Aktuelles

Gib der Kälte keine Chance!

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er bringt uns Stoßlüften, hopsasa.“ Diese auf die Schnelle gedichtete neue Strophe des bekannten Herbstliedes zeigt, dass der Herbst 2020 ganz besondere Herausforderungen mit sich bringt – auch für die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der EFS. Corona-bedingtes Lüften sorgt für frische Temperaturen in den Klassenräumen. Doch die Schülerinnen und Schüler (oben ein Bild der O3) sind bestens vorbereitet: Sie zeigen Aerosolen und kühlen Herbsttemperaturen gemeinsam die kalte Schulter. Kuscheldecken, flauschige Onesies, Wärmflaschen, Thermoskannen sowie der altbekannte Zwiebellook sind in so mancher Klasse derzeit das Gebot der Stunde.


Gemeinsam gegen Rassismus

Stiller Protest gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz: Grüne Armbänder an den Handgelenken der Schülerinnen und Schüler der EFS weisen derzeit auf eine Kampagne der Landeskirche Hannover gegen Rassismus hin, zu der Landesbischof Meister nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd  aufgerufen hat.

Birgit Jaeger, Inklusionsbeauftragte für den Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte und Lehrerin an den EFS, führt aus: „Dieser stille Protest setzt auf die Kraft von gemeinsamen Zeichen und Gesten über alle kulturellen Grenzen hinweg.“

Stiller Protest lehne jede Form von Gewalt ab. Dieses wichtige Anliegen wurde auch  in  einer Schulandacht der Atempause verdeutlicht. Meinungen von Schülerinnen und Schülern zeigen, wie wichtig diese Art des Protestes an unserer Schule und in der Gesellschaft ist. Sie untermauern auch die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema: „Mir wurden meine eigenen Vorurteile deutlich. Alle sollten sich in unserer Schule für Toleranz und Frieden einsetzen wie es auf den Bändern steht:„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9).

Die Atempause endete mit einer Schweigeminute. Gemeinsam stehen wir an den EFS gegen Rassismus und Intoleranz ein.

 


Erntedankfest einmal anders

Fünf Erntedanktische schmücken die Flure der EFS

Farbenfrohe Blumen, Denkanstöße und Erntekronen der besonderen Art finden sich derzeit im Eingangsbereich und in den Fluren der EFS. Die kreativen Erntegaben sind in einem Projekt der U1 sowie der Bfs1A unter Anleitung von Frau Jaeger und Frau Köster entstanden und erfreuen seit einigen Tagen Schüler und Lehrer.

Erntedank ist traditionell als Dankfest für die Ernte oder auch ganz anders zu verstehen, denn „Danke“ lässt sich für viele verschiedene Dinge des Lebens sagen. Die kreativen

Erntekronen adressieren in diesem Zusammenhang unterschiedliche Themenbereiche:

„Trotz Corona – Erntedank“, „Erntedank und gesunde Ernährung“ sowie „Erntedank und Dankbarkeit für das Gute in meinem Leben“. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigten sich auch dankbar über dieses besondere Projekt. So erklärte eine Schülerin: „Durch diese Aktion hat Erntedank eine neue Bedeutung für mich gewonnen und ist mir wieder wichtig geworden.“ Eine Mitschülerin schloss sich an: „Ich finde es spannend, Erntedank mal ganz anders zu bedenken. Eine dankbare Haltung hilft mir, auch in der Corona-Zeit positiv zu bleiben.“


Gelebte Umweltbildung

 

Neue Nachhaltigkeitsprojekte, die dazu beitragen sollen, „die Schöpfung zu bewahren“

