OLB Kultur der Unterstufen

Impressionen aus dem OLB Kultur der Unterstufen. Zum Thema „Drei Akte in unruhigen Zeiten“ haben die Unterstufen-Klassen ganz unterschiedliche Szenen erarbeitet und als Schattentheater mit den MitschülerInnen geteilt.

Herausgekommen sind Stücke, die berührt und zum Nachdenken angeregt haben. Danke, liebe Unterstufen für Euer Engagement!

Verena Jannaber


Babysitterkurse der BFS1 in Osnabrück und Bad Laer

Gemeinsames Projekt der EFS (Klasse BFS1) und der Hauptschule Osnabrück Innenstadt zum Thema „Baby-Handling – Tragen, Trösten, Wickeln“. Die SchülerInnen haben spannende Spiele und kreative Beschäftigungen für Drinnen und Draußen kennengelernt. Auch wichtige Fragen wurden beantwortet, etwa „Was muss bei Mahlzeiten beachtet werden?“, „Wie lässt sich die Kontaktaufnahme zu Eltern und Kindern positiv gestalten?“, „Wie lassen sich brenzlige Situationen einschätzen, darunter der Umgang mit Angst, Wut, Streit oder Unwohlsein?“

Wickeln will gelernt sein.

Fünf SchülerInnen der Hauptschule haben mit ihrer Lehrerin an diesem Kurs in den EFS teilgenommen. Und auch SchülerInnen der BFS1 waren dabei. Eine tolle Aktion!

Bauen mit Bauklötzen.
Auch beim Tragen auf das Köpfchen achten.
Spiele für Drinnen und Draußen.

Und auch die OBS Geschwister Scholl Schule Bad Laer bekam Besuch von SchülerInnen der BFS1. Ausstaffiert mit Babypuppen, Kinderwagen, Fläschchen, Tragerucksäcken und vielen neuen Spielen erlebten die 15 Mädchen der 9. und 10.Klassen einen erkenntnisreichen und auch lustigen Vormittag. Sie erhielten Tipps und Kniffe für die Arbeit als Babysittern und zum Abschluss der Veranstaltung ein Zertifikat, das sie bei künftigen Aufgaben vorzeigen können.

Es gibt einiges zu lernen.
15 Schülerinnen aus Bad Laer erhielten ein Babysitter-Diplom.
Malen gehört auch dazu.
Wie lässt sich ein unruhiger Säugling beruhigen? Mit viel Liebe und Geduld.

Silvia Retta-Juchem


Von den Schwierigkeiten der „Leichten Sprache“

Wie schwierig die „Leichte Sprache“ ist, zeigten uns in einem Workshop in diesem Herbst der Leiter des Büros für Leichte Sprache in Osnabrück Thorsten Lotze und seine Mitarbeiterin Shpresa Matoshi. Wir diskutierten über selbstverfasste, praxisbezogene Texte und mussten uns besonders der Kritik von Shpresa Matoshi beugen. Denn als examinierte Prüferin für Leichte Sprache, die selbst mit Lernschwierigkeiten konfrontiert ist, wies sie uns unerbittlich auf unverständliche Formulierungen hin. Zum Beispiel übersetzten wir folgenden Text: 

„Liebe Familien, 

seit Januar 2016 nehmen wir am Bundesprogramm ‚Sprach Kitas- weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist‘ des Bundesfamilienministeriums teil und werden dabei durch unsere zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich Sprache unterstützt. Hierbei liegt der Schwerpunkt in der alltagsintegrierten Sprache und ist ein elementarer Bestandteil unseres gelebten Kitakonzeptes geworden. Nun läuft dieses so wichtige Programm zum Ende dieses Jahres aus.“

In unserer Übersetzung lautet der Text nun folgendermaßen:

„Liebe Familien, 

wir nehmen am Bundesprogramm ‚Sprache‘ teil.

Wir haben zusätzliches Personal dafür.

Der Schwerpunkt liegt auf der Sprachentwicklung.

Das Programm läuft im Dezember 2022 aus.“

Dabei wies uns Shpresa Matoshi immer wieder auf Verständnisschwierigkeiten hin, die Menschen haben können, die Schwierigkeiten mit der Standardsprache haben. Für uns gebräuchliche Worte bedeuten für andere Hürden, die sie nicht überwinden können, wie zum Beispiel „unseres gelebten Kitakonzeptes“, da die Metapher vom „gelebten Kitakonzept“ nicht verstanden wird. Satzkonstruktionen müssen wir vereinfachen, auf Konjunktive, indirekte Rede und Metaphern verzichten, da vor allem doppelbödiges Sprechen von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten mit der Standardsprache haben, kaum verstanden wird. Wenn wir die „Leichte Sprache“ verwenden wollen, müssen wir uns auch mit den Menschen beschäftigen, die wir in dieser Sprache ansprechen wollen. Wenn wir niemanden vergessen und unbeachtet lassen wollen, dann müssen wir lernen, auch die „Leichte Sprache“ zu nutzen.

Thorsten Lotze und Shpresa Matoshi schärften in diesem Workshop unser Bewusstsein für die Sprache, die auch zu einer Barriere werden kann.

Annette Jürgensen und die HPTZ 3


Weiterbildung Praxismentoring

Das Land Niedersachsen gewährt nach Maßgabe dieser Fördergrundsätze und der VV/VV-Gk zu § 44 LHO Zuwendungen zur Förderung qualitätssteigender Maßnahmen im frühkindlichen Bereich. Ziel der Förderung ist es, die Praxisanleitung angehender pädagogischer Kräfte zu professionalisieren und das Praxismentoring als Instrument der Qualitätssicherung zu verankern.

Förderfähig sind hierbei Grundkurse als auch Aufbaukurse des Praxismentoring in dem Förderzeitraum bis 31.12.2022 (eine Weiterführung des Förderzeitraumes im Kalenderjahr 2023 wird im Herbst verabschiedet).

Der Fortbildungsbereich der EFS bietet Praxismentoring in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Region Osnabrück seit Jahren erfolgreich an. Im Detail finden Sie Informationen zum Grundkurs „Praxismentoring“ hier oder alternativ auf der Homepage der EFS unter dem Reiter Fortbildungen ab Seite 27 f.:

https://www.efs-os.de/wp-content/uploads/Neues-Fortbildungsheft.pdf

Eine wichtige Stellschraube bei der Gewinnung von Nachwuchskräften ist eine qualitativhochwertige und professionelle Praxisanleitung in Ihren Einrichtungen in enger Kooperation mit uns als Ausbildungsstätte. Wir müssen uns auf die junge Generation einstellen und sie für den Beruf der Erzieherin/des Erziehers gewinnen. Nutzen Sie die Chance und qualifizieren Sie jetzt ihr Team gemeinsam im Praxismentoring zur Optimierung ihrer personalen Qualität. Wenn wir Sie unterstützen sollen, melden Sie sich gerne via Mail bei k.nolte@efs-os.de.

Wir bieten drei Möglichkeiten der Teilnahme an zertifizierten Kursen im Praxismentoring an:

  • Individuell und passgenau als Inhousefortbildung (Termine nach Absprache)
  • Vielfältig als heterogene Weiterbildung (Termine siehe digitales Fortbildungsheft EFS)
  • Mit Abstand als Onlineweiterbildung (Termine siehe digitales Fortbildungsheft EFS)

Neben dem Angebot der Teamschulung nehmen wir grundsätzlich auch Einzelanmeldungen für Praxismentoringkurse an.  Melden Sie gern die Interessenten Ihrer Einrichtung.

Inhalte der Weiterbildung im Grundkurs sehen Sie hier aufgeführt:

Modul 1 „Identität als Praxismentorin entwickeln“
Modul 2 „Praktische Ausbildung planen und begleiten“
Modul 3 „Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und begleiten“
Modul 4 „Auszubildende beraten“
Modul 5 „mit Auszubildenden reflektieren“
Die 5 Module des Grundkurses Praxismentoring umfassen 44 Unterrichtseinheiten.


Die Zusatzmodule des Aufbaukurses umfassen 24 Unterrichtseinheiten:


Modul 1 „bezogen auf Praxismentoring beraten und reflektieren“
Modul 2 „Praxismentoring organisieren“
Modul 3 „Netzwerke und Ausbildungskonzepte entwickeln und verankern“

Noch ein kleiner Hinweis- es gibt neues Filmmaterial zur Ausbildung:

https://www.youtube.com/watch?v=1p5P6FTP3fE (Suchbegriff: ErzieherInnen)


Einladung: Glaubensimpulse Frieden am 16.3.

Die Abendklassen und alle Interessierten sind zu Glaubensimpulsen in der Aula eingeladen. Anlässlich des Krieges in der Ukraine geht es insbesondere um biblische Aspekte zum Frieden:

„Friede soll mit uns sein…“

Wegen der „Corona-Kohorten-Regelung“ wird die Andacht zu zwei unterschiedlichen Zeiten (während des Unterrichts) angeboten.

Mittwoch, 16. März 2022

18.15 Uhr: TZ 1A (MB) und BFS 2ca (Bey)
18.40 Uhr: TZ 1B (Ru) und TZ 3 (Chr)

Dietmar König


Engelsbotschaften aus der Unterstufe

Die Unterstufenklassen haben sich im Unterricht mit dem Thema „Engel“ beschäftigt. Religionspädagogin Birgit Jaeger berichtet:

„Engel finden wir in der Adventszeit überall. Adventszeit ist die Zeit der Engel. Die biblischen Geschichten erzählen uns von Engelsbegegnungen,  von Gottes Boten, von seinem Bodenpersonal.

Die Botschaft der Engel  an die Hirten auf dem Felde in der  der Weihnachtsgeschichte:

Fürchtet euch nicht, siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn Euch ist heute der Heiland geboren.

Folgende Fragen bewegen uns dabei:

Ist dir schon Mal ein Engel begegnet?

Hände wie deine, wie du dein Gesicht und blickt er dich an, dann erkennst du ihn nicht, viel später fällt dir ein: Das kann ein Engel gewesen sein.

Wo bist du jemandem zum Engel geworden?

Wir Menschen sind Engel mit nur einem Flügel. Um Fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

 

Die Engelsflüge vor der EFS (Bild) weisen darauf hin, dass es auch hier Engelsbegegnungen geben kann.

 

 

 

 


Studientage O2: SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen

Zwei Tage zur freien Verfügung: Was machen wir damit? Zeit miteinander, sich als Gruppe erleben, Spaß miteinander haben, vielleicht gemeinsam kochen und / oder essen und eine Exkursion mit fachlichem Input. Aus diesen Überlegungen wurde ein abwechslungsreiches selbstorganisiertes Programm:

Am Donnerstag, 14. Oktober, ging es mit dem Zug nach Bremen. Im SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen erwartete uns Frau Zieme (Bereichsleitung, Kinderwohngruppen), die uns von dieser Trägereinrichtung und ihren Abteilungen berichtete. So erfuhren wir, dass das klassische SOS-Kinderdorf in Worpswede nur eine Einrichtung in einer vielfältigen Angebotspalette von Frühberatung, Familienzentrum inkl. Krippe und Kita, über Schulbetreuung, Tages- und Wohngruppen ist. Darüber hinaus werden junge Menschen auf dem Weg in die Selbständigkeit und dem Ausbildungsweg begleitet. Der offene Stadteiltreff lädt alle Bewohner*innen der Umgebung zu günstigen Mittagsangeboten, ins Café, zu Spielenachmittagen u. ä. ein. Frau Glingener (Frühberatung) und Frau Stegert (Jugendwohngruppen) stellten uns ihre Arbeitsfelder vor und unsere vielen Fragen wurden gerne beantwortet.

Die vielen Angebote und Projekte können wir hier gar nicht darstellen. Es lohnt sich aber, weiter auf der Homepage des SOS Kinderdorfs Bremen zu recherchieren: https://www.sos-kinderdorf.de/kinderdorf-bremen.

Wie wir gehört haben, ist das SOS Kinderdorf auch ein guter Arbeitgeber. 😊 Bewerbungen auch für Praktika werden gerne entgegengenommen.