Theoretisches Wissen praktisch erklärt

Die „Neue Autorität“ – Ein pädagogisches Konzept.

Wir, Katharina Middendorf und Carolin Lampe, sind Studierende der Oberstufe und berichten in diesem Artikel über eine interessante Unterrichtserfahrung:


Im Rahmen des Pädagogik/Psychologie Unterrichts haben wir uns mit dem Thema „Neue Autorität“ beschäftigt. Da dieses Thema sehr komplex ist und wir uns die praktische Umsetzung einiger Aspekte schwer vorstellen konnten, schlug unsere Pädagogiklehrkraft vor, zwei Mitarbeiterinnen aus dem „Haus am Schlehenbusch“, einer stationären Jugendhilfeeinrichtung in Osnabrück, einzuladen, da dort seit drei Jahren schwerpunktmäßig nach diesem Konzept gearbeitet wird.

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Gemischtes Impro – Bühnenbegegnungen zwischen den Studierenden der Heilpädagogik und der IAW (Ledder Werkstätten)

Improvisationstheater? Davon hatte die Klasse HP TZ 2 noch nicht viel gehört, bis sie kurz vor Weihnachten das erste Mal im Theaterpädagogik-Unterricht damit konfrontiert wurde.
Schnell sprang der Funke über, und so trauten sich die 16 Bühnenneulinge schon bald, kleinere Szenen zu improvisieren.
Der theoretische Grundsatz „Alles positiv annehmen!“ war schnell zu lernen, erforderte allerdings in der konkreten Umsetzung allerhand – z.B., wenn man spontan Ballett tanzen musste oder aber ein Blind Date mit 3 Unbekannten absolvierte.

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Exkursion nach Bonn

Foto: Friederike Niederdalhoff

Die Klassen 1b und 1c besuchen das „Haus der Geschichte“ in Bonn
Aus welchem Grund sollten sich zukünftige Sozialassistenten für eine Fahrt nach Bonn in das Museum: »Haus der Geschichte« interessieren?

Ganz einfach: »Geschichte der Kindheit« war ein großes Unterrichtsthema im Fach Pädagogik/ Psychologie. Für zukünftige »Professionelle« in der sozialen Arbeit war und ist es spannend und hilfreich, sich mit der Kindheit, mit Erziehungsidealen und mit dem Alltag von Kindern und Familien in den unterschiedlichen historischen Epochen auseinanderzusetzen. „Exkursion nach Bonn“ weiterlesen


Musik erleben

Der Musikunterricht wird modernisiert
Die Evangelischen Fachschulen haben ihr Konzept für den Fachbereich Musik überarbeitet und ergänzt.

Damit soll eine bessere Voraussetzung für unsere Erzieher(innen) geschaffen werden, um mit Kindern musikalisch zu arbeiten und zu singen.

Seit 2008/2009 haben alle Schüler der Berufsfachschule für Sozialassistenten im Bereich des Musikunterrichts verpflichtend Gitarrenunterricht nach Akkorden. Als weiterer Schwerpunkt des Musikunterrichts wird das »Singen mit Kindern« thematisiert. Dabei werden natürlich Rhythmus- und Klanggeschichten, Tanz und Bewegung sowie gemeinschaftliches Musizieren mit unterschiedlichsten Instrumenten nicht vernachlässigt.

In den folgenden zwei Jahren der Erzieherausbildung haben die Schüler(innen) fakultativ die Möglichkeit, weiterhin das Fach Gitarre zu belegen, um erreichte Kenntnisse zum Begleiten von Liedern zu vertiefen und auszubauen.

Foto: Dietmar König

Im Musikunterricht geht es dann um die Vermittlung »Klassische Musik für Kinder«. Ein zusätzliches umfangreiches Themengebiet sind die »Anforderungen an die Stimme in Theorie und Praxis«. Mit diesem Konzept soll ein angemessenes, solides musikalisches Grundwissens vermittelt werden. Gleichzeitig sollen unsere Absolventen Lust und Mut bekommen,
um mit Kindern die Vielfalt der Musik zu erfahren und dessen Zauber zu genießen. Interessierte Schüler(innen) haben zusätzlich die Möglichkeit innerhalb einer AG Einzelunterricht im Fach Stimmbildung/Gesang zu erhalten.

von Gabriela Teske (Musikpädagogin)
und Dietmar König (für den Gitarrenunterricht)