Aktuelles

EFS-Schüler verkaufen bunte Lichter zugunsten der Osnabrücker Kindertafel

Kreativkurs der Unterstufe arbeitet Hand in Hand mit dem Café & Bar Celona am Nikolaiort

Osnabrück, Oktober 2013. Die Tage werden kürzer, die Zeit der Kerzen und Teelichter ist angebrochen. Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang haben Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Fachschulen (EFS) Ende September individuell gestaltete Kerzen im Café & Bar Celona am Nikolaiort verkauft. Die bunten Lichter sind nicht nur schön anzusehen, sie helfen auch bedürftigen Kindern in der Hasestadt. Der Erlös der Aktion geht zugunsten der Osnabrücker Kindertafel.

Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, angehende Erzieherinnen und Erzieher, haben die Lichter gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Schwichtenberg, erdacht und gestaltet. Hierfür haben sie sie zunächst mit Linoldruckfarben bemalt und anschließend mit Öl eingerieben. „Dadurch wird das Papier transparent, ein schöner Effekt entsteht“, berichtet Schülerin Olga Barros. Sie lernt nicht nur an den EFS sondern ist auch Mutter: „Daher ist es mir sehr wichtig, mich an einer Aktion zu beteiligen, mit der wir konkret und aktiv etwas bewirken können. Denn auch bei uns gibt es Kinder, die unsere Hilfe benötigen.“ Durch die Kunstaktion könne jeder persönlich dazu beitragen, dass ein menschliches Grundbedürfnis gedeckt werde. „Das zeichnet unsere Schule aus: Wir lernen nicht nur theoretisch, sondern wir machen uns auch Gedanken, wie wir etwas ändern und bewirken können“, so Barros.

Einige Lichter sind auch von innen bedruckt, sodass bei Kerzenschein ein weiteres Motiv sichtbar wird. Jede Kerze ist ein Unikat, beim Druck sind sehr unterschiedliche und faszinierende Maserungen entstanden. In der vergangenen Woche haben die Unterstufenschülerinnen und -schüler bereits 20 Lichter an das Café & Bar Celona gespendet, um sich für die Verkaufsmöglichkeit zu bedanken.

Die Schüler haben ihre Aktion „Ein Licht für die Tafel“ genannt. Sie haben als Motto einen Spruch des Schriftstellers Leo Tolstoi gewählt, der die Bedeutung des Lichts in der Dunkelheit versinnbildlicht: „Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.“


Schulgottesdienst zur Reformation 31.Oktober 2013

Der Gottesdienst wurde von der Unterstufe 2 (Fachschule für Sozialpädagogik) vorbereitet, gestaltet und durchgeführt. Es konnte viel Eigenständigkeit und Kreativität bei der Ausgestaltung des Inhaltes, bei den Liedern, bei der Dekoration und bei der Formulierung der Wortbeiträge eingebracht werden. Das theologische Verständnis wurde im vorausgehenden Religionsunterricht erarbeitet. Begleitende Lehrkraft: Dietmar König

 


Da geht noch was: Motivationsschub durch Teilzeitausbildung

Dreifachspagat Beruf, Familie, Ausbildung: Dreimal in der Woche besuchen angehende Heilpädagogen, Sozialassistenten und Erzieher die EFS in Teilzeit. 16 Absolventen freuen sich über erfolgreichen Abschluss der BFS2EA.

Osnabrück, August 2013. Die Vorbereitung für eine Klausur oder Prüfung kann anstrengend und stressig sein. Doch wie schwierig wird es erst, wenn neben dem Lernstress auch noch Job, Haushalt und Familie geregelt werden wollen? Wie ist es möglich, eine Ausbildung als Sozialassistentin, Erzieher oder Heilpädagoge an den Evangelischen Fachschulen mit einer tagtäglichen beruflichen Tätigkeit zu vereinbaren? Die Schülerinnen und Schüler, die jeden Mittwoch- und Freitagabend sowie jeden Samstag in den Klassen der EFS sitzen, machen es vor. Sie absolvieren die Ausbildung an der Berufsfachschule mit Abendunterricht und an der Fachschule für Sozial- oder Heilpädagogik in Teilzeit, arbeiten gleichzeitig fünf Tage die Woche und haben Job, Kinder, Familie, Englischvokabeln, pädagogische Grundlagen, mathematische Formeln, Praxisprojekte, Referate und Co. unter einen Hut zu bekommen.

Wenn die Vollzeitschülerinnen und -schüler den EFS am Nachmittag den Rücken kehren, wird es nur kurzzeitig ruhiger im Schulgebäude. Denn um kurz nach 16 Uhr treffen die ersten Mitglieder der Teilzeitklassen ein. Im vergangenen Schuljahr gab es an der Iburger Straße 183 erstmals eine BFS-Klasse mit Abendunterricht. Die Altersspanne der Schüler lag zwischen 24 und 54 Jahren, die Lebensläufe waren spannend und bunt. In diesem Schuljahr gibt es neben den HeilpädagogikKlassen, zwei Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik in Teilzeitform und wieder eine Berufsfachschulklasse Sozialassistenz mit Abendunterricht. 16 BFSler konnten sich im Sommer 2013 über den erfolgreichen Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung zu Sozialassistentinnen und – assistenten freuen. Von ihnen drücken sechs ohne Pause weiter die Schulbank: In der berufsbegleitenden Ausbildung möchten sie in dreieinhalb Jahren das Berufsziel Erzieher oder Erzieherin erreichen.

Dass sie für ihre Ausbildung viel Zeit und Mühen investieren, steht außer Frage. Doch was zeichnet die Teilzeitklassen an den EFS aus? „Wir sehen hier ein sehr hohes Maß an Zusammenarbeit und viel Ehrgeiz“, berichtet Schulleiterin Ulrike Kläfker. Bei den Abendschülern zeige sich zudem ein besonderer Durchhaltewillen: „Sie wollen es schaffen – und dies trotz hoher Anforderungen, die die Ausbildung, der Beruf und die Familie an die Schülerinnen und Schüler stellen.“ Viele Teilzeitstudierende haben zuvor eine andere Ausbildung absolviert, sie sind Tagesmütter, oder haben sich einige Jahre alleinig der Familie gewidmet. „Jetzt ist es ihnen wichtig, sich umzuschauen und zu erfahren: Was ist mit meiner Vorerfahrung arbeitstechnisch möglich? Wie soll es weitergehen?“, so Kläfker. Hinzu kommt der Wunsch, die eigene Tätigkeit in Kindergarten oder Hort auf pädagogische Füße zu stellen, sich weiterzubilden und im Idealfall die Jobchancen zu verbessern.

Eine Absolventin der BFS2EA, die ihre Ausbildung zur Sozialassistentin im Juli 2013 als Klassenbeste abgeschlossen hat, ist die Osnabrückerin Petra Küpke. Sie arbeitet in einer Kindertagesstätte als Ergänzungskraft, ist außerdem ausgebildete Verwaltungsfachangestellte und hat zwei erwachsene Kinder. Küpke ist froh, sich für die Ausbildung an den EFS entschieden zu haben: „Dieses BFS-Jahr hat mir einen großen Motivationsschub gegeben und mein Selbstbewusstsein ungemein gestärkt.“ Warum ist die Arbeit mit Kindern ihr Traumjob? „Es ist unheimlich spannend zu beobachten, wie sich kleine Menschen entwickeln, und ihnen beim Großwerden zuzusehen. Die Ausbildung hat mir eine pädagogische Absicherung für meine berufliche Tätigkeit gegeben.“ Derzeit kann sich die 47-jährige zwar nicht vorstellen, eine weitere Ausbildung zur Erzieherin zu machen: „Das Lernen in den Abendstunden ist schon sehr anstrengend, und man muss sich wieder auf Klausuren, Prüfungen und ähnliches einstellen. Im Moment möchte ich mich wieder auf meinen Beruf, meine Familie und meine ehrenamtlichen Tätigkeiten konzentrieren. Aber man sollte niemals nie sagen.“ Petra Küpke möchte anderen, die vor der Entscheidung stehen, eine Teilzeitausbildung zu beginnen, aus vollem Herzen raten: „Macht das! Auch wenn das Jahr stressig war. Diese tollen Erfahrungen war es wert. Wir sind alle so stolz über unseren Abschluss. Ich habe Kolleginnen zu dieser Ausbildung geraten.“ Worauf sollten Neustarter achten? „Es ist wichtig, dass man im Vorfeld mit Familie und Partner spricht: Ich schaffe das nur mit Eurer Hilfe. Außerdem braucht es etwas Zeit und Gewöhnung bis man wieder im Lernen drin ist.“




Examensfeier 2013 (FSP und BFS 2Ea)

Herzlichen Glückwunsch!

Die neuen Erzieherinnen und Erzieher – Herzlichen Glückwunsch!

 

BFS 2 EA – Herzlichen Glückwunsch zum Abschlusszeugnis

 

Am 22.6.2013 feierte die Klasse BFS 2 Ea ihren Abschluss zum Sozialassistenten/ zur Sozialassistentin. Der erste Jahrgang, der die Ausbildung als Abendklasse absolviert hat, wurde in feierlichem Rahmen verabschiedet. Die Lehrerinnen, Lehrer und Angehörige waren zu Zeugnisübergabe und Sektempfang eingeladen.




Erlebnispädagogik: Kanadiertour 2011

Bramsche-Rathaus bis Gymnasium Bersenbrück

Ein Erlebnisbericht

Bevor die Boote zu Wasser gelassen wurden, gab es eine Erläuterung der wichtigsten Ruder- und Sicherungstechniken. Während der gesamten Fahrt konnte ich erleben, wie die sich Gruppe besser kennenlernte, Erfahrungen sammelte, Stärken entdeckte und Teamgeist entwickelte. Ich sah so viele verschiedene Vogelarten wie schon lange nicht mehr, konnte beobachten wie die Landschaft sich im Vorbeifahren veränderte und ließ mich hin und wieder treiben. So lernte ich die Strömung des Flusses kennen. Meine Kräfte musste ich während der Fahrt gut einschätzen und einzuteilen. Auch habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich abzusprechen und vorausschauend zu steuern, um so das Boot gut an Hindernissen vorbeizusteuern. Alles in allem lässt sich sagen, dass diese Erfahrung sehr schön und wichtig für mich war und mir sehr viel Kraft für die kommende Zeit geschenkt hat. (Simone, Schülerin – 2011) „Erlebnispädagogik: Kanadiertour 2011“ weiterlesen


HAJK 2011: Wir haben es geschafft …

Ein Erlebnisbericht über eine erlebnispädagogische Exkursion

Um 8 Uhr starteten wir unseren Hajk von den efs. Die ersten 3 km gingen flott von den Beinen. Wir liefen durch den Schölerberg am Zoo vorbei. „Hoffentlich wird es nicht regnen“, waren die Gedanken, die uns von da an begleiteten.

Zwei Schülerinnen hatten die Führung übernommen und suchten mit Karte und Kompass nach dem Weg. An einer Weggabelung kamen Zweifel auf, ob es hier links oder rechts her gehen müsste. Wir entschieden uns für rechts, was sich im Nachhinein leider als falsch herausstellte.

Immer häufiger wurde nach der Länge des Weges gefragt. Die Gruppenleitung motivierte zum Weiterlaufen. Viele kurze Zwangspausen mussten gemacht werden, damit die Gruppe zusammenbleiben konnte. Natürlich wurde deutlich wie nötig ein gewisses Vorbereitungstraining ist, um nicht zu schnell an seine Grenzen zu stoßen. Aber dazu bedurfte es ebenso der richtigen Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Nach einer Toilettenpause an einer Tankstelle gab es noch eine längere Steigung und die erste Etappe war geschafft. „HAJK 2011: Wir haben es geschafft …“ weiterlesen