gegenüber zu stehen.

Nach dem abschließenden Applaus und dem Dank an Prof. Dr. Hellmann für seinen interessanten Vortrag starteten dann die 16 Projektgruppen motiviert in die Arbeit – die vielseitigen Ergebnisse werden am Tag der offen Tür am 9. Februar von 11 – 15 Uhr präsentiert.

Herzliche Einladung!


25.01.19: Examensfeier FSP TZ4 und HP TZ3 in der Lutherkirche

Nach 2,5 Jahren beendeten die Studierenden der HP TZ 3 ihre berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Heilpädagog*in, und nach 3,5 Jahren konnten die Studierenden der FSP TZ 4 ebenso stolz ihre Abschlusszeugnisse zum/zur Erzieher*in präsentieren.
Mit einer feierlichen Andacht (Dietmar König und Lotta Befeldt) und treffenden Worten durch die Schulleiterin Ulrike Kläfker, die Klassenlehrerinnen und die Klassensprecherinnen wurde das besondere Engagement der Absolvent*innen intensiv gewürdigt. Über einen so langen Zeitraum zwei mal wöchentlich abends, an vielen Samstagen und in den Blockwochen die Motivation hoch zu halten, neben Beruf und Familie immer wieder zu lernen, sich zu Gruppenarbeiten zu treffen und Prüfungen zu bestehen – das alles wurde gestern mit der Vergabe der staatlichen Anerkennung in den beiden Berufen belohnt.
Besonders hervorgehoben wurde die jeweilige Klassengemeinschaft – das Miteinander in den beiden Klassen hat sehr gut funktioniert, so dass sich alle gegenseitig motivieren und unterstützen konnten. Und auch der Spaß kam offensichtlich nicht zu kurz, wie die anwesenden Gäste durch die vielen Insider-Anspielungen erfahren konnten.

 


„Frühlings Erwachen“ – Theaterprojekttag der Unterstufen

Im letzten Halbjahr haben die drei Unterstufenklassen sich im Deutschunterricht intensiv mit Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen – eine Kindertragödie“ auseinandergesetzt. Obwohl das Drama vor mehr als 125 Jahren entstanden ist, hat es wenig an Aktualität verloren, denn die zentralen Themen Pubertät, Sexualität, Aufklärung, Erziehung durch Elternhaus und Schule sowie das Aufwachsen Jugendlicher in dem Spannungsfeld „Individuelle Entwicklung  – gesellschaftliche Normen“ beschäftigen uns auch heute.
Nachdem die Schüler*innen die Hauptfiguren Wendla, Melchior und Moritz mit ihren vielen Facetten und Problemen kennengelernt und bereits während des Unterrichts zahlreiche Szenen nachgespielt und in die heutige Sprache übersetzt haben, wurde diese kreative Umsetzung am 18. Januar 2019 mit professioneller Begleitung in vier Workshops weiter fortgeführt.
Sowohl beim Tanztheater also auch in den Theaterworkshops und bei der Schreibwerkstatt konnten beeindruckende Ergebnisse erzielt werden, die abschließend in der Aula der EFS präsentiert wurden.
Während der kommenden Projektwoche wird die Theaterarbeit weiter fortgeführt und am Tag der offenen Tür – 9. Februar – wird die szenische Collage zu Frühlings Erwachen uraufgeführt – wir sind gespannt!


90 Jahre EFS – 16 Gruppen stehen in der Projektwoche zur Wahl:

Am 23.01.2019 finden die Wahlen für die Gruppen zur Projektwoche in den Klassen statt. Im folgenden sind die sechzehn Projekte näher beschrieben, und es wird eine große Vielfalt angeboten: 90 Jahre Geschichte der Pädagogik, 90 Jahre Ausbildung von Erzieher*innen, 90 Jahre Ev. Schule in Osnabrück! Umgesetzt mit Zeitzeug*innen und Ehemaligen, mit Exkursionen und Aktionen, mit Gesang, Theater und Tanz…

1 Organisationsgruppe

Teilnehmer(innen): 8 Personen

Leitung: Karina Wilkens und Eckhard Heggemann

Habt ihr Spaß an Planung – Organisation – Einkauf – Vernetzung?

Gesucht werden freundliche, spontane, flexible, unkomplizierte Organisationstalente, die bereit sind, während der Projekttage einige der umfangreichen Organisations- und Koordinationsaufgaben zu übernehmen. Beispielaufgaben wären die Materialbeschaffung für die Projektgruppen, die Materialausgabe verwalten, die Raumpläne erstellen, den Tag der offenen Tür organisatorisch vorbereiten u.e.a.m.

Unsere Devise lautet hierbei: „Was man lernen muss, um es zu tun, lernt man, indem man es tut.“

Gut wäre, wenn (mindestens) zwei der Teilnehmer/innen ein Auto zur Verfügung stellen könnten. Für die Fahrten wird Kilometergeld verrechnet. Und wenn auch erfahrene Studierende aus den Vorjahren ihre bereits erprobten Talente einbringen könnten.

2 Projektcafe

Teilnehmer(innen): max. 10 Personen

Leitung:  Inga John und Hedwig Wübbels

Während der Projekttage werden wir in gewohnter Tradition erschwingliche Snacks und Gerichte zubereiten, die wir dann im Projektcafe anbieten.

Das Cafe ist dabei nicht nur Ort zum Verzehren des Essens, sondern Treffpunkt unserer Schulgemeinschaft  und somit Platz für gelebte Schulkultur.

Neben dem beliebten Frühstücksangebot wird es sicher Klassiker wie frisch gebackene Waffeln geben, Herzhaftes, aber auch  warme Speisen am späteren Vormittag.

Unsere Gruppe plant, organisiert, kauft Zutaten ein, bereitet zu  und serviert – Wer also dazu Lust hat und gerne auch eigene Ideen einbringt und umsetzt oder einfach gerne kocht und den Gästen serviert, ist herzlich willkommen.

3 Streifzug  durch 9 Jahrzehnte Esskultur

 Leitung:  Jutta Plate, Eugenia Pantelidi, Melissa Heldt und Monika Rahimi

Einwecken, Gemüsegarten, Hunger während und nach dem Krieg, Käse-Igel, Schinkenröllchen, Schwarzwälder-Kirsch-Torte, Wirtschaftswunderbäuchlein, Schönheitsideal, Twiggy, Fast-Food, Vollwertkost, Food-Fotografie, Ernährungstrends – dies sind nur einige wenige Stichworte, mit denen man die esskulturelle Entwicklung charakterisieren kann.

Mit unserem Projektangebot laden wir euch zu einem genussfreudigen Kennenlernen unterschiedlichster Rezepte der letzten 90 Jahre ein. Gemeinsam werden wir Gerichte überlegen und Rezepte sammeln, welche typisch für die jeweilige Zeit waren. Diese gemeinsam ausgewählten Köstlichkeiten werden wir vorbereiten, verzehren und unseren zahlreichen Besuchern am Tag der offenen Tür anbieten.

Zu unserem Projektangebot gehört natürlich auch die eigene Verköstigung, wir werden hierbei unsere ausgesuchten Mahlzeiten zusammen ausprobieren und genießen. Die Besichtigung eines Lebensmittelindustrie-Betriebes ist in Planung.

Für die Lebensmittel entsteht hierbei ein Kostenbeitrag in Höhe von 10 ,- Euro pro Teilnehmer/in.

4 Verpackungswahn heute- können wir von früher lernen? -schöner, nachhaltig, lecker-

Leitung: Rebecca Reuter und Katrin Reichert                                               TN: max. 18

Früher hat man sich nicht mit der Umwelt beschäftigt, trotzdem vielleicht Vieles richtig gemacht, weil man Vieles selber machen konnte und auch musste. Jetzt verpacken wir alles in Plastik. Das geht auch anders und ressourcenschonender. Wir wollen uns beschäftigen mit der Verwendung und Vermeidung  von  Plastikverpackungen und der Herstellung von Alternativen.

Schon mal Joghurt selber gemacht oder Tücher mit echtem Bienenwachs hergestellt?

Wir wollen Alternativen zu herkömmlichen Plastikverpackungen selber entwickeln und gestalten. Außerdem wollen wir uns über unseren eigenen Plastikverbrauch Gedanken machen und nachhaltigere Verpackungsmöglichkeiten entdecken.

 Exkursion: Besuch zu  tara unverpackt am Dienstag

5 „Kleider machen Leute. Nackte haben wenig oder gar keinen Einfluss auf die Gesellschaft.“ (Mark Twain)

90 Jahre Mode – Musik – Tanz

 Leitung: Silvia Retta-Juchem und Jörg Spaude

Jede Zeit hat ihre eigene Sprache, ihre eigene Musik, ihre Tänze und ihre Mode. Diese sind tief mit unserer Kultur- und Familiengeschichte verwoben. Spuren vergangener Jahrzehnte tragen wir ins uns.
Wir laden euch zu einer spannenden Zeitreise ein. Bringt bitte zum ersten Treffen etwas aus deinem Geburtsjahr mit, z.B. Zeitungsmeldung, Gegenstand, Kleidungsstück o.ä.

Mögliche Exkursionen:
Kostümfundus theaterpädagogisches Zentrum in Lingen
Kostümverleih Bünde-Mockrum

Für den Tanzunterricht fallen Kosten von 5 Euro an.

6 Zappenduster und Kunterbunt!    Schwarzlicht-Theater

Leitung: Karin Heidemann und Saskia Reckwert

Im Schwarzlicht-Theater bieten sich ungewöhnliche und vor allem überraschende Möglichkeiten das Thema „90 Jahre EFS“ darzustellen. Vielleicht machen wir uns auf eine Zeitreise der Pädagogik, erleben Struwwelpeter als Vertreter der sog. Schwarzen Pädagogik kunterbunt im Schwarz-Licht? Wie lassen sich aktuelle Genderfragen spielerisch verblüffend thematisieren? Und kann „Alexa“ Erzieherin der Zukunft werden? Oder feiern wir einfach eine Geburtstagsparty mit verrückten Überraschungen?

Nachdem wir uns in den ersten Tagen mit dem Spiel auf der Schwarzlicht-Bühne vertraut gemacht haben, sind eure Ideen gefragt! Wir wollen eine kleine Show für den Tag der offenen Tür entwickeln.

Ihr benötigt für alle Tage vollständig schwarze Kleidung!! Weiße und neonfarbige Kleidungsstücke und Accessoires können wir auch gut gebrauchen!

Wir  freuen uns darauf, mit euch unsere neue Bühne und Ausstattung ausprobieren zu können!

7 Anno 1929 – 2019: History „Evangelische Fachschule“ (EFS)

Leitung: Erika Eilers

 Wer macht mit bei der „Spurensuche“? Die EFS befindet sich erst seit 1963 am Schölerberg! Damals übrigens: „Evangelische Fachschule für Kindergärtnerinnen“, genannt.

Das wirft Fragen auf: Wo war die Schule eigentlich vorher? Was geschah in der Zeit zwischen 1929 und 1963……….und danach? Welche Einrichtungen/Orte standen oder stehen heute noch mit der Schule in Verbindung?  Welche Ereignisse hatten Einfluss, z. B. auch auf die Ausbildungsinhalte?

Wir überlegen gemeinsam, welchen Themen wir auf die Spur kommen wollen. Wir planen zusammen und machen uns in Osnabrück (evtl. auch der Umgebung) auf Entdeckungsreise. Wir versuchen zu rekonstruieren wie es damals war, denn es ist viel passiert seit 1929.

Anschließend ist dann Kreativität und Gestaltungsfreude beim Aufarbeiten angesagt. Wir dokumentieren durch Text, Foto, Film und geben so am Tag der offenen Tür einen Einblick in unsere Recherchen.

8 ErzieherInnenausbildung-Früher + Heute  „…und wie war’s bei Dir?“

Leitung: Antje Christiani und Annika Köster

Wie hat sich die ErzieherInnen-Ausbildung im Laufe der Jahre verändert? Was haben SchülerInnen im Unterricht gelernt und wie konnten sie ihr Wissen in der Praxis nutzen? Welche Ausbildungsinhalte waren und sind heute noch wichtig?

Wir wollen auf Spurensuche gehen und die Entwicklung der Ausbildung unter die Lupe nehmen.

Erzieherinnen erzählen uns von ihren Erfahrungen in Ausbildung und Praxis. Wir recherchieren und informieren uns in der EFS und vor Ort in verschiedenen KiTas anhand von Berichten und Interviews.

Mit Hilfe von selbst entwickelten Fragebögen gehen wir dann in Kleingruppen in die Praxis und suchen nach Antworten.

Gesucht werden Neugierige, die ihre zahlreichen Fragen zu Papier bringen und den ExpertInnen in der Praxis auf den Zahn fühlen.  Wir freuen uns auf Schülerinnen und Schüler, die sich für die Veränderungen in der ErzieherInnen-Ausbildung interessieren und auch Spaß an der Fragenbogenerstellung und Auswertung haben.

9 FRÜHLINGS ERWACHEN: Die „Rundherumgruppe“

 Leitung: Friederike Niederdalhoff
max. 10-11 TN aus den Unterstufen

„Frühlingserwachen“  – das Drama von Wedekind wurde im letzten Halbjahr in den Unterstufen intensiv bearbeitet – und soll nun in der Projektwoche als Szenisches Theaterspiel für die Bühne umgesetzt werden. Neben der Schauspielgruppe, die sich weitestgehend mit den Originaltexten und deren Inszenierung beschäftigt, wird die „Rundherumgruppe“ folgende Aufgaben haben:

– Verfassen aktueller und ergänzender Texte – nach Art von Poetry Slam, Improtheater, Podcast etc.

– Gesamtregie – Zusammenführen von Tanztheater, Schauspiel und aktualisierten Verfremdungen

-Technik und Bühnengestaltung, Organisation der Auftritte

– Dokumentation des Prozesses mit Film und Foto

Geplant sind Aufführungen am Tag der offenen Tür sowie eventuell in der 7.KW

10 FRÜHLINGS ERWACHEN: Szenisches Spiel

Wichtig: Teilnahme nur für die Unterstufen möglich

 Leitung: Sabine Schwichtenberg und Annette Jürgensen

 Basierend auf Frank Wedekinds Drama FRÜHLINGS ERWACHEN entwickeln und proben wir gemeinsam Szenen mit dem Ziel, diese am Tag der Offenen Tür, unterstützt vom Tanztheater und Improvisationen, zur Aufführung zu bringen. Wir suchen motivierte Menschen aus den Unterstufen, die Lust haben, nach der ausführlichen Erarbeitung im Unterricht den Figuren Wendla, Melchior und Moritz  noch einmal auf ganz neue kreative Weise zu begegnen und eine Rolle zu übernehmen.

 Geplant sind Aufführungen am Tag der offenen Tür sowie eventuell in der 7. KW

11 FRÜHLINGS ERWACHEN: Tanztheater

„Frei ist, wer in Ketten tanzen kann.“ (F. Nietzsche)

 Leitung: Anna Meier                Max. 20 TN aus allen Klassen

 Ein Skandal war „Frühlings Erwachen“ von F. Wedekind, brach er doch mit gesell-schaftlichen Tabus. Wedekind konfrontierte die Gesellschaft mit ihrer doppelbödigen Moral, der die Jugendlichen in ihrer erwachenden Sexualität zum Opfer fielen.

Wir unterliegen heutzutage zwar nicht mehr dieser autoritären Moral, aber wie die Jugendlichen ihre Probleme auf dem Weg zum Erwachsenwerden lösen, ist auch in unserer Zeit aktuell. So versuchen wir, durch die Aufführung einiger Szenen von „Frühlings Erwachen“ zu einer Auseinandersetzung anzuregen.

In diesem Projekt soll es darum gehen, das Theaterstück durch Tanzeinlagen, die sich am HipHop orientieren, zu bereichern.  Willkommen sind alle Schülerinnen und Schüler, die sich für die körperliche Umsetzung von Stimmungen und Intentionen begeistern lassen.

Geplant sind Aufführungen am Tag der offenen Tür sowie eventuell in der 7. KW

12 „Prügeln bis die Seele bricht“ –
Heimerziehung in den 1950/60er Jahren
Leitung: Anne Harpenau, Kirsten Sülzle-TemmeHeimerziehung löst immer noch bei vielen negative Gefühle aus. Mit dem Wort Heim kommen schnell Bilder von großen Schlafsälen, lieblosen BetreuerInnen oder schwer erziehbaren Kindern sowie Drohungen „wenn du nicht artig bist, kommst du ins Heim!“ in den Sinn. Woher kommen aber diese Assoziationen? Um diese verstehen zu können, möchten wir uns die Schattenseiten der Heimerziehung in den 1950er bis Anfang der 1970er Jahre genauer anschauen.

Ein besonders beeindruckendes Beispiel für diese Zeit ist das diakonische Erziehungsheim Freistatt (heute Bethel im Norden). Freistatt galt als eine der härtesten Einrichtungen der Heimerziehung der Bundesrepublik. Ein abgelegenes Heim, in dem schwere körperliche Arbeit und repressive Erziehungsmethoden wie Karzer und militärischer Drill den Alltag bestimmten.

Wir möchten hinter diesen Alltag schauen und am Mittwoch, den 6.2. das damalige und heutige Freistatt kennenlernen. Hierfür plant bitte den gesamten Tag ein. Außerdem werden voraussichtlich Spritkosten anfallen. Wir freuen uns auf eine berührende Reise in die Geschichte der Jugendhilfe!

13 90 Jahre EFS-Zeitzeug*innen

 Leitung: Melanie Witte, Verena Jannaber

 Wir begeben uns auf eine Zeitreise und betrachten die Geschichte der EFS: Die handelt u.a. vom Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnenseminar, unerwünschten Männern, einem verpflichtenden Wohnheim-Platz, bemerkenswerten Studienfahrten, und und und. ..Unterstützt wird unsere Zeitreise durch „Zeitzeug*innen“, die uns über die Ausbildungszeit aus ihrer Perspektive erzählen.

Wir freuen uns auf engagierte SpurensucherInnen, kreative Köpfe und gute ZuhörerInnen!

Wichtig: Wer Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern hat (z.B. Praxisanleitungen, Familienangehörige, Verwandte, Bekannte,…) kann gerne im Vorfeld der Projektwoche Kontakt zu uns aufnehmen.

14 Pädagogik in totalitären Systemen – Erziehung im ‚Dritten Reich‘ und der DDR

Leitung: Birgit Rudnick und Andrea Manteuffel

„Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muss weggehämmert werden. In meinen Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird.“ Hitlers Absicht war der möglichst lückenlose Erziehungsstaat. Die „totale Erziehung“ im nationalsozialistischen Deutschland umfasste die gesamte Vorschul-, schulische und außerschulische Erziehung. Ziel war es, „eine neue Elite zur Reife zu bringen, der die nationalsozialistische Denkart gleichsam mit der Muttermilch verabfolgt worden war“.

In der DDR war das Ziel der Pädagogik die „Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit“. Die staatliche Erziehung begann in den Kinderkrippen und setzte sich bis über die Oberschule hinaus fort. Wer nicht in das Gesellschaftsbild der DDR passte, dem drohte die „Umerziehung“ in staatlich geführten „Normalkinderheimen“, „Spezialkinderheimen“ oder „Jugendwerkhöfen“. Hier verbrachten knapp eine halbe Million Kinder und Jugendliche einen Teil ihrer Kindheit und Jugend.

Bindungsforscher gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Erziehung beider Systeme bis heute nachwirken und auch unsere Generationen noch beeinflussen, z.B. durch nicht verarbeitete Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

In unserem Projekt wollen wir uns näher mit der Pädagogik der beiden Systeme – oder auch anderer totalitärer Staaten – beschäftigen und herausfinden, wie Pädagogik instrumentalisiert worden ist, um ideologische Ziele zu erreichen. Kann Erziehung überhaupt politisch neutral sein? Und wie sieht es heute in unserer Demokratie aus?

15 90 Jahre EFS – 90 Jahre Film und Musik

 Leitung: Anne Weghöft, Josy Emilia Iding

„Are you, are you, coming to the tree …“  Wir wollen mit euch gemeinsam in die Welt der Filme und der Musik eintauchen, Theaterkompetenzen erlernen und Chorerfahrungen machen. Wir wollen mit Spaß den ästhetischen Bildungsbereich erforschen und praxisnah und partizipatorisch mit euch gemeinsam erfahren.

Unsere Idee ist es mit euch gemeinsam ein Genre eines Filmes zu wählen. Mit Liedern, die wir als Chor singen wollen, und selbstgeschrieben Szenen möchten wir dann einen genrespezifischen Film drehen. Für ein gelungenes Projekt dürft ihr natürlich alles mitentscheiden und am ersten Tag das Konzept unserer gemeinsamen Woche mit uns planen.

Durch dieses Musik und Film Projekt könnt ihr neue Kompetenzen erlernen, Kompetenzen fördern und Erfahrungen machen, um dies mit Kindern oder Jugendlichen in der Praxis durchzuführen.

Wir freuen uns über alle Menschen, die gerne singen, Instrumente spielen, Theater spielen und / oder Filme drehen. Vorerfahrungen sind jedoch nicht nötig.

16 „Kunstwerk-statt“ – we are family!

 Leitung: Ben Henrich

 Der Wandel des Familienkonzeptes in der Kunstgeschichte. Gemeinsam beleuchten wir die vergangenen 90 Jahre in der Kunst und der ästhetischen Bildung. Welche Entwicklungen können wir beobachten?

Welche Neuinterpretationen bekannter Kunstwerke können wir daraus entwickeln? Gemeinsam werden wir kreativ und nutzen Techniken, die im pädagogischen Alltag hilfreich sein können.

 


Neu: Praxismentoring in den EFS

Praxismentoring –  Qualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften zur Praxismentor*in für Ausbildende im Lernbereich Praxis – 

Durch ihre Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentorinnen und Praxismentoren in Kindertageseinrichtungen einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden.

Um diesen anspruchsvollen Aufgaben des Praxismentorings gerecht werden zu können, benötigen die damit betrauten pädagogischen Fachkräfte entsprechende personale sowie fachliche Kompetenzen. Diese lassen sich in dieser Fortbildung erwerben.

Grundqualifizierung Praxismentoring

Praxismentoring bezeichnet die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden und wird in den bundesweiten Diskussionen über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer berufsqualifizierenden Ausbildung genannt.

Durch ihre Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentorinnen und Praxismentoren in Kindertageseinrichtungen einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden.

Um diesen anspruchsvollen Aufgaben des Praxismentorings gerecht werden zu können, benötigen die damit betrauten pädagogischen Fachkräfte entsprechende personale sowie fachliche Kompetenzen.

Neben der Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden umfasst das Praxismentoring im weiteren Sinne auch übergeordnete Aufgaben der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung z.B. im Team und in der Konzeption.

In diesem Kurs, der sich in fünf Modulen unterteilt, können Praxismentoren*innen erlernen, wie Sie effektiv und praxisnah, die Auszubildenden begleiten.

Modul 1: Identität als Praxismentorin/Praxismentor entwickeln

  • Analyse der Zielgruppe
  • Ziele der Ausbildung
  • Persönliche und fachliche Kompetenzen sowie Anforderungen an den Praxismentor/die Praxismentorin angebunden am DQR

Modul 2: Praktische Ausbildung planen und begleiten

  • Kennlernen des Prinzips der geschlossenen Handlungen
  • Praktische Umsetzung der Inhalte des Ausbildungsplans
  • Rahmenbedingungen, Angebot und Begleitung
  • Transparenz der Arbeit als Hilfsmittel für die Aufgabe als          Praxismentorin/Praxismentor

Modul 3: Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen

  • Grundlagen und Kriterien der Beobachtung
  • Methoden der Beobachtung
  • Dokumentationsformen für Beobachtungen
  • Auswertung der Beobachtungen
  • Zielführendes Beurteilen
  • Formen und Kriterien der Beurteilung
  • Beurteilen der Auszubildenden

Modul 4: Auszubildende beraten

  • Voraussetzungen von personalen und fachlichen Kompetenzen für
    Grundlagen der Kommunikation und Methoden
  • das Führen von Gesprächen
  • Gesprächsformen
  • Rahmenbedingungen und Setting für die verschiedenen Gesprächsformen
  • Erprobung und Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens

Modul 5: Mit Auszubildenden reflektieren

  • Analyse der eigenen Reflexionsfähigkeit
  • Bedeutung der Reflexion
  • Anwendung der Feedback Regeln
  • Dokumentation der Reflexion
  • Reflexion des Kurses

Termine:

11.03.19 14.30 bis 18.00 Uhr
21.03.19 14.30 bis 18.00 Uhr
29.04.19 8.00 bis 15.00 Uhr
16.05.19 8.00 bis 15.00 Uhr
06.06.19 8.00 bis 15.00 Uhr
03.09.19 8.00 bis 15.00 Uhr

 

ReferentInnen: Sylvia Steinbach, Luise Moss

Veranstaltungsort: Ev. Fachschulen Osnabrück, Iburger Straße 183, 49082 Osnabrück

Die Veranstaltung wird in der pädagogischen Verantwortung der Ev. Erwachsenenbildung Niedersachens laut §1 Niedersächsisches Erwachsenenbildungsgesetz (NEE) durchgeführt.

Anmeldeformular und Hinweise zum Datenschutz: siehe nächste Seite

Hinweise zum Datenschutz

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Erhebung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns anlässlich der Durchführung von Fortbildungen und Ihre dies betreffenden Rechte aus dem Datenschutzrecht geben. Nachstehend finden Sie Informationen, welche Daten wir im Zusammenhang mit Fortbildungen von Ihnen erheben und in welcher Weise diese verarbeitet und genutzt werden. Die Informationen erteilen wir Ihnen nach Maßgabe der §§ 17, 18 EKD-Datenschutzgesetz (DSG-EKD).

  1. Verantwortliche Stelle für die Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten

Verantwortliche Stelle für die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten Teilnehmern an Fortbildungen ist die:

Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilpädagogik
Iburger Straße 183   49082 Osnabrück

Die Evangelischen Fachschulen werden vertreten durch die Schulleiterin Ulrike Kläfker.  Telefon: 0541 951010    Fax:        0541 9510122  E-Mail:   info@efs-os.de

Kirchlicher Träger:  Ev.-luth. Gesamtverband,  Paul-Oeser-Straße 3, 49074 Osnabrück

  1. Datenschutzbeauftragte

Die EFS hat Jessica Arkenberg zur Beauftragten für den Datenschutz bestellt. Sie erreichen unsere Datenschutzbeauftragte unter folgenden Kontaktdaten:

Frau Jessica Arkenberg  c/o Ev. Kirchenamt  Meller Landstraße 55
49086 Osnabrück

  1. Welche Daten nutzt die EFS und woher stammen die Daten?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten von Teilnehmern, die wir von diesen anlässlich der Anmeldung zu einer Fortbildungsveranstaltung erhalten haben. Zu den im Rahmen einer Fortbildung erhobenen personenbezogenen Daten gehören deren Stammdaten (Name, Vorname), die Kontaktdaten (priv. Anschrift), Daten zum Arbeitgeber (Träger bzw. Firmierung, Anschrift) und Daten betreffend die Durchführung der Fortbildung (z.B. Fortbildungsnachweis).

  1. Zu welchen Zwecken erhebt und verarbeitet die EFS personenbezogene Daten von Teilnehmern und Teilnehmerinnen und auf welcher Rechtsgrundlage?

Rechtsgrundlage für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten ist der mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen geschlossene Fortbildungsvertrag sowie die auf das Vertragsverhältnis anzuwendenden Gesetze.

Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus § 6 DSG-EKD i.V.m. § 22 Datenschutzdurchführungsverordnung (DSVO)  wie folgt:

Die Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt zum Zweck der Fortbildung (Informationen, Übersendung von Unterlagen und Teilnahmebescheinigungen, Führen von Teilnahmelisten) einschließlich der Betreuung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gem. § 6 Nr. 5 DSG-EKD.

  1. An wen werden die Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der EFS weitergegeben?

Innerhalb der EFS erhalten diejenigen Mitarbeiter Ihre Daten, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben Kenntnis haben müssen (z.B. Sekretariat zur Planung von Fortbildungen, Erstellen von Teilnahmebestätigungen).

Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte außerhalb der EFS erfolgt anlässlich der Durchführung der Fortbildungen an die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten sowie an die Evangelische Erwachsenenbildung, Anna-Gastvogel-Straße 1, 49080 Osnabrück zur Geltendmachung und Abrechnung von Förderungsmitteln.

  1. Wie lange werden die Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die EFS gespeichert?

Wir speichern personenbezogene Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die zuvor genannten Zwecke für die Dauer der Fortbildung einschließlich der Ausfertigung von Teilnahmenachweisen. Mit Beendigung der Fortbildung und/oder bei Wegfall der Zwecke, für die die Daten gespeichert wurden, werden diese Daten gelöscht.

Eine Löschung unterbleibt, soweit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hierzu ihre Einwilligung erteilt haben oder die Daten gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen. Die Dauer der Speicherung richtet sich hierbei nach den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben (bei Überweisungen von Teilnahmegebühren 10 Jahre).

Können die personenbezogenen Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgrund bestehender Aufbewahrungspflichten nicht gelöscht werden, erfolgt die weitere Speicherung nur zur Erfüllung dieser Verpflichtungen. Eine darüber hinausgehende Verarbeitung findet nicht mehr statt.

  

  1. Informationen zu Datenschutzrechten der Beschäftigten / Aufsichtsbehörde

Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Recht auf Auskunft über ihrer bei der EFS gespeicherten Daten und die dies betreffenden Verarbeitungen nach § 19 DSG-EKD, das Recht auf Berichtigung seiner Daten nach § 20 DSG-EKD, das Recht auf Löschung seiner Daten nach Wegfall des Verarbeitungszweckes nach § 21 DSG-EKD, soweit dieser keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach § 22 DSG-EKD, das Recht auf Widerspruch nach § 25 DSG-EKD sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit nach § 24 DSG-EKD.

Soweit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der EFS eine Einwilligung zu einer Datenverarbeitung erteilt hat, kann sie / er diese Einwilligung jederzeit widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird.

Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde gem. § 17 Abs. 2 Nr. 3 DSG-EKD.

Bei Fragen und Auskünften zum Schutz seiner personenbezogenen Daten und zur Geltendmachung der vorstehenden Rechte können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unsere Datenschutzbeauftragte unter den oben angegebenen Kontaktdaten wenden.

  1. Information über das Bestehen eines Widerspruchsrecht nach § 25 Abs. 1 DSG-EKD

Bestehen eines Widerspruchsrecht in besonderen Situationen

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, der Verarbeitung seiner Daten zu widersprechen. Dies gilt auch für ein auf die vorstehende Bestimmung gestütztes Profiling. Widerspricht die Teilnehmerin / der Teilnehmer der Verarbeitung, werden wir ihre / seine Daten zu diesen Zwecken nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der Teilnehmer überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Der Widerspruch kann ohne eine Einhaltung einer besonderen Form erfolgen an:

 

Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilpädagogik

Iburger Straße 183  49082 Osnabrück  Telefon: 0541 951010
Fax:        0541 9510122  E-Mail:   info@efs-os.de

  1. Müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der EFS personenbezogene Daten bereitstellen?

Zur Anbahnung eines Fortbildungsvertrages, für den entsprechenden Vertragsschluss und schließlich für die Erfüllung der Pflichten aus einem Fortbildungsverhältnis mit der EFS ist es erforderlich, dass die unter Ziff. 3 genannten Daten erhoben und verarbeitet werden. Ohne diese Daten sind wir nicht in der Lage, die Fortbildung durchzuführen.

 

 

 

 


Vorverkauf: Examensparty der Oberstufen in der Lagerhalle am 22. Juni 2019 ab 18 Uhr

Zwar scheint es noch in ferner Zukunft zu liegen, aber trotzdem hat der Kartenverkauf begonnen: Die 3 Oberstufen laden zu ihrer Examensparty am Samstag, 22. Juni 2019  in die Osnabrücker Lagerhalle ein. Essenskarten für die Zeit ab 18 Uhr (incl. Pizza- und Anitpastibuffet) gibt es zum günstigen Preis von 25.- Euro, Laufkarten für die Zeit ab 22 Uhr für 10.- Euro.

Vorverkauf: montags, mittwochs und freitags in der 2. großen Pause – noch bis zum 1. März. Voraussichtlich gibt es keine Abendkasse, also: Bald Karten kaufen!


U2 stellt Schülerzeitschrift 90/19 vor!

Schülerzeitung als PDF per Klick zum Download.

Lange haben die Schülerinnen und Schüler der U2 daran gearbeitet, jetzt ist sie endlich erhältlich: Die Schülerzeitschrift „90/19“ ist fertig. Neben interessanten Themen wie die „neuen Gesichter der EFS“, „Rezeptvorschläge“ und einer „Fotostory“ sind viele Informationen rund um die Entwicklung der EFS und der Geschichte der Pädagogik zu finden. Hintergrund dieser neuen Zeitschrift ist die thematische Erarbeitung von Kinder- und Jugendzeitschriften im Modul 5/ Literatur. Zeitschriften haben eine besondere Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Diese Wirkung kann in der pädagogischen Praxis genutzt werden, um die Fähigkeit des Lesens und Schreibens zu fördern, kreativ zu werden und in Gemeinschaftsprojekten eigene Zeitschriften herzustellen. Die U2 hat diese Idee aufgegriffen und versucht, die Interessen der Schülerinnen und Schüler der EFS in dieser Zeitschrift anzusprechen.
Daher auf diesem Wege: „Viel Spaß beim Lesen der 90/19“!

 


Gesunde EFS: Jede Bewegung zählt! Und neu: Ernährungsberatung in den EFS möglich!

Lange Schultage, ein strapazierter Rücken und zu wenig Sport?
Für diese alltäglichen Probleme gibt es in den EFS eine Lösung: Bewegung im Schulalltag. Und so hat seit den Sommerferien jede Klasse eine physiotherapeutische Unterrichtseinheit durchgeführt, bei der geübt wurde, sich zwischendurch mal „rund zu machen“, sich zu dehnen oder bestimmte Muskelgruppen zu trainieren.

Unterstützt wird das präventive Programm auch durch viele neu angeschaffte Schulmöbel wie z.B. Bewegungshocker, höhenverstellbare Tische und Drehstühle in den Klassenräumen. Die Mitarbeitenden nehmen am Programm „Betriebsgesundheit“ teil und „turnen“ einmal wöchentlich unter Anleitung eines Physiotherapeuten. „Mach dich mal rund“ hat damit an den EFS eine positive Bedeutung!

 

Neues Beratungsangebot

Sie haben Beschwerden bei der Verträglichkeit von Lebensmitteln, sind mit Ihrem Gewicht nicht zufrieden oder brauchen Hilfe bei der Umsetzung einer speziellen Diät? Aus medizinischen Gründen wird Ihnen eine Ernährungs-umstellung empfohlen?  Ich berate Sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Ernährung. Nach vorheriger Terminabsprache ist eine Beratung in den Räumlichkeiten der EFS möglich.

Bei Vorliegen einer ärztlichen Zuweisung (Notwendigkeitsbescheinigung nach § 43 SGB V) beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel an den Kosten.

Weitere Informationen unter www.ernaehrungsberatung-rahimi.de oder Tel.: 05435/3369414 oder direkt bei mir, wenn ich im Hause bin.

Monika Rahimi