26. September 2020. Nachhaltigkeit hat viele Facetten, und wer als Schule umweltfreundlicher und zukunftsorientierter agieren möchte, muss daher an verschiedenen Stellschrauben ansetzen. Wie das konkret aussehen kann, demonstrieren die Evangelischen Fachschulen derzeit mit unterschiedlichen Projekten und Ansätzen. Los ging es bereits vor mehr als 12 Jahren, also noch bevor Bewegungen wie „Fridays for Future“ Themen wie Klimawandel und Co. mehr Aufmerksamkeit beschert haben. Seit 2008 kooperieren die EFS mit der NaCon GmbH, um den CO2-Abdruck der Schule immer weiter zu verkleinern. „Doch das ist nur eine von vielen Initiativen, die wir gestartet haben, um die Umwelt zu entlasten, Energie einzusparen und Nachhaltigkeit zu demonstrieren“, berichtet EFS-Schulleiterin Ulrike Kläfker. Weitere Beispiele sind die Bienen-AG, die in diesem Schuljahr erstmalig stattfindet, eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, ein Blockheizwerk, das in den Herbstferien in Betrieb geht, sowie Spalierobst und weitere Bäume, die im Vorgarten der Schule gepflanzt werden.

Neue Bienen-AG vermittelt Wissen rund um die Honigbiene

Wie klein aber mit großem Einfluss Umweltbildung an den EFS weitergegeben wird, zeigt sich am Beispiel der Bienen-AG. Unter Federführung von Pädagogin und Imkerin Rebecca Reuter lernen die Schülerinnen und Schüler einiges über den Umgang und die Pflege der Honigbiene sowie zugehörige Materialien zur Bienenhaltung. Dieses Wissen können sie später auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen. Anfang September sind nach langer Vorbereitungszeit zwei Völker Honigbienen in den Schulgarten eingezogen. In ihren ersten Wochen an den EFS wurden sie schon aufgefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt. Besonders faszinierend fanden die Schülerinnen und Schüler der Bienen-AG die Kettenbildung der Bienen an der Wabe (s. Foto). Sie haben sich de Kästen durchgesehen und verschiedene Wabeninhalte verglichen, etwa Honig, Zuckerwasser, Brut oder Pollen. Zudem haben sie überprüft, wie viele Varroa-milben seit der letzten Behandlung gefallen sind und noch einmal behandelt.

Eingesparte Energiekosten finanzieren neuen Heizkessel

Beispiel CO2-Fußabdruck: Hierzu gehörte zu Beginn etwa der Rückbau des zentralen Warmwassers im Schulbereich. Zugleich wurden aber auch Zeitschaltuhren eingebaut und zugängliche Rohrleitungen gedämmt, um den Energieverbrauch zu minimieren. Ein weiterer Projektpfeiler war eine Neueinstellung der bereits vorhandenen Regelungstechnik. „Beweggründe für diese Maßnahmen waren, dass wir zum einen Kosten einsparen, zum anderen aber auch ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein setzen wollten“, berichtet Ulrike Kläfker. Von den Einsparungen sollte in der Folge ein neuer Heizkessel finanziert werden: „Wir haben damals sieben Jahre anvisiert und waren erstaunt, dass wir bereits nach drei Jahren genug Kosten gespart hatten, um 2011 die Heizzentrale umzubauen.“ Hierbei wurden auch Wärmeerzeugung und -verteilung neu strukturiert, Regelungstechnik und Pumpen modernisiert sowie das Heizungsnetz hydraulisch abgeglichen. „Ganz wichtig war für uns aber auch, dass Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen ein neues Bewusstsein in Sachen Raumlüftung und Heizung entwickeln. Hier gibt es ja ganz unterschiedliche Wohlfühltemperaturen, die erst einmal herausgefunden und abgeglichen werden mussten. All unsere Planungen setzen also immer die Mitwirkung und das Engagement aller Beteiligten voraus, sodass wir gemeinsam in Sachen mehr Nachhaltigkeit vorankommen“, kommentiert Kläfker.

Auftrag für Schüler und Lehrer

Weiter ging es 2015, als die EFS auf moderne LED-Technik umrüsteten und so weitere Energiefresser aus den Schul- und Klassenräumen verbannen konnten. Nach den Herbstferien sollen eine PV-Anlage gemeinsam mit einem Blockheizkraftwerk ihre Arbeit aufnehmen und für einen hohen Anteil Eigenstromproduktion sorgen. „Ab 2021 werden wir Überschussstrom abgeben können und unseren CO2Fußabdruck im Vergleich zu 2008 halbiert haben. Das macht uns nicht nur ein klein wenig stolz. Da wir uns Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung auf unsere Fahnen schreiben, ist es uns zudem immens wichtig, diesem Auftrag und Anliegen konkrete Taten folgen zu lassen. Ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen, Tier und Mensch beginnt im Kleinen, und jeder kann seinen Teil dazu beitragen – dies ist wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Bildungseinrichtung.“

Auch die Anpflanzung von Spalierobst, Beerensträuchern sowie eines Kräuterbeets untermauert das vielseitige Umweltengagement der angehenden Erzieherinnen und Erzieher, ihrer Lehrerinnen und Lehrer. „In den kommenden Jahren wird uns gemeinsam bestimmt noch einiges einfallen, wie wir das immens wichtige Thema Umweltbildung mit Leben füllen und (be-)greifbar machen“, resümiert Kläfker.



Wir wünschen schöne Ferien! Aktion: Lesezeichen zum Mitnehmen

Die „Atempausen“ sind kleinere geistliche Impulse im Schulalltag, die von den Lehrkräften des Fachs Religion angeboten werden. Aufgrund der aktuellen Bedingungen haben seit März leider keine Atempausen mehr stattgefunden.
Daher hat Birgit Jäger, Religionslehrerin, zum Schuljahresende noch einmal eine Atempause per Mail an die Schulgemeinschaft der EFS gemailt, die im Folgenden zu lesen ist.
Auch die Lesezeichen, die an Girlanden durch den Schulflur aufgehängt wurden, sind eine schöne Idee zum Abschied vor den Ferien.

Danke an Birgit Jäger für diese Aktionen!

Allen Schülerinnen und Schülern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Lehrerinnen und Lehrern wünschen wir sonnige, erholsame und entspannte Sommerferien.
Macht es gut – bis zum 27. August!

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,  liebe Lehrerinnen und Lehrer,

mit diesen Worten aus einem Kinderlied, schicke ich einen letzten Impuls vor den Sommerferien. Sonnenstrahlen tun uns immer wieder gut, besonders auch in den Corona-Krisenzeiten, in den so vieles nicht selbstverständlich geht.

Sonnenstrahlen wärmen uns und machen das Leben heller. Auch gute Worte können uns zu einem Sonnenstrahl werden. Da ich euch nicht mehr direkt sehe, werde ich Girlanden mit Lesezeichen in der Schule aufhängen.

Jeder nehme sich dann gerne ein gutes Wort  als Sonnenstrahl mit in die Ferien.

Gottes Segen begleite euch!                Birgit Jäger

 

Ich schenk Dir einen Sonnenstrahl,
der das Gute auf Dich lenkt.
Er grüßt Dich viele hundertmal,
weil jemand an Dich denkt.

Ich schick Dir einen Sonnenstrahl,
der sagt, die Welt ist schön,
auch wenn Du traurig bist einmal,
wird sie sich weiter dreh’n.

Ich schick Dir einen Sonnenstrahl,
damit Du fröhlich bist,
so dass Du spürst es jedes Mal,
dass keiner Dich vergisst.

Ich schick Dir einen Sonnenstrahl,
der dunkle Wolken schnell vertreibt,
und wenn die Sonne wärmend strahlt
das Schöne sich dann zeigt.

 


Hurra! HPTZ 3 feiert Examen

Endlich vorbei (?) – und trotzdem traurig (!)
So war die Stimmung bei der Verabschiedung der HeilpädagogInnen-Klasse am 10. Juli 2020 in der Aula der EFS. Als Klassenlehrerin Renate Grieger-Müller ihre Abschlussrede hielt, flossen sogar einige Tränen. Gleichzeitig freuten sich alle über ihren Abschluss zum/zur staatlich anerkannten Heilpädagog/in, für den die 11 Absolventinnen sehr viel Zeit und Kraft investiert haben.
In ihren abschließenden Worten ließen die Klassenlehrerin sowie eine Teilnehmerin die vergangenen 2,5 Jahre Revue passieren.  Eine positive Haltung gegenüber dem Individuum, das ist einer der zentralen Aspekte, welcher in der Ausbildung immer wieder aus unterschiedlichen Richtungen vertieft wurde. Entsprechend dieses Themas verschenkte Frau Grieger-Müller selbstgestrickte Socken von Grüße 36 bis 47 an ihre Klasse – individuell, passend, wärmend und wohltuend.
Musikalisch wurde die Verabschiedung sehr schwungvoll von Jörg Spaude am Klavier begleitet, bevor es zur Zeugnisvergabe mit angemessener „Corona-Distanz“ kam.

Herzliche Glückwünsche, liebe HPTZ 2 unendlich!


Zeugnisse? Überreicht! Fertige ErzieherInnen freuen sich!

In diesem Jahr ist alles anders. Das gilt auch für den Abschlussjahrgang der Fachschule Sozialpädagogik, denn es gab aufgrund der sogenannten „Corona-Regelungen“ zweimal Abschlussfeiern für die Oberstufen.
Die erste Gruppe wurde am 29. Mai verabschiedet, um schon ab dem 1. Juni als examinierte Fachkraft arbeiten zu können, eine zweite Gruppe entschied sich für den ursprünglich geplanten Abschlusstermin am 10. Juli.
Und so gab es jeweils gemischte Gruppen aus O1, O2 und O3 an den beiden „Zeugnistagen“, die in der Aula der EFS  – mit gebührendem Abstand – ihre Abschlusszeugnisse und Geschenke entgegen nahmen. Launige Reden der Klassenlehrerinnen Andrea Manteuffel, Karin Heidemann und Erika Eilers sowie Klaviermusik von Jörg Spaude und lobende Worte von Schulleiterin Ulrike Kläfker boten den Rahmen für die Feierlichkeit.
Leider:
Ohne Eltern und Freunde, ohne Andacht in der Lutherkirche, ohne Sektempfang und ohne Party in der Lagerhalle.  Aber zumindest die Party wird im Mai 2021 nachgeholt!

Herzliche Glückwünsche an alle „neuen“ Erzieherinnen und Erzieher, die die EFS in diesem Sommer 2020 verlassen – und wir freuen uns auf das Wiedersehen im Mai 2021 oder bei anderer Gelegenheit!

Friederike Niederdalhoff, Juli 2020

Und hier die „Corona-Collagen“ von O1, O2 und O3:


Appell der niedersächsischen Fachschulen zur Qualifikation von Fachkräften und mehr…

Folgender Appell zur Förderung des Status von Berufen in der frühen Bildung, zur Stärkung der Qualifikation der Fachkräfte und zur berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung wurde aktuell von der Landesarbeitsgemeinschaft der Fachschulen Sozialpädagogik und Berufsfachschulen Sozialpädagogische Assistenz verfasst.

 


Kunst in der Quarantäne – Sehenswerte Ausstellung der U1 im Studiercafé

Direkt nach den Osterferien startete im Modul 5 der Kurs „Kunst“ – aber leider nicht wie gewohnt im Präsenzunterricht im Werkraum, sondern zunächst als Online-Unterricht.
Also musste eine angemessene Aufgabe gefunden werden, die die Schülerinnen und Schüler zur kreativen Gestaltung aufforderte. Und genau das ist Lehrkraft Anne Harpenau gelungen, wie jeder Besuchende des Studiercafés bei der Betrachtung der einfallsreichen, witzigen und gestalterisch perfekten Fotos bemerken kann.

Die Aufgabe: „Suche ein berühmtes Foto oder Gemälde und inszeniere Dich in ähnlicher Position – möglichst in Bezug zur aktuellen Corona-Pandemie.“
Und hier einige Ergebnisse zur Veranschaulichung: