Remarque-Projekt im Deutschunterricht

„Die Nacht von Lissabon“: Dieser Roman des in Osnabrück geborenen Schriftstellers Erich Maria Remarque war Thema im Deutschunterricht der U1 und der U3 im Schuljahr 2020/21.
Neben der „klassischen“ Bearbeitung des Romans haben die Schüler:innen interessante Exkursionen und Rundgänge mit Theaterszenen in Osnabrück geplant und durchgeführt, denn Teile des Romans spielen in unserer Heimatstadt.

Mehr zum Projekt hier: Bericht – Die Nacht von Lissabon


Improtheater-Projekt der EFS voller Erfolg

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Inklusives Improvisationstheater-Projekt der EFS und der Arche Tecklenburg
Drei Samstage wurde geprobt, am vierten Samstag fand die Aufführung  bei Sonnenschein im Garten der Apfelallee in Tecklenburg statt- zur Freude aller Beteiligten und zur Freude des begeisterten Publikums.
Weitere Infos hier: Bericht HP Arche

Foto-Ausstellung der U1 im Studier-Café

„Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nicht sichtbar geworden wäre“ (Robert Bresson): Genau das haben wir versucht durch unsere Ausstellung im Modul 5 „Kunst“ bei Anne Harpenau auszudrücken.

Wir zogen los und fotografierten unsere ersten kreativen Werke während des Homeschoolings. Mit dem Auftrag, besondere Momente einzufangen betrachteten wir Gegenstände, Orte und Menschen aus einem anderen Blickwinkel. Danach fügten wir die aufgenommenen Werke zusammen und erstellten unsere ganz eigene Vernissage. Die Ausstellung im Studier-Café verführt zum Betrachten und Bestaunen. Wir laden ein, die Bilder auch länger als eine Sekunde anzusehen, denn jedes Bild hat etwas Besonderes und erzählt seine ganz eigene Geschichte.

Anna Schreiber, U1

Ausstellung_Studiercafé


M5 Spiel: Actionbounds gegen Corona-Blues

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir uns in den Oberstufen im Modul 5 mit dem Thema Spiel beschäftigt. An sich ein eher praktisches Thema. Dadurch, dass es in diesem Schuljahr examensrelevant war, wurde im Vorfeld deutlich, dass auch mehr theoretische Inhalte als üblich einfließen würden. Die Corona-Pandemie hat uns im Hinblick auf das praktische Tun und das Ausprobieren der Spielmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun mussten coronakompatible Spielalternativen her, da der Unterricht teilweise in Halbgruppen und oftmals im kompletten Homeschooling stattfand. Aber wir wollten spielen! Also entschieden wir uns in der O1 für Actionbounds.

Actionbound?! Was ist das eigentlich? Actionbound beschreibt eine App, mit der es möglich ist, digitale Schnitzeljagden zu spielen und selbst zu kreieren. Wir starteten im Dezember mit einem Weihnachts-Actionbound. Alle nutzten die App, und wir versuchten gemeinsam -digital- unser Weihnachtsfest zu retten, indem wir kniffelige Rätsel lösten. Im Anschluss haben wir in Gruppen via Videokonferenzen eigene Actionbounds erstellt und so konzipiert, dass diese von jedem zu Hause gespielt werden konnten, und wir dennoch ein gemeinsames Erlebnis hatten. Großen Spaß hat im Anschluss die Ergebnisauswertung gemacht – insbesondere das Begutachten der aufgenommenen Audio- und Bilddateien.

Helena Ungemach


Gestalten mit der Natur… in der Natur…

Der Modul-5-Kurs „Kunst – Landart“ stellt sich vor.

Im Kurs „Kunst – Landart“ haben die Oberstufenklassen Werke mit Naturmaterialien im Freien gestaltet. Inspiriert durch das Schaffen des Landartkünstlers Andy Goldsworthy wurden verschiedene Arbeitsaufträge mit Hilfe von unterschiedlichen Gestaltungstechniken und vielfältigen Naturmaterialien umgesetzt.

Besonders viel Spaß kam bei der gemeinsamen Gestaltung in Gruppen auf – zum Beispiel beim Auftrag „Gestalten mit dem Material Holz“ oder „Ein Quadratmeter Natur ordnen“! Aber auch die besondere Situation unter „Corona-Bedingungen“ konnte den Schaffensdrang nicht ausbremsen. Jede/r konnte in Einzelarbeit im Homeschooling-Modus Werke in der Natur gestalten. So sind viele individuelle Installationen entstanden. Die Ergebnisse wurden – ganz im Zeichen der Digitalisierung – in gemeinsamen „Padlets“ zusammengefügt und zur Ausstellung gebracht.

Eine Auswahl der Ergebnisse ist hier zu bewundern!

Eckhard Heggemann

 



Musikunterricht in Zeiten von Corona

Musikunterricht – alternativ

Ein Musikunterricht ohne Singen ist eigentlich unvorstellbar. Dennoch schafft die EFS wertvolle Möglichkeiten, den Musikunterricht alternativ zu erleben.

Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Bodypercussion und die Verklanglichung von Texten (Klanggeschichten). Dazu zählen unter anderem das gemeinsame rhythmische Spielen mit Handtrommeln, Bongos und Cajons.

Zusätzlich runden Klanghölzer, Glockenspiele, Xylophone und Rasseln die Vertonung von Geschichten ab.

Freies und improvisiertes Instrumentalspiel setzt dabei keine musikalische Vorbildung voraus. Es ist ganz einfach und spielerisch, sich für diese Musikangebote zu begeistern.

 


Klasse O2 gibt Tipps gegen Cybermobbing

Was kann man tun, wenn ein Kind gemobbt wird (via Handy oder im Netz)? Wie kann man rechtlich vorgehen? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen-Klassen beschäftigt.

Ihre zentralen Handlungsempfehlungen:

  • Eltern und Erzieher sollten so schnell wie möglich, aber mit Bedacht reagieren, wenn  es einen berechtigten Verdacht gibt.
  • Dem Opfer sollten niemals Vorwürfe gemacht werden.
  • Der Mobbing-Vorfall ist ernst zu nehmen und darf nicht ignoriert werden.
  • Sie sollten dem Opfer helfen und deutlich machen, dass dies eine Verletzung des Persönlichkeitsrecht ist.
  • Sie sollten unbedingt Vorfälle dokumentieren und Beweise sichern.
  • Sie sollten Konsequenzen für den/die Täter*in überlegen.
  • Im Falle eines Falles sollten sie rechtliche Schritte einleiten (Polizei etc.)
  • Sie sollten Vorfälle melden (Melde-Buttons auf Internetseiten).
  • Es gibt Beratungsstellen, die sie kontaktieren können.
  • Eine Unterlassungsklage oder eine Abmahnung sind Optionen.
  • Sie sollten den Anbieter kontaktieren.
  • Lehrer und Schulleitung sollten gegebenenfalls die Schulsozialarbeiter informieren.
  • Es ist wichtig, nicht voreilig Kontakt zu den Eltern der Täter zu suchen, sondern genau abzuwägen.

Weitere Informationen zum Thema Cybermobbing hat die O2 in diesem Handout zusammengestellt:

Cybermobbing


Quereinstieg und vergütete Praxisstellen

Für Quereinsteiger*innen – insbesondere mit praktischen Vorerfahrungen – besteht im Rahmen der Ausbildung die Möglichkeit einer vergüteten Praxisstelle durch Anstellung als Ergänzungskraft (50-Prozent-Stelle) in Einrichtungen im Stadtgebiet Osnabrück. Nachstehend findet sich eine Liste der Kitas, die derartige Stelle anbieten.  Die Anstellung ist nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 möglich.

Im Landkreis Osnabrück werden die vergüteten Praxisstellen (50-Prozent-Stellen) unter dem Begriff „Zusatzkräfte in Ausbildung“ angeboten. Eine Liste der aktuell bekannten Einrichtungen findet sich ebenfalls unten.

Die Stellen werden nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag für die Berufsfachschule Klasse 2 vergeben.

Die Ausbildung wird in zwei Vollzeitformaten angeboten:

  1. Berufsfachschule Klasse 2 mit Abendunterricht (Einsatz in der Praxis durchgehend an 4 bis 5 Tagen pro Woche möglich).
  2. Berufsfachschule Klasse 2 mit Tagesunterricht (Einsatz an zwei Tagen pro Woche, in den Blockwochen und Ferienzeiten möglich).

Unterrichtszeiten für Vollzeitklassen BFS und FSP

  • Mo – Fr. 7.45 – 15.45 Uhr

Unterrichtszeiten BFS mit Abendunterricht

  • Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr
  • 1 x Monat Samstag 7.45 – 14.45 Uhr
  • 4 Blockwochen (Mo-Fr. 7.45 – 16.20, Sa. 7.45 – 12.45) über das Schuljahr verteilt

Bitte teilen Sie in der Bewerbung den Einrichtungen die bevorzugte Variante mit.

Bitte schicken Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Motivationsschreiben, beglaubigte Kopien des Schulabschlusses, beglaubigte Kopien der Berufsausbildung (falls vorhanden), pfarramtliches Zeugnis, 2 Lichtbilder (Fotos mit Namen beschriften!), Beschäftigungsnachweise bei Personen mit beruflicher Vorbildung/Berufserfahrung), und Sie erhalten einen Termin für ein Bewerbungsgespräch an den EFS Osnabrück.

  • Weitere Anfragen richten Sie bitte direkt an die Kindertagesstätten im Landkreis Osnabrück.
  • Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft informieren über die pädagogischen Geschäftsführerinnen der Ev. Kindertagesstätten.
  • Im Bereich Melle-Georgsmarienhütte informiert Frau Anke Fuchs (Fuchs@evlka.de), und im Bereich Bramsche gibt Frau Siri Wolff (siri.wolff@ev-kitas-bramsche.de) Auskunft.
  • In der Samtgemeinde Bersenbrück ist Petra Barth barth@bersenbrueck.de Ansprechpartnerin.

Informationen Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogische Assistent Klasse 2:

  • 960 Stunden Theorie
  • 600 Stunden Praxis für Quereinsteiger/-innen
  • (Vorgabe KMK-Vereinbarung)

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger + Realschulabschluss
  • Berufsausbildung + Realschulabschluss
  • Realschulabschluss + Aufbauqualifizierung
  • (Tagespflegepersonen und Spielkreisleitungen)
  • + dreijährige Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung
  • Absolventinnen/Absolventen der zweijährigen BFS Sozialpädagogik
  • weitere Einzelfallentscheidungen
  • Anrechnungsmöglichkeiten von einschlägigen Praxiszeiten erbracht im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes.

Liste der Einrichtungen sowie weitere Informationen hier:

Brosch_Quereinstieg

Kindertagesstätten_Osnabrück

Kitas Tätigkeitsbegleitende Ausbildung Landkreis


Hurra! HPTZ 3 feiert Examen

Endlich vorbei (?) – und trotzdem traurig (!)
So war die Stimmung bei der Verabschiedung der HeilpädagogInnen-Klasse am 10. Juli 2020 in der Aula der EFS. Als Klassenlehrerin Renate Grieger-Müller ihre Abschlussrede hielt, flossen sogar einige Tränen. Gleichzeitig freuten sich alle über ihren Abschluss zum/zur staatlich anerkannten Heilpädagog/in, für den die 11 Absolventinnen sehr viel Zeit und Kraft investiert haben.
In ihren abschließenden Worten ließen die Klassenlehrerin sowie eine Teilnehmerin die vergangenen 2,5 Jahre Revue passieren.  Eine positive Haltung gegenüber dem Individuum, das ist einer der zentralen Aspekte, welcher in der Ausbildung immer wieder aus unterschiedlichen Richtungen vertieft wurde. Entsprechend dieses Themas verschenkte Frau Grieger-Müller selbstgestrickte Socken von Grüße 36 bis 47 an ihre Klasse – individuell, passend, wärmend und wohltuend.
Musikalisch wurde die Verabschiedung sehr schwungvoll von Jörg Spaude am Klavier begleitet, bevor es zur Zeugnisvergabe mit angemessener „Corona-Distanz“ kam.

Herzliche Glückwünsche, liebe HPTZ 2 unendlich